Dorayaki (, , , ) ist eine auf Castella basierende Süßspeise (Wagashi) der japanischen Küche. Sie besteht aus zwei Eierkuchen, die mit süßer, roter Bohnenpaste (Azuki) gefüllt und, wenn frisch hergestellt, heiß serviert werden. Es gibt verschiedene regionale Füllungen wie zum Beispiel Kastanie, Kürbis, Matcha, selten auch Taro.
Etymologie und Geschichte Dorayaki wurden in ihrer heutigen Form 1914 in der Konditorei Usagi-ya in Tokio entwickelt. Der Namensteil dora bezeichnet, wörtlich übersetzt, einen kupfernen Gong, entsprechend der Form des Eierkuchens. Im Kansai werden Dorayaki Mikasa () oder Mikasayaki () genannt, bezugnehmend auf den Berg Wakakusa () – Alternativbezeichnung Mikasa yama () – bei Nara, der umgangssprachlich Mikasa heißt.
Trivia Im japanischen Populärmedium ist Dorayaki die Lieblingsspeise der Manga- bzw. Animefigur Doraemon. Dorayaki ist vergleichbar mit der süßen Dimsumspeise Doushabao (chin. ), der chinesischen Küche, eine mit süßem Adzukibohnenpaste gefüllte Mehlspeise (Baozi).
Weblinks
Dorayaki-Rezept In: japandigest.de Dorayaki-Rezept In: ryukoch.com
Einzelnachweise
Kategorie:Japanische Küche Kategorie:Süßware als Thema (Japan)