Die Liste der Preisträger und Nominierten des Schweizer Buchpreises verzeichnet die ausgezeichneten und nominierten Werke seit der ersten Verleihung des Schweizer Buchpreises im Jahr 2008. Ebenfalls angefügt sind die Jurymitglieder der jeweiligen Jahrgänge.

Preisträger und Nominierungen 2008 Hauptpreis:

Rolf Lappert: Nach Hause schwimmen. Roman. ISBN 978-3-446-20992-3.

Weitere Nominierte: Lukas Bärfuss: Hundert Tage. Roman. ISBN 978-3-8353-0271-6. Anja Jardine: Als der Mond vom Himmel fiel. Erzählungen. ISBN 978-3-0369-5518-6. Adolf Muschg: Kinderhochzeit. Roman. ISBN 978-3-518-42032-4. Peter Stamm: Wir fliegen. Erzählungen. ISBN 978-3-10-075128-7.

Es waren insgesamt 84 Titel vorgeschlagen.www.schweizerbuchpreis.ch – Bekanntgabe der Nominationen Die Preisverleihung fand am 16. November 2008 auf der Buch.08 in Basel statt. Adolf Muschg hatte sein Werk am Vorabend der Preisverleihung von der Nominierungsliste streichen lassen mit der Begründung, gute Bücher seien nicht vergleichbar.Siehe: Susanne Schmetkamp: Bücher sind keine Rennpferde. Artikel aus ZEIT online vom 17. November 2008. Und aus baz.online vom 17. November 2008.

2009 Hauptpreis:

Ilma Rakusa: Mehr Meer. Erinnerungspassagen. ISBN 978-3-85420-760-3.

Weitere Nominierte: Eleonore Frey: Muster aus Hans. Ein Bericht. ISBN 978-3-85420-749-8. Jürg Laederach: Depeschen nach Mailland. E-Mails, herausgegeben von Michel Mettler, ISBN 978-3-518-42059-1. Angelika Overath: Flughafenfische. Roman. ISBN 978-3-630-87307-7. Urs Widmer: Herr Adamson. Roman. ISBN 978-3-257-06718-7.

Es waren insgesamt 61 Titel vorgeschlagen. Die Preisverleihung fand am 15. November 2009 statt. im Tages-Anzeiger vom 15. November 2009, abgerufen am 3. November 2010.

2010 Hauptpreis:

Melinda Nadj Abonji: Tauben fliegen auf. Roman. ISBN 978-3-902497-78-9.

Weitere Nominierte: Dorothee Elmiger: Einladung an die Waghalsigen. Roman. ISBN 978-3-8321-9612-7. Urs Faes: Paarbildung. Roman. ISBN 978-3-518-42171-0. Pedro Lenz: Der Goalie bin ig. Roman. ISBN 978-3-905825-17-6. Kurt Marti: Notizen und Details 1964–2007. Beiträge aus der Zeitschrift Reformatio. ISBN 978-3-290-17541-2.

Es waren insgesamt 69 Titel vorgeschlagen. Die Preisverleihung fand am 14. November 2010 im Rahmen der BuchBasel statt. Erstmals gab es die Möglichkeit, unabhängig vom Entscheid der Jury Public Votings (Publikumsstimmen) abzugeben.Siehe: Pressemitteilung vom 17. September 2010.

2011 Hauptpreis:

Catalin Dorian Florescu: Jacob beschließt zu lieben. Roman. ISBN 978-3-406-61267-1.

Weitere Nominierte: Monica Cantieni: Grünschnabel. Roman. ISBN 978-3-89561-345-6. Felix Philipp Ingold: Alias. Portrait. ISBN 978-3-88221-553-3. Charles Lewinsky: Gerron. Roman. ISBN 978-3-312-00478-2. Peter Stamm: Seerücken. Erzählungen. ISBN 978-3-10-075133-1.

Es waren insgesamt 60 Titel vorgeschlagen. Die Preisverleihung fand am 20. November 2011 an der BuchBasel statt.

2012 Hauptpreis:

Peter von Matt: Das Kalb vor der Gotthardpost. Essays.

Weitere Nominierte: Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben. Roman. Ursula Fricker: Ausser sich. Roman. Thomas Meyer: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse. Roman. Alain Claude Sulzer: Aus den Fugen. Roman.

Es waren insgesamt 76 Titel vorgeschlagen., 5. September 2012. Die Preisverleihung fand am 11. November 2012 anlässlich der BuchBasel statt, erstmals im Theater Basel. 2012 wurde erstmals ein nicht-belletristisches Werk ausgezeichnet.

2013 Hauptpreis:

Jens Steiner: Carambole. Roman. ISBN 978-3-908777-92-2.

Weitere Nominierte: Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt. Roman. ISBN 978-3-8353-1208-1. Roman Graf: Niedergang. Roman. ISBN 978-3-8135-0566-5. Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren. Novelle. ISBN 978-3-406-64694-2. Henriette Vásárhelyi: immeer. Roman. ISBN 978-3-908777-93-9.

