Bibi Abel ist eine deutsche Videokünstlerin und Sängerin.
Leben Bibi Abel studierte freie Kunst in Köln und absolvierte anschließend eine Weiterbildung zur Multimedia-Entwicklerin. Ab 2001 war sie Mitglied des Künstlerduos fuck yourself service mit dem Schwerpunkt Video und Installation. Gastengagements als Videokünstlerin führten sie unter anderem an die Schauspielhäuser von Bochum, Düsseldorf, Essen, Graz, Köln und Zürich, an das Maxim Gorki Theater in Berlin, das Theaterhaus Gessnerallee in Zürich und das Famous Door Theatre in Chicago.
Im Bereich Musiktheater verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit mit der Oper Frankfurt. Weiters gastierte sie auch am Aalto-Theater und an der Philharmonie Essen, am Saarländischen Staatstheater sowie an der Bayerischen Staatsoper in München. Sie arbeitet unter anderem mit den Regisseuren David Alden, David Bösch, Jan Bosse, Vincent Boussard, Agnese Cornelio, Johannes Erath, Heike M. Goetze, Tilmann Köhler, Barrie Kosky, Andreas Kriegenburg, Vera Nemirova, Teresa Reiber, Rafael Sanchez, Keith Warner und Anselm Weber zusammen.
Außerdem ist sie als Musikerin und Sängerin für das Projekt „garage band et moi“ tätig. 2003 veröffentlichte sie gemeinsam mit Gabriel Ananda eine Vinyl des Titels Oh La La La.
Opernproduktionen (Auswahl) 2009: Die tote Stadt von Erich Wolfgang Korngold – Oper Frankfurt, Regie: Anselm Weber 2010: The Tempest von Thomas Adès – Oper Frankfurt, Regie: Keith Warner 2010: Götterdämmerung von Richard Wagner – Aalto-Theater, Essen, Regie: Barrie Kosky 2010–2012: Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner – Oper Frankfurt, Regie: Vera Nemirova 2011: Tosca von Giacomo Puccini – Oper Frankfurt, Regie: Andreas Kriegenburg 2012: Giulio Cesare in Egitto von Georg Friedrich Händel – Oper Frankfurt, Regie: Johannes Erath 2013: Ezio von Georg Friedrich Händel – Oper Frankfurt, Regie: Vincent Boussard 2014: La gazza ladra von Gioachino Rossini – Oper Frankfurt, Regie: David Alden 2014: La clemenza di Tito von Wolfgang Amadeus Mozart – Bayerische Staatsoper, München, Regie: Jan Bosse 2016: Radamisto von Georg Friedrich Händel – Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot, Regie: Tilmann Köhler 2016: Die Passagierin von Mieczysław Weinberg – Wiener Festwochen, Regie: Anselm Weber (danach auch an der Semperoper Dresden und in Frankfurt) 2017: Der Mieter von Arnulf Herrmann – Uraufführung, Oper Frankfurt, Regie: Johannes Erath
Weblinks Schauspiel Frankfurt, Kurzbiographie Semperoper Dresden, Kurzbiographie
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