mini|Münchner Maecenaten, 1908 Erich Wilke (* 4. März 1879 in Braunschweig; † 30. April 1936 in MünchenBrigitte Regler-Bellinger: Edgar Steiger 1858–1919. Leben und Werk des deutsch-schweizerischen Schriftstellers. Books on Demand, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1738-2, S. 231, FN 2.) war ein deutscher politischer Karikaturist, Zeichner und Radierer. Er ist der Bruder der Karikaturisten Rudolf und Hermann Wilke.

Leben und Werk Erich Wilke war eines von sechs Kindern des Zimmermanns Johannes Wilke und dessen Ehefrau aus dem Dorf Volzum, südöstlich von Braunschweig.Gerd Spies: Rudolf Wilke (1873–1908). Ein Zeichner des Simplicissimus. Arbeitsberichte aus dem Städtischen Museum Braunschweig Nr. 23, Braunschweig 1973, S. 5. Über seinen älteren Bruder Rudolf kam er im Jahre 1900 zur in München erschienenen Zeitschrift Jugend, für die er über 30 Jahre bis 1936 als einer ihrer Stammzeichner tätig war."Meister Schultze-Naumburg und seine Gesellen", Karikatur von Erich Wilke in: Jugend. Nummer 19. München 1931, Seite 296.

Des Weiteren war Erich Wilke gelegentlich auch Zeichner für die politisch-satirischen Zeitschriften Kladderadatsch und Lustige Blätter.Bernd A. Gülker: Die verzerrte Moderne: die Karikatur als populäre Kunstkritik in deutschen satirischen Zeitschriften. LIT Verlag, Münster 2001. ISBN 978-3825852245, S. 186.

Literatur Horst Ludwig Bruckmann: Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19. Jahrhundert. Band 4, München 1994, S. 476.

Einzelnachweise

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