zentriert|350x260pxFrancis Ford Coppolas Film Der Pate erhält den Oscar als bester Film des Jahres. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1973.
Ereignisse 14. März: In den USA startet der Musicalfilm Lost Horizon (deutsch: Der verlorene Horizont), der zu den größten Flops der Kino-Geschichte zählt. 15. März: Mit der Uraufführung des Erotikstreifens Liebesgrüße aus der Lederhose wird das Genre der Lederhosenfilme begründet. 25. Mai: Der Spielfilm Das große Fressen (La grande bouffe) von Marco Ferreri verursacht bei den Filmfestspielen in Cannes einen Skandal. 1. November: Der jahrzehntelang erfolgreiche Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel hat in der ČSSR Premiere. 26. Dezember: Der Film Der Exorzist kommt in den Vereinigten Staaten in die Kinos. United Artists übernimmt den Filmvertrieb des Hollywood-Studios Metro-Goldwyn-Mayer. Das American Filminstitute vergibt erstmals den AFI Life Achievement Award. Erster Preisträger ist John Ford. Januar – Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1973 Kategorie – männlicher Filmstar: Gold Ron Ely, Silber Ryan O’Neal, Bronze Terence Hill Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Uschi Glas, Silber Ali MacGraw, Bronze Heidi Hansen
Erfolgreichste Filme In Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 24. November 2018):
Platz Filmtitel Besucher 1. Papillon 6.427.961 2. Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle 6.427.961 3. Mein Name ist Nobody 6.287.013 4. James Bond 007 – Leben und sterben lassen 6.000.000 5. Der letzte Tango in Paris 5.200.000 6. Auch die Engel essen Bohnen 3.500.000 7. Das große Fressen 3.080.175 8. Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh 3.000.000 9. Die Abenteuer des Rabbi Jacob 2.500.000 10. Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten 2.000.000 Kinostarts 1973
In den USA und Kanada Die zehn erfolgreichsten Filme an den nordamerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis.https://web.archive.org/web/20080615024154/http://www.boxofficereport.com/database/1973.shtml PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Der Exorzist88.500.0002.Der Clou79.000.0003.American Graffiti55.900.0004.Papillon22.500.0005.So wie wir waren22.457.0006.Calahan20.100.0007.Der letzte Tango in Paris16.711.0008.Paper Moon16.559.0009.James Bond 007 – Leben und sterben lassen15.925.00010.The Devil in Miss Jones15.000.000
In anderen Staaten Die erfolgreichsten Filme in anderen Staaten LandFilmtitelBesucher oder Einspielergebnis (in US-Dollar)SowjetunionReiter ohne Kopf64.900.000 Besucherhttps://web.archive.org/web/20120510033800/http://www.kinokultura.com/plus/prokat2.htmlVereinigtes KönigreichJames Bond 007 – Leben und sterben lassen9.000.000 Besucherhttps://web.archive.org/web/20120803005826/http://old.bfi.org.uk/features/ultimatefilm/chart/complete.phpIndienBobby14.210.000https://web.archive.org/web/20110721044326/http://boxofficeindia.com/showProd.php?itemCat=179&catName=MTk3Mw%3D%3D%2F1973.htmItalienMalizia11.756.327 BesucherFrankreichDie Abenteuer des Rabbi Jacob7.295.727 Besucher
Weltweit PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Der Exorzist441.306.1452.Der Mann mit der Todeskralle400.000.0003.James Bond 007 – Leben und sterben lassen161.800.000https://web.archive.org/web/20120531010153/https://the-numbers.com/movies/1973/0LALD.php4.American Graffiti140.000.000https://web.archive.org/web/20120531010153/https://the-numbers.com/movies/1973/0LALD.php5.Bobby39.000.000
Filmpreise Golden Globe Awards 1973 Am 28. Januar findet im Century Plaza Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Der Pate von Francis Ford Coppola Bestes Musical/Komödie: Cabaret von Bob Fosse Bester Schauspieler (Drama): Marlon Brando in Der Pate Beste Schauspielerin (Drama): Liv Ullmann in Emigranten Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Jack Lemmon in Avanti, Avanti! Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Liza Minnelli in Cabaret Bester Nebendarsteller: Joel Grey in Cabaret Beste Nebendarstellerin: Shelley Winters in Die Höllenfahrt der Poseidon Bester Regisseur: Francis Ford Coppola für Der Pate Beste Musik: Nino Rota für Der Pate Cecil B. DeMille Award: Samuel Goldwyn
Oscarverleihung 1973 Die Oscarverleihung findet am 27. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt.
