Die Niederösterreich Frauen Landesliga ist die höchste Spielklasse Niederösterreichs und die dritthöchste Spielklasse im österreichischen Frauenfußball. Der Bewerb wird vom Niederösterreichischen Fußballverband ausgerichtet. Der Niederösterreich-Meister ist für die 2. Liga Ost/Süd startberechtigt, die beiden Letztplatzierten steigen in die Gebietsliga ab.

Geschichte Vorgeschichte Die Damenliga Ost, die in der Saison 1979/80 im Raum Niederösterreich und Wien eingeführt wurde und später in 2. Division Ost bzw. 2. Frauenliga Ost umbenannt wurde, übernahm bis Mitte der 1990er Jahre die Funktion der Landesliga.

1996–2000 Anfänge als NÖ-Frauenliga (3. Spielklasse) Saison Meister NÖ-Frauenliga 1996/97 SC Stattersdorf 1997/98 SG Ardagger/Neustadtl 1998/99 FC Hellas Kagran II (Wien)SC Moosbrunn (2.) NÖ-Frauenliga (Oberes Play-off) 1999/2000 ASK Erlaa Ab der Saison 2000/01 konnte neben den Niederösterreichischen Nachrichten auch Sponsoren aus Wien gewonnen werden. In dieser Saison wurde die Landesliga in Nordost und Nordwest unterteilt, die Meister hießen SV Schweinbarth und FSG Wienerwald West. Bis 2010 konnten ASK Erlaa, SV Langenrohr, SV Gloggnitz, FSC Hainfeld, das zweite Frauenteam von Neulengbach, SV Ladies Furth und SKV Altenmarkt.

2008–2012 NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler (3. Spielklasse) Saison Meister NÖN Frauenliga Teamsport Zens 2000/01 Gruppe Nordost: SV Groß Schweinbarth Gruppe Nordwest: FSG Wienerwald West 2001/02 ASK Erlaa 2002/03 SV Langenrohr 2003/04 SV Gloggnitz 2004/05 FSC Hainfeld 2005/06 SV Neulengbach II 2006/07 SV Ladies Furth 2007/08 SKV Altenmarkt Ab der Saison 2000/01 konnte neben den Niederösterreichischen Nachrichten auch Sponsoren aus Wien gewonnen werden. In dieser Saison wurde die Landesliga in Nordost und Nordwest unterteilt, die Meister hießen SV Schweinbarth und FSG Wienerwald West. Bis 2010 konnten ASK Erlaa, SV Langenrohr, SV Gloggnitz, FSC Hainfeld, das zweite Frauenteam von Neulengbach, SV Ladies Furth und SKV Altenmarkt.

2008–2012 NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler (3. Spielklasse) Saison Meister NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler 2008/09 ASV Spratzern 2009/10 ASV Hornstein 2010/11 SC Leobersdorf Ab 2008 siegten ASV Spratzern, ASV Hornstein, SC Leobersdorf, das zweite Frauenteam von ASV Spratzern,

Seit 2012 AKNÖ-Frauen Landesliga (3. Spielklasse) Saison Meister AKNÖ-Frauen Landesliga 2012/13 ATSV Hollabrunn 2013/14 SKV Altenmarkt II 2014/15 ASK Erlaa II 2015/16 FSG Eggendorf/Kottingbrunn 2016/17 SV Horn 2017/18 SV Langenrohr 2018/19 SV Neulengbach II 2019/20 wegen COVID-19-Pandemie in Österreich abgebrochen 2020/21 SVg Breitenau/Schwarzau 2021/22 SV Weikersdorf 2022/23 FSG Traiskirchen 2023/24 SV Paudorf 2024/25 FSG Traiskirchen 2025/26 FSG Traiskirchen Die weiteren Meister waren ATSV Hollabrunn, das zweite Frauenteam von SKV Altenmarkt, ASK Erlaa und SV Neulengbach, FSG Eggendorf/Kottingbrunn, SV Horn, SV Langenrohr und das zweite Frauenem vom SV Neulengbach. In den 2020er Jahren gewann SVg Breitenau/Schwarzau, SV Weikersdorf, dreimal FSG Traiskirchen und SV Paudorf den Titel.

Bezeichnung (Sponsor) Die Landesliga in Niederösterreich wird seit Anfang an mit einem Sponsor im Namenszug ausgetragen. Folgende Sponsoren beziehungsweise Namensänderungen hat die Landesliga in ihrer Namensgebung gehabt. NÖ Frauenliga: seit 1996/97 der Sponsor ist im Namenszugs in Verbindung mit 'NÖ Frauenliga': NÖN-Frauenliga: seit 2000/01 (Namensgeber: Niederösterreichische Nachrichten) NÖN Frauenliga Teamsport Zens: 2000/01–2007/08 (Namensgeber: Teamsport Zens, Wien) keinen Sponsor gefunden: 2008/09 NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler: 2008/09–2010/11 (Namensgeber: Team Sport Güttler, Sportartikel und -geräte, Wien) AKNÖ-Frauen Landesliga: seit 2012/13 (Namensgeber: AK Niederösterreich)

Spielmodus Die Liga umfasst maximal zwölf Teams, wobei jeder Verein gegen jeden andere je ein Heim- und ein Auswärtsspiel bestreitet. Eine Saison umfasst insgesamt also maximal 22 Spieltage. Der nach Saisonende Tabellenerste ist für die Relegation zum Aufstieg in die zweitklassige 2. Liga berechtigt.

Die Titelträger Folgende Vereine wurden in Niederösterreich Meister:

3 Meistertiteln FSG Traiskirchen (2023, 2025, 2026) ASK Erlaa (2000, 2002, 2015) ASV Spratzern (1997, 2009, 2012)

2 Meistertiteln SV Neulengbach (2006, 2019) SV Langenrohr (2003, 2018) SKV Altenmarkt (2008, 2014)

1 Meistertitel SV Paudorf (2024) SV Weikersdorf (2022) SVg Breitenau/Schwarzau (2021) SV Horn (2017) FSG Eggendorf/Kottingbrunn (2016) ATSV Hollabrunn (2013) SC Leobersdorf (2011) ASV Hornstein (2010) SV Ladies Furth (2007) FSC Hainfeld (2005) SV Gloggnitz (2004) SV Groß Schweinbarth (2001) FSG Wienerwald West (2001) SC Moosbrunn (1999) SG Ardagger/Neustadtl (1998)

Weblinks Homepage des Niederösterreichischer Fußballverband (NÖFV) oefb.at: NOEFV, AK Niederösterreich Frauen LL, Saison 2024/25

Einzelnachweise

Landesliga, Niederösterreich Kategorie:Sportveranstaltung in Niederösterreich