mini|Poster für den 1. Mai Jakow Moissejewitsch Guminer (* 1896 in Minsk; † 1942 in Leningrad) war ein sowjetischer Maler und Grafiker.
Leben mini|Landschaftsgemälde für das Projekt Die Idee der Arbeit Guminer studierte ab 1915 an der Zeichenschule der Gesellschaft zur Förderung der Künste in Petrograd (später Leningrad, heute Sankt Petersburg). 1922/23 gehörte er der Vereinigung neuer Kunstströmungen an und war von 1922 bis 1932 Mitglied des Studio für bildende Kunst des Proletkult (später Kollektiv IZO). Guminer war beteiligt an der Ausgestaltung von Revolutionsfeiern, entwarf Bühnenbilder für das Proletkult-Schautheater in Petrograd und Plakate. Außerdem gestaltete er Bücher. Daneben arbeitete er als freier Künstler und malte Porträts, Stillleben und Figürliches. Bis 1929 lehrte er als Professor am WChUTEIN in Leningrad.
Guminer verhungerte 1942 während der Leningrader Blockade.
Ausstellungen 2017: Искусство в жизнь. 1918–1925, Russisches Museum, St. Petersburg«Искусство в жизнь. 1918–1925». Русский музей, корпус Бенуа, СПб, Obtaz, 17. August 2017 2017/18: The paper Revolution: sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre, ADAM – Brussels Design Museum,Ausstellungsseite, ADAM, abgerufen am 7. März 2019 Bröhan-MuseumAusstellungsseite, Bröhan-Museum, abgerufen am 7. März 2019
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Einzelnachweise
Kategorie:Grafiker (Sowjetunion) Kategorie:Hochschullehrer (Sankt Petersburg) Kategorie:Opfer der Leningrader Blockade Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1942 Kategorie:Mann