Mehmet Yıldırım ist eine zeitgenössische Persönlichkeit des Islams in Deutschland türkischer Herkunft.

Yıldırım war bis zu seinem Rücktritt aus persönlichen Gründen im Mai 2011 stellvertretender Generalsekretär / Geschäftsführer der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), des 1984 gegründeten staatlich-türkischen Moscheenverbands mit Hauptsitz in Köln-Ehrenfeld, und damit Führungsfunktionär der größten Gruppe der organisierten Muslime in Deutschland. Yıldırım lebt seit über vierzig Jahren in Deutschland. Vor seiner Tätigkeit im DITIB-Vorstand unterrichtete Yıldırım als Lehrer viele Jahre an einer Berufsschule.welt.de: Die zehn wichtigsten Muslime Deutschlands, 1. Oktober 2006 (Günther Lachmann) - abgerufen am 2. Dezember 2017

Im Jahr 2004 erklärte er, seine Organisation akzeptiere ein Kopftuchverbot für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen uneingeschränkt.Robert Kriechbaumer: „Es reicht!“: Die Regierung Gusenbauer - Molterer. Österreich 2007/2008 (Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek) 2016, S. 59 (Online-Teilansicht).

Der Welt-Journalist Günther Lachmann zählte ihn 2006 zu den zehn wichtigsten Muslimen Deutschlands.

Publikationen (Auswahl) Die Kölner Ditib-Moschee: Eine offene Moschee als Integrationsbeitrag, in: Franz Sommerfeld (Hrsg.): Der Moscheestreit: Eine exemplarische Debatte über Einwanderung und Integration. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, S. 66–71.

Literatur Franz Sommerfeld (Hrsg.): Der Moscheestreit: eine exemplarische Debatte über Einwanderung und Integration. Kiepenheuer & Witsch, 2008. Andreas Gorzewski: Die Türkisch-Islamische Union im Wandel. 2015 (Online-Teilansicht).

Weblinks Die zehn wichtigsten Muslime Deutschlands, welt.de, 1. Oktober 2006 (Günther Lachmann). DITIB eröffnet Infocontainer (27. Januar 2010).

Einzelnachweise

Kategorie:Person des Islam (Köln) Kategorie:Türkische Diaspora in Köln Kategorie:Deutscher Kategorie:Türke Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann