zentriert|350px|Saul Zaentz, Produzent, Jack Nicholson, Schauspieler, Louise Fletcher, Schauspielerin und Michal Douglas, Produzent mit ihren Oscars für Einer flog über das Kuckucksnest, Academy Awards 1976, Foto: UCLA Library Bei der Oscarverleihung 1976 erhält die Tragikomödie Einer flog über das Kuckucksnest von Miloš Forman fünf Oscars. zentriert|350px|„Lukes Zuhause“ im Chott el Djerid Im tunesischen Chott el Djerid beginnt George Lucas mit den Dreharbeiten zu Star Wars. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1976.
Ereignisse
Januar – Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl werden vorgestellt: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Terence Hill, Silber Jan-Michael Vincent, Bronze Louis de Funès Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Ute Kittelberger, Silber Linda Blair, Bronze Christiane Gött 8. Februar: Uraufführung von Taxi Driver (Regie: Martin Scorsese), nach Einschätzung zahlreicher Kritiker einer der bedeutendsten US-amerikanischen Filme.
mini|hochkant|Sal Mineo (1939–1976) 12. Februar: In Los Angeles wird der Schauspieler und Sänger Sal Mineo, der für seine Nebenrollen in … denn sie wissen nicht, was sie tun und Exodus für den Oscar nominiert wurde, auf seinem Heimweg von einer Theaterprobe erstochen. 22. März: Die Dreharbeiten zu Star Wars beginnen im Chott el Djerid in Tunesien. George Lucas verzichtet zugunsten der Rechte am Merchandising auf 500 000 USD seiner Gage. 3. April: Erstmals wird der französische Filmpreis César verliehen. Erster Preisträger in der Kategorie Bester Film ist Robert Enrico mit seinem Film Das alte Gewehr. Erstmals findet das Cairo International Film Festival statt. Es ist das erste Filmfestival im Nahen Osten.
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 24. November 2018):
Platz Filmtitel Besucher 1. Asterix erobert Rom 5.600.000 2. Einer flog über das Kuckucksnest 6.427.000 3. Brust oder Keule 3.100.000 4. King Kong 3.000.000 5. Her mit den kleinen Engländerinnen 2.500.000 6. Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel 1.800.000 7. Mel Brooks’ letzte Verrücktheit: Silent Movie 1.746.000 8. Schlacht um Midway 1.550.000 9. Familiengrab 1.400.000 10. Schande des Dschungels 1.331.000 Kinostarts 1976
In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Rocky55.900.0002.A Star Is Born37.100.0003.King Kong36.900.0004.Silver Streak30.018.0005.All the President's Men30.000.0006.The Omen28.500.0007.The Bad News Bears24.800.0008.The Enforcer24.000.0009.In Search of Noah's Ark23.800.00010.Midway21.610.435
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 24. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Einer flog über das Kuckucksnest von Miloš Forman Bestes Musical/Komödie: Die Sunny Boys (The Sunshine Boys) von Herbert Ross Bester Schauspieler (Drama): Jack Nicholson in Einer flog über das Kuckucksnest Beste Schauspielerin (Drama): Louise Fletcher in Einer flog über das Kuckucksnest Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Walter Matthau in Die Sunny Boys Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Ann-Margret in Tommy Bester Nebendarsteller: Richard Benjamin in Die Sunny Boys Beste Nebendarstellerin: Brenda Vaccaro in Einmal ist nicht genug Bester Regisseur: Miloš Forman für Einer flog über das Kuckucksnest Beste Musik: John Williams für Der weiße Hai
Academy Awards
Im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles findet am 29. März die Oscarverleihung statt.
