Antonia Stautz (* 15. Dezember 1993 in Gifhorn) ist eine deutsche Volleyball- und Beachvolleyballspielerin.
Karriere Halle Stautz begann ihre Karriere in der Halle beim USC Braunschweig und stand hier 2006 zum ersten Mal im Kader der Zweitligamannschaft.Profil beim DVV Nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga blieb sie weiterhin im Verein. 2010 ging sie zum SC Langenhagen, mit dem sie ebenfalls in der Zweiten Liga spielte.
2011 wechselte die Außenangreiferin zum Zweitligisten Schwarz-Weiß Erfurt. 2016 gelang ihr mit dem Verein der Aufstieg in die erste Bundesliga. In der Saison 2016/17 schied Erfurt im Achtelfinale des DVV-Pokals aus und verpasste in der Bundesliga sportlich den Klassenerhalt.
Stautz wurde anschließend vom Ligakonkurrenten SC Potsdam verpflichtet. Das Team kam im DVV-Pokal 2017/18 ins Viertelfinale und schied als Tabellensiebter der Hauptrunde auch im Playoff-Viertelfinale aus. 2018/19 erreichte Potsdam im DVV-Pokal und in den Playoffs jeweils das Halbfinale In der Saison 2019/20 übernahm Stautz das Kapitänsamt und führte ihre Mannschaft ins Pokal-Viertelfinale und auf den dritten Platz der Bundesliga-Hauptrunde, bevor die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. 2020/21 erreichte Stautz mit Potsdam das Pokalfinale und erneut das Play-off-Halbfinale.
2021 kehrte die Außenangreifer zu Schwarz-Weiß Erfurt zurück. Der Verein schied im Pokal-Achtelfinale gegen Potsdam aus und verpasste als Tabellenzehnter der Bundesliga-Hauptrunde die Playoffs. 2022/23 kam Erfurt ins Pokal-Viertelfinale, kam aber in der Bundesliga wieder nicht über den zehnten Rang hinaus und zog sich anschließend aus der Liga zurück.
2023 gab Stautz in der Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Sie nahm mit dem Team an der Nations League teil und erreichte bei der Europameisterschaft in Düsseldorf das Achtelfinale. 2023/24 spielte die Außenangreiferin erneut in Potsdam. Sie stand mit dem Team im DVV-Pokalfinale und kam ins Playoff-Halbfinale. Danach wechselte sie zum Ligakonkurrenten Allianz MTV Stuttgart. Mit Stuttgart schied sie im DVV-Pokal 2024/25 im Viertelfinale gegen den ehemaligen Verein aus und kam ins Playoff-Halbfinale. Mit Deutschland erreichte sie bei der Weltmeisterschaft in Thailand das Achtelfinale. Auch 2025/26 spielt Stautz für Stuttgart. Stuttgart verlor das Finale im DVV-Pokal 2025/26 gegen den VfB 91 Suhl und musste sich als Erster der Bundesliga-Hauptrunde im Playoff-Halbfinale gegen den Dresdner SC geschlagen geben. Nach der Saison wechselte sie zum polnischen Verein Wroclaw Volley.
Karriere Beach mini|links|Mit Constanze Bieneck (hinten) 2019 in Nürnberg Als Beachvolleyballspielerin absolvierte Stautz von 2008 bis 2011 diverse Nachwuchsturniere, unter anderem mit Carina Aulenbrock und Lisa Gründing. In den folgenden Jahren spielte sie mit wechselnden Partnerinnen Turniere der deutschen Serie. Seit 2016 bildete sie ein Duo mit Constanze Bieneck. Im Sommer 2017 setzte Stautz aufgrund einer Verletzung aus. 2018 belegte das Duo Platz 19 der deutschen Rangliste. In der Saison 2019 spielten Bieneck/Stautz auf der Techniker Beach Tour und erreichten am Ende Platz 16 der deutschen Rangliste. Damit qualifizierten sie sich für die deutsche Meisterschaft in Timmendorfer Strand, bei der sie den neunten Platz belegten. Mit Leonie Welsch qualifizierte sich Stautz über die Comdirect Beach Tour 2020 für die deutsche Meisterschaft, bei der sie auf Platz 13 landete. Auf der German Beach Tour 2021 spielte sie mit Charlotta Werschek, Costanze Bieneck und Julika Hoffmann, konnte sich aber nicht für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Bei der German Beach Tour 2022 spielten Bieneck/Stautz noch das Turnier in Bremen.
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Einzelnachweise
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