Bester Film: Der Pate von Francis Ford Coppola Bester Hauptdarsteller: Marlon Brando in Der Pate Beste Hauptdarstellerin: Liza Minnelli in Cabaret Bester Regisseur: Bob Fosse für Cabaret Bester Nebendarsteller: Joel Grey in Cabaret Beste Nebendarstellerin: Eileen Heckart in Schmetterlinge sind frei Bester fremdsprachige Film: Der diskrete Charme der Bourgeoisie von Luis Buñuel Bester Song: „The Morning After“ von Joel Hirschhorn, Al Kasha
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1973 Das Festival beginnt am 10. Mai und endet am 25. Mai. Die Jury unter Präsidentin Ingrid Bergman vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Botschaft für Lady Franklin von Alan Bridges und Asphalt-Blüten von Jerry Schatzberg Bester Schauspieler: Giancarlo Giannini in Liebe und Anarchie Beste Schauspielerin: Joanne Woodward in Die Wirkung von Gammastrahlen auf Ringelblumen
Internationale Filmfestspiele Berlin 1973 Das Festival beginnt am 22. Juni und endet am 3. Juli. Die Jury vergibt folgende Preise:
Goldener Bär: Ferner Donner von Satyajit Ray
Deutscher Filmpreis Bester Film: Die Sachverständigen von Norbert Kückelmann Beste Hauptdarstellerin: Margit Carstensen für Die bitteren Tränen der Petra von Kant und Eva Mattes für Die bitteren Tränen der Petra von Kant und Wildwechsel Bester Hauptdarsteller: Klaus Schwarzkopf für Alle Menschen werden Brüder und Walter Sedlmayr für Theodor Hierneis oder Wie man ehem. Hofkoch wird
Society of Film and Television Arts Awards Bester Film: Cabaret von Bob Fosse Beste Regie: Bob Fosse für Cabaret Bester Hauptdarsteller: Gene Hackman für Brennpunkt Brooklyn und Die Höllenfahrt der Poseidon Beste Hauptdarstellerin: Liza Minnelli für Cabaret Bester Nebendarsteller: Ben Johnson für Die letzte Vorstellung Beste Nebendarstellerin: Cloris Leachman für Die letzte Vorstellung
Étoile de Cristal Bester Film: Une larme dans l'océan von Henri Glaeser Bester Darsteller: Roland Dubillard in Quelque part quelqu'un Beste Darstellerin: Marie Dubois in Die Landvermesser Bester ausländischer Film: Miklós Jancsó für sein Gesamtwerk Bester ausländischer Darsteller: Bud Cort in Harold und Maude Beste ausländische Darstellerin: Lea Massari für ihr Gesamtwerk
New York Film Critics Circle Award Bester Film: Die amerikanische Nacht von François Truffaut Beste Regie: François Truffaut für Die amerikanische Nacht Bester Hauptdarsteller: Marlon Brando in Der letzte Tango in Paris Beste Hauptdarstellerin: Joanne Woodward in Sommerwünsche – Winterträume Bester Nebendarsteller: Robert De Niro in Das letzte Spiel Beste Nebendarstellerin: Valentina Cortese in Die amerikanische Nacht
National Board of Review Bester Film: Der Clou von George Roy Hill Beste Regie: Ingmar Bergman für Schreie und Flüstern Bester Hauptdarsteller: Al Pacino in Serpico und Robert Ryan in The Iceman Cometh Beste Hauptdarstellerin: Liv Ullmann in Das neue Land Bester Nebendarsteller: John Houseman in Die Zeit der Prüfungen Beste Nebendarstellerin: Sylvia Sidney in Sommerwünsche – Winterträume Bester fremdsprachiger Film: Schreie und Flüstern von Ingmar Bergman