Bester Film: Einer flog über das Kuckucksnest von Miloš Forman Bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson in Einer flog über das Kuckucksnest Beste Hauptdarstellerin: Louise Fletcher in Einer flog über das Kuckucksnest Bester Regisseur: Miloš Forman für Einer flog über das Kuckucksnest Bester Nebendarsteller: George Burns in Die Sunny Boys (The Sunshine Boys) Beste Nebendarstellerin: Lee Grant in Shampoo Beste Kamera: John Alcott für Barry Lyndon Bestes Szenenbild: Ken Adam für Barry Lyndon Beste Musik: John Williams für Der weiße Hai Bester fremdsprachiger Film: Dersu Uzala von Akira Kurosawa Ehrenoscar: Mary Pickford
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1976
Das Festival beginnt am 13. Mai und endet am 28. Mai. Die Jury unter Präsident Tennessee Williams vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Taxi Driver von Martin Scorsese Bester Schauspieler: José Luis Goméz in Leben und Tod des Pascual Duarte Beste Schauspielerin: Dominique Sanda in Das Erbe der Ferramonti und Mari Törõcsik in Frau Dery, wohin gehen Sie? Bester Regisseur: Ettore Scola für Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen
Internationale Filmfestspiele Berlin 1976
Das Festival beginnt am 25. Juni und endet am 6. Juli. Die Jury unter Präsident Jerzy Kawalerowicz vergibt folgende Preise:
Goldener Bär: Buffalo Bill und die Indianer von Robert Altman Bester Schauspieler: Gerhard Olschewski in Verlorenes Leben Beste Schauspielerin: Jadwiga Barańska in Noce i dnie Bester Regisseur: Mario Monicelli für Caro Michele
Deutscher Filmpreis
Bester Film: Es herrscht Ruhe im Land von Peter Lilienthal Beste Hauptdarstellerin: Edith Clever für Die Marquise von O., Ulrike Luderer für Sternsteinhof und Angela Winkler für Die verlorene Ehre der Katharina Blum Bester Hauptdarsteller: Bruno Ganz für Die Marquise von O., Gerhard Olschewski für Verlorenes Leben und Karl-Maria Schley für Mozart – Aufzeichnungen einer Jugend
César
Bester Film: Das alte Gewehr von Robert Enrico Beste Regie: Bertrand Tavernier für Wenn das Fest beginnt ... Bester Hauptdarsteller: Philippe Noiret für Das alte Gewehr Beste Hauptdarstellerin: Romy Schneider für Nachtblende Bester Nebendarsteller: Jean Rochefort für Wenn das Fest beginnt ... Beste Nebendarstellerin: Marie-France Pisier für Cousin, Cousine Bester ausländischer Film: Der Duft der Frauen von Dino Risi
British Academy Film Award
Bester Film: Alice lebt hier nicht mehr von Martin Scorsese Beste Regie: Stanley Kubrick für Barry Lyndon Bester Hauptdarsteller: Al Pacino für Hundstage und Der Pate – Teil II Beste Hauptdarstellerin: Ellen Burstyn für Alice lebt hier nicht mehr Bester Nebendarsteller: Fred Astaire für Flammendes Inferno Beste Nebendarstellerin: Diane Ladd für Alice lebt hier nicht mehr
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Die Unbestechlichen von Alan J. Pakula Beste Regie: Alan J. Pakula für Die Unbestechlichen Bester Hauptdarsteller: Robert De Niro in Taxi Driver Beste Hauptdarstellerin: Liv Ullmann in Von Angesicht zu Angesicht Bester Nebendarsteller: Jason Robards in Die Unbestechlichen Beste Nebendarstellerin: Talia Shire in Rocky
National Board of Review
Bester Film: Die Unbestechlichen von Alan J. Pakula Beste Regie: Alan J. Pakula für Die Unbestechlichen Bester Hauptdarsteller: David Carradine in Dieses Land ist mein Land Beste Hauptdarstellerin: Liv Ullmann in Von Angesicht zu Angesicht Bester Nebendarsteller: Jason Robards in Die Unbestechlichen Beste Nebendarstellerin: Talia Shire in Rocky Bester fremdsprachiger Film: Die Marquise von O. von Éric Rohmer
Los Angeles Film Critics Association Awards
Bester Film: Network von Sidney Lumet und Rocky von John G. Avildsen Beste Regie: Sidney Lumet für Network Bester Hauptdarsteller: Robert De Niro in Taxi Driver Beste Hauptdarstellerin: Liv Ullmann in Von Angesicht zu Angesicht Bester fremdsprachiger Film: Von Angesicht zu Angesicht von Ingmar Bergman Bester Nachwuchs: Martin Scorsese und Jodie Foster für Taxi Driver Lebenswerk: Allan Dwan