Es waren insgesamt 82 Titel vorgeschlagen., 19. September 2013. Die Preisverleihung fand am 27. Oktober 2013 im Theater Basel statt.

2014 Hauptpreis:

Lukas Bärfuss: Koala.

Weitere Nominierte: Dorothee Elmiger: Schlafgänger. Heinz Helle: Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin. Guy Krneta: Unger üs. Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling.

Die Verleihung im Rahmen der BuchBasel fand am 9. November statt, wiederum im Theater Basel.

2015 Hauptpreis:

Monique Schwitter: Eins im Andern

Weitere Nominierte: Martin R. Dean: Verbeugung vor Spiegeln Dana Grigorcea: Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit Meral Kureyshi: Elefanten im Garten Ruth Schweikert: Wie wir älter werden

Die Verleihung im Rahmen der BuchBasel fand am 8. November im Theater Basel statt.

2016 Hauptpreis:

Christian Kracht: Die Toten. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2016, ISBN 978-3-462-04554-3.

Weitere Nominierte:

Die Verleihung fand am 13. November im Rahmen der BuchBasel im Theater Basel statt.

2017 Hauptpreis:

Weitere Nominierte:Nominierte 2017

Die Verleihung fand am 12. November im Rahmen der BuchBasel im Theater Basel statt. Urs Faes nahm nicht an der Verleihung teil. Er störte sich daran, dass die SRF-Redaktorin Nicola Steiner in ihrer Moderation der Late-Night-Show zum Jubiläum des Preises eine scharfe Kritik seines Buches von Juror Martin Ebel zitierte und Jonas Lüscher als ihren Favoriten nannte. Die früheren Preisträger solidarisierten sich anlässlich der Preisverleihung mit Faes.

2018 Hauptpreis:

Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt, Fischer

Weitere Nominierte:Nominierte 2018

Heinz Helle: Die Überwindung der Schwerkraft, Suhrkamp Julia von Lucadou: Die Hochhausspringerin, Hanser Berlin Gianna Molinari: Hier ist noch alles möglich, Aufbau Vincenzo Todisco: Das Eidechsenkind, Rotpunktverlag Die Verleihung fand am 11. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2019 Hauptpreis: Sibylle Berg: GRM. Brainfuck. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019, ISBN 978-3-462-05143-8.

Weitere Nominierte: Simone Lappert: Der Sprung. Roman. Diogenes, Zürich 2019, ISBN 978-3-257-07074-3 Tabea Steiner: Balg. Roman. Edition Bücherlese, Luzern 2019, ISBN 978-3-906907-19-2 Alain Claude Sulzer: Unhaltbare Zustände. Roman. Galiani, Berlin 2019, ISBN 978-3-86971-194-2 Ivna Žic: Die Nachkommende. Roman. Matthes & Seitz, Berlin 2019, ISBN 978-3-95757-769-6 Die Verleihung fand am 10. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2020 Hauptpreis:

Anna Stern: das alles hier, jetzt. Salis, Zürich 2020.

Weitere Nominierte:

Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik. Hanser, München 2020. Tom Kummer: Von schlechten Eltern. Klett-Cotta, Stuttgart 2020. Charles Lewinsky: Der Halbbart. Diogenes, Zürich 2020. Karl Rühmann: Der Held. rüffer & rub, Zürich 2020.

Die Verleihung fand am 8. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2021 Hauptpreis: Martina Clavadetscher: Die Erfindung des Ungehorsams. Roman. Unionsverlag, Zürich 2021.

Weitere Nominierte: Thomas Duarte: Was der Fall ist. Roman. Lenos, Basel 2021. Michael Hugentobler: Feuerland. Roman. Dtv, München 2021. Christian Kracht: Eurotrash. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021 (zurückgezogen). Veronika Sutter: Grösser als Du. Roman. Edition 8, Zürich 2021. Es wurden insgesamt 98 Titel vorgeschlagen. Die Verleihung fand am 7. November im Rahmen der BuchBasel statt.

Christian Kracht zog sechs Tage nach Bekanntgabe der Shortlist seine Kandidatur zurück. Er begründete dies damit, dass er, der den Preis bereits 2016 gewonnen hatte, den anderen Nominierten eine grössere Chance geben und «der Diskussion über die Förderung meines Werkes, wie sie bisweilen in einigen Schweizer Medien betrieben wird, nicht weiteren Stoff liefern» wolle.

2022 Hauptpreis: Kim de l’Horizon: Blutbuch. DuMont, Köln 2022.

Weitere Nominierte:

Simon Froehling: Dürrst. Roman. Bilger, Zürich 2022. Lioba Happel: Pommfritz aus der Hölle. Roman. pudelundpinscher, Wädenswil 2021. Thomas Hürlimann: Der Rote Diamant. Roman. Fischer, Frankfurt am Main 2022. Thomas Röthlisberger: Steine zählen. Roman. Edition Bücherlese, Luzern 2022.

