Henry Enfield (* 12. September 1849 in London; † ungeklärt, möglicherweise 1911 in Neuwarp, Provinz Pommern oder am 19. September 1923 in NottinghamEs kursieren unterschiedliche Angaben über das Sterbedatum: 1908, 1911, 1914 und 1923. Wenn der Maler Henry Enfield identisch ist mit dem Cricket-Spieler gleichen Namens, so starb er am 19. September 1923. – Vgl. Henry Enfield, Biografie im Portal trendbridge.co.uk) war ein britischer Landschafts- und Marinemaler.

Leben mini|Die kaiserliche Yacht Hohenzollern in einem norwegischen Fjord Enfield, Sohn einer Familie von Solicitors aus Nottingham, begann als Autodidakt mit der Aquarell- und Ölmalerei.Henry Enfield, Biografie im Portal askart.com, abgerufen am 25. November 2017. Er war befreundet mit dem Schriftsteller Robert Louis Stevenson und dessen Cousin „Bob“, der auch Maler war.Alan Sandison: Robert Louis Stevenson and the Appearance of Modernism. A Future Feeling. MacMillan Press, London 1996, ISBN 0-333-62067-4, S. 234 (Google Books) In den Jahren 1873 bis 1875 studierte Enfield bei Émile Auguste Carolus-Duran in Paris. Von 1884 bis 1896 lebte er in Düsseldorf, wo er (zusammen mit Ernest Crofts) ab August 1884 dem Düsseldorfer RudervereinDie Mitglieder im Jahre 1887. In: Düsseldorfer Ruderverein: D.R.V. 7. Mai 1880. Düsseldorf 1888, S. . und von 1888 bis 1900 dem Künstlerverein Malkasten angehörte.Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 429. Auch war er Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft.Mitglieder der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft im Jahre 1890, Webseite im Portal wladimir-aichelburg.at, abgerufen am 26. November 2017. Zusammen mit Ludwig Schmidt betrieb Enfield in Düsseldorf eine Firma für Glasmalerei.Enfield & Schmidt, Eintrag im Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1891, Teil 1, S. 72. Später war er in Berlin tätig, wo er ab 1897 dem Verein Berliner Künstler angehörte, dann lebte er in Neuwarp (Pommern).

Ab 1872 beschickte Enfield Ausstellungen der Royal Academy of Arts, ab 1895 war er auf großen Kunstausstellungen in Berlin, Düsseldorf und München (Glaspalast) vertreten. Seine bekanntesten Landschaften und Marinen zeigen Motive von norwegischen Fjorden.

Literatur

Huon L. Mallalieu: The Dictionary of British Watercolour Artists up to 1920. Band 1, Antique Collectors’ Club, Woodbridge 1976, S. 93. Emmanuel Bénézit: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Gründ, Paris 1976, Band IV, S. 159.

Weblinks

Henry Enfield, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Enfield, Henry, Biografie im Portal insularugia.de Henry Enfield, Dampfsegler bei der Ausfahrt aus dem Fjord. Biografie im Portal beyars.com Henry Enfield, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

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