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: William Wyler David di Donatello: Ein irres Klassentreffen, Die Macht und ihr Preis (Bester italienischer Film) und Nashville (Bester ausländischer Film) Directors Guild of America Award: Miloš Forman für Einer flog über das Kuckucksnest Evening Standard British Film Award: Mord im Orientexpreß von Sidney Lumet Ernst-Lubitsch-Preis: Günter Lamprecht für Das Brot des Bäckers Louis-Delluc-Preis: Der Richter, den sie Sheriff nannten von Yves Boisset Nastro d’Argento: Beruf: Reporter von Michelangelo Antonioni und Einer flog über das Kuckucksnest von Miloš Forman National Society of Film Critics Award: Nashville von Robert Altman People’s Choice Award: Der weiße Hai von Steven Spielberg (populärster Film), John Wayne (populärster Schauspieler), Katharine Hepburn (populärste Schauspielerin) Preis der deutschen Filmkritik: Es herrscht Ruhe im Land von Peter Lilienthal Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Das Zigeunerlager zieht in den Himmel von Emil Loteanu (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Hundstage (Bestes Originaldrehbuch-Drama), Shampoo (Bestes Originaldrehbuch-Komödie), Einer flog über das Kuckucksnest (Bestes adaptiertes Drehbuch-Drama), Die Sunny Boys (Bestes adaptiertes Drehbuch-Komödie), Michael Wilson (Lebenswerk)
Geboren Januar/Februar
mini|125px|Paz Vega (* 2. Januar) 2. Januar: Paz Vega, spanische Schauspielerin 3. Januar: Nicholas Gonzalez, US-amerikanischer Schauspieler 4. Januar: August Diehl, deutscher Schauspieler 13. Januar: Michael Peña, US-amerikanischer Schauspieler 13. Januar: Ross McCall, schottischer Schauspieler 16. Januar: Eva Habermann, deutsche Schauspielerin und Moderatorin 18. Januar: Derek Richardson, US-amerikanischer Schauspieler 19. Januar: Marsha Thomason, britische Schauspielerin 21. Januar: Lars Eidinger, deutscher Schauspieler 28. Januar: Oliver Wnuk, deutscher Schauspieler, Autor und Hörspielsprecher
3. Februar: Isla Fisher, australische Schauspielerin 3. Februar: Eihi Shiina, japanische Schauspielerin 4. Februar: Daniel Wiemer, deutscher Schauspieler und Musiker 5. Februar: Tony Jaa, thailändischer Schauspieler 6. Februar: Maria Simon, deutsche Schauspielerin 9. Februar: Charlie Day, US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor 10. Februar: Keeley Hawes, britische Schauspielerin 11. Februar: Alexandra Neldel, deutsche Schauspielerin 14. Februar: Erica Leerhsen, US-amerikanische Schauspielerin 17. Februar: Kelly Carlson, US-amerikanische Schauspielerin 19. Februar: Maxime Chattam, französischer Schriftsteller und Schauspieler 22. Februar: Tamara Mello, US-amerikanische Schauspielerin 23. Februar: Kelly Macdonald, schottische Schauspielerin 24. Februar: Crista Flanagan, US-amerikanische Schauspielerin 25. Februar: Rashida Jones, US-amerikanische Schauspielerin 27. Februar: Rhea Harder-Vennewald, deutsche Schauspielerin
mini|125px|Ali Larter (* 28. Februar) 28. Februar: Ali Larter, US-amerikanische Schauspielerin
März/April
1. März: Luke Mably, britischer Filmschauspieler 5. März: Neil Jackson, britischer Schauspieler und Drehbuchautor 8. März: Freddie Prinze junior, US-amerikanischer Schauspieler 9. März: Nicole Kortlüke, deutsche Editorin 12. März: Xaver Hutter, österreichischer Schauspieler 12. März: Zhao Wei, chinesische Schauspielerin und Sängerin 13. März: Danny Masterson, US-amerikanischer Schauspieler 14. März: Daniel Gillies, kanadischer Schauspieler 16. März: Paul Schneider, US-amerikanischer Schauspieler 17. März: Brittany Daniel, US-amerikanische Schauspielerin 19. März: Rachel Blanchard, kanadische Schauspielerin 19. März: David Dewaele, französischer Schauspieler († 2013) 22. März: Jazsmin Lewis, US-amerikanische Schauspielerin
mini|125px|Reese Witherspoon (* 22. März) 22. März: Reese Witherspoon, US-amerikanische Schauspielerin 23. März: Michelle Monaghan, US-amerikanische Schauspielerin 23. März: Keri Russell, US-amerikanische Schauspielerin
mini|125px|Amy Smart (* 26. März) 26. März: Amy Smart, US-amerikanische Schauspielerin 30. März: Jessica Cauffiel, US-amerikanische Schauspielerin 30. März: Anke Rähm, deutsche Schauspielerin