Ōami-Shirasato (, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Chiba in Japan. Die Stadt grenzt an den Pazifischen Ozean.
Geschichte Im Mittelalter gehörte Ōami zum Gebiet der Sakai, die auf der Burg TokeBurg Toke (土気城) befand sich auf dem Gebiet der heutigen Stadt Chiba. Die Burg wurde 1590 aufgegeben. residierten. In der Edo-Zeit wohnten Hatamoto dort. Der Ort blühte mit seinem Markt, der als „Rokusai ichiba“ (六斎市場) sechsmal im Monat abgehalten wurde.
Die Stadt (-machi) Ōami und die Dörfer (-mura) Shirasato und Masuho wurden während der Unterteilung des Landkreises Yamabe der Präfektur Chiba in Gemeinden am 1. April 1889 geschaffen. 1897 wurde der Kreis Yamabe mit Musa zum Landkreis Sambu/Sanbu zusammengelegt. 1935 wurde Shirasato zur Stadt erhoben. Ōami expandierte 1951 durch Eingliederung der angrenzenden Dörfer Yamane und Mizuho.
Die Städte Ōami, Shirasato und das Dorf Masuho fusionierten 1954 zur Stadt Ōami-Shirasato (). 1957 kam ein Teil des Ortsteils Shimizu der Stadt Honnō aus dem Kreis Chōsei im Zuge einer Grenzbereinigung hinzu. 2013 wurde Ōami-Shirasato zur -shi, also kreisfrei.
Geographie Die Stadt liegt am Südostrand des Bōsō-Hügellandes. Ihr Vorland dehnt sich (unbebaut) bis zum Pazifik aus, wo sie den „99-Meilen-Strand“ (, Kujūkuri-hama) erreicht.
Anmerkungen
Söhne und Töchter der Stadt Misaki Doi (* 1991), Tennisspielerin Keijiro Matsumoto, Baseballspieler Aya Miyama (* 1985), Fußballspielerin
Verkehr Eisenbahn Sotobō-Linie Tōgane-Linie Bahnhof: Ōami
Fernstraßen Nationalstraße 128 Nationalstraße 409
Städtepartnerschaft , Präfektur Gunma, (1979)
Angrenzende Städte Chiba (Midori-ku) Tōgane Mobara Kujūkuri Shirako
Weblinks City of Ōamishirasato Home Page Ōami-Shirasato in der Kotobank, japanisch
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Präfektur Chiba