Es wurden insgesamt 88 Titel von 58 Verlagen vorgeschlagen. Die Verleihung fand am 20. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2023 Hauptpreis: Christian Haller: Sich lichtende Nebel. Novelle. Luchterhand, München 2023.

Weitere Nominierte: Demian Lienhard: Mr. Goebbels Jazz Band. Roman. Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2023. Sarah Elena Müller: Bild ohne Mädchen. Roman. Limmat, Zürich 2023. Adam Schwarz: Glitsch. Roman. Zytglogge, Basel 2023. Matthias Zschokke: Der graue Peter. Roman. Rotpunktverlag, Zürich 2023.

Es wurden insgesamt 85 Titel von 55 Verlagen vorgeschlagen. Die Verleihung fand am 19. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2024 Hauptpreis: Zora del Buono: Seinetwegen. Roman. C.H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-82240-7.

Weitere Nominierte: Mariann Bühler: Verschiebung im Gestein. Roman. Atlantis, Zürich 2024, ISBN 978-3-7152-5040-3. Martin R. Dean: Tabak und Schokolade. Roman. Atlantis, Zürich 2024, ISBN 978-3-7152-5039-7. Béla Rothenbühler: Polifon Pervers. Der gesunde Menschenversand, Luzern 2024, ISBN 978-3-03853-149-4. Michelle Steinbeck: Favorita. Roman. park x ullstein, Berlin 2024, ISBN 978-3-98816-000-3.

Es wurden insgesamt 84 Titel von 48 Verlagen vorgeschlagen. Die Verleihung fand am 17. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2025 Hauptpreis: Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen. Roman. Hanser, München 2025, ISBN 978-3-446-28298-8.

Weitere Nominierte: Nelio Biedermann: Lázár. Roman. Rowohlt, Berlin 2025, ISBN 978-3-7371-0226-1. Meral Kureyshi: Im Meer waren wir nie. Limmat, Zürich 2025, ISBN 978-3-03926-085-0. Jonas Lüscher: Verzauberte Vorbestimmung. Roman. Hanser, München 2025, ISBN 978-3-446-28304-6. Melara Mvogdobo: Grossmütter. Roman. Transit, Berlin 2025, ISBN 978-3-88747-416-4.

Es wurden insgesamt 94 Titel von 50 Verlagen vorgeschlagen. Die Verleihung fand am 16. November im Rahmen der BuchBasel statt.

2026 Nominierte: Lukas Bärfuss: Königin der Nacht. Roman. Rowohlt, Hamburg 2026, ISBN 978-3-498-00321-0. Hayat Erdoğan: Hauptsache kein Zeitgeist. Roman. Claassen, Berlin 2026, ISBN 978-3-546-10091-5. Yael Inokai: Die Auster. Roman. Hanser Berlin, München 2026, ISBN 978-3-446-28459-3. Sonja Sophie Kreis: Das große Eis. Roman. Rowohlt Berlin, Berlin 2026, ISBN 978-3-7371-0257-5. Sarah Elena Müller: Unwucht. Roman. Limmat, Zürich 2026, ISBN 978-3-03926-109-3.

Es wurden insgesamt 87 Titel von 52 Verlagen vorgeschlagen. Die Verleihung findet am 15. November im Rahmen der BuchBasel statt.

Jury 2008–2010 Martin Ebel (Tages-Anzeiger) Sandra Leis (Der Bund) Manfred Papst (NZZ am Sonntag) Hans Ulrich Probst (DRS 2) Martin Zingg (freier Kritiker)

2011–2012 Andreas Isenschmid (NZZ am Sonntag) Alexandra Kedves (Tages-Anzeiger) Christine Lötscher (freie Kritikerin, SIKJM) Hans Ulrich Probst Thomas Strässle (Privatdozent an der Universität Zürich)

2013 Christine Lötscher (freie Kritikerin) Franziska Hirsbrunner (Radio SRF) Alexandra Kedves (Tages-Anzeiger) Andreas Nentwich (Wochenzeitschrift Sonntag) Thomas Strässle (Privatdozent an der Universität Zürich)

2014 Corina Caduff (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin ZHdK) Andreas Nentwich (Wochenzeitschrift Sonntag) Susana Petrin (Kulturredaktorin bz Basel) Heinrich Vogler (Literaturredaktor SRF) Ursula Zangger (Filialleiterin Orell Füssli Buchhandlung am Bellevue)

2015 Urs Bugmann (Literaturkritiker) Corina Caduff (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin ZHdK) Susanne Jäggi (Buchhändlerin, Eigentümerin der Buchhandlung Librium in Baden) Susanna Petrin (Kulturredaktorin bz Basel) Heinrich Vogler (Literaturredaktor SRF)

2016 Urs Bugmann (Literaturkritiker) Susanna Petrin (Kulturredaktorin bz Basel) Esther Schneider (Redaktionsleiterin Literatur bei SRF) Philipp Theisohn (Förderprofessor für Neuere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich) Martina Tonidandel (Buchhändlerin und Geschäftsführerin Schuler Bücher AG Chur)

2017 Sabine Graf (Leiterin Literaturhaus Zentralschweiz)