Das Rommeln ist ein Brauch im Raum Düren zu Weiberfastnacht. In: Karnevalistisches ABC. KG Südinsulaner Dabei erhalten Kinder für ihren Gesang Süßigkeiten, es handelt sich also um einen sogenannten Heischebrauch.

Ablauf An Weiberfastnacht gehen verkleidete Kinder, meist nach Schulschluss, von Haus zu Haus und singen gegen die Gabe von Süßigkeiten einen Spruchreim in Dürener Platt:

Ahl Möhn, joot Möhn, jävv ons jätt en de Rommelspott, sons jon mer net vun dä Türe fott!

Hochdeutsch: Alte Frau, gute Frau, gib uns was in den Rommelstopf, sonst geh’n wir nicht von der Türe fort!

Geschichte Heischebräuche zu Karneval sind im Rheinland seit dem 15. Jahrhundert belegt, hierbei kam ein Rommelspott genanntes Lärminstrument zum Einsatz.Christina Frohn: "Löblich wird ein tolles Streben, wenn es kurz ist und mit Sinn" – Karneval in Köln, Düsseldorf und Aachen 1823–1914. Dissertation. Universität Bonn, 1999. , hier S. 35. Rommeln oder Rummeln ist der ältere Begriff für lärmen bzw. Getöse machen.

Weblinks Die Geschichte des Karnevals. Anhang 16a. (PDF; 2,6 MB) Gemeinde Kreuzau; „Siedlungsgeschichte im Bereich der Gemeinde Kreuzau“

Einzelnachweise

Kategorie:Karneval Kategorie:Kultur (Düren)