Benoît Debie (* 1968 in Liège) ist ein belgischer Kameramann.

Benoît Debie absolvierte ein Studium an der Filmhochschule IAD in Brüssel. Ab Anfang der 1990er Jahre wurde er als Kameramann beim Fernsehen tätig und erstellte erste Kurzfilme. Sein erster Spielfilm war Irreversibel des Regisseurs Gaspar Noé, für den er weiterhin tätig blieb.

Benoît Debie erhielt eine Reihe von Auszeichnungen und Nominierungen, darunter 2014 eine Nominierung für den Independent Spirit Award für die beste Kamera bei Spring Breakers. Im Rahmen der 44. César-Verleihung wurde er für The Sisters Brothers in der Kategorie Beste Kamera ausgezeichnet. 2019 erhielt er außerdem bei den Prix Lumières die Auszeichnung für die Beste Kamera.

Filmografie (Auswahl) 2002: Irreversibel (Irréversible) 2004: The Card Player – Tödliche Pokerspiele (il cartaio) 2006: Zwei Tage Zwei Nächte (Day Night Day Night) 2007: Joshua – Der Erstgeborene (Joshua) 2008: Vinyan 2009: Passage (Kurzfilm) 2009: Enter the Void 2009: Carriers 2010: The Runaways 2012: Get the Gringo 2012: Spring Breakers 2014: Lost River 2015: Love 2015: Every Thing Will Be Fine 2016: Die Tänzerin (La danseuse) 2016: Die schönen Tage von Aranjuez, (Les beaux jours d’Aranjuez) 2017: Grenzenlos (Submergence) 2018: The Sisters Brothers 2019: Beach Bum (The Beach Bum) 2019: Lux Æterna 2021: Vortex 2023: Seneca – Oder: Über die Geburt von Erdbeben (Seneca) 2026: Outcome

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Einzelnachweise

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