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: John Ford David di Donatello: Alfredo, Alfredo und Ludwig II. (Bester italienischer Film) und Der Pate (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Wolf Gremm Directors Guild of America Award: Francis Ford Coppola für Der Pate, David Lean und William A. Wellman (jeweils Preise für ihr Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Robert van Ackeren für Harlis – Eine larmoyante Komödie Guldbagge: Schreie und Flüstern von Ingmar Bergman Louis-Delluc-Preis: Der Uhrmacher von St. Paul von Bertrand Tavernier Nastro d’Argento: Der letzte Tango in Paris von Bernardo Bertolucci und Clockwork Orange von Stanley Kubrick National Society of Film Critics Award: Der diskrete Charme der Bourgeoisie von Luis Buñuel Preis der deutschen Filmkritik: Liebe Mutter, mir geht es gut von Christian Ziewer und Die Wollands von Marianne Lüdcke und Ingo Kratisch Festival Internacional de Cine de San Sebastián: Der Geist des Bienenstocks von Víctor Erice (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Bill McKay – Der Kandidat (Bestes Original-Drehbuch-Drama), Is’ was, Doc? (Bestes Original-Drehbuch-Komödie), Der Pate (Bestes adaptiertes Drehbuch-Drama), Cabaret (Bestes adaptiertes Drehbuch-Komödie), William Rose (Lebenswerk)
Geburtstage
Januar bis März mini|125px|Michael Ostrowski (* 3. Januar)
Januar 3. Januar: Michael Ostrowski, österreichischer Schauspieler 4. Januar: Harmony Korine, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor 4. Januar: Carolina Vera, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin 6. Januar: Edoardo Ponti, italienischer Regisseur und Drehbuchautor 9. Januar: Angela Bettis, US-amerikanische Schauspielerin 10. Januar: Jakob Cedergren, dänischer Schauspieler 10. Januar: Éléonore Faucher, französische Filmregisseurin und Drehbuchautorin († 2023) 16. Januar: Josie Davis, US-amerikanische Schauspielerin 26. Januar: Jennifer Crystal, US-amerikanische Schauspielerin 26. Januar: Melvil Poupaud, französischer Schauspieler 31. Januar: Nadja Klier, deutsche Standfotografin und Kinderdarstellerin 31. Januar: Portia de Rossi, australische Schauspielerin
Februar 9. Februar: Colin Egglesfield, US-amerikanischer Schauspieler 11. Februar: Jeon Do-yeon, koreanische Schauspielerin 15. Februar: Hanna Zetterberg, schwedische ehemalige Kinderdarstellerin und Politikerin 18. Februar: Vanessa Bauche, mexikanische Schauspielerin 20. Februar: Andrea Savage, US-amerikanische Schauspielerin 24. Februar: Lars Kraume, deutscher Regisseur 25. Februar: Anson Mount, US-amerikanischer Schauspieler 26. Februar: Małgorzata Szumowska, polnische Regisseurin
März 1. März: Jack Davenport, britischer Schauspieler 4. März: Len Wiseman, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor 9. März: Rona Hartner, rumänische Schauspielerin, Sängerin, Komponistin und Texterin († 2023) 16. März: Florian Lukas, deutscher Schauspieler 20. März: Jane March, britische Schauspielerin 21. März: Vanessa Branch, US-amerikanische Schauspielerin 24. März: Jim Parsons, US-amerikanischer Schauspieler 29. März: T. R. Knight, US-amerikanischer Schauspieler
April bis Juni mini|125px|Adrien Brody (* 14. April) mini|125px|Neil Patrick Harris (* 15. Juni) April 2. April: Roselyn Sánchez, puerto-ricanische Schauspielerin 3. April: Jamie Bamber, britischer Schauspieler 3. April: Matthew Ferguson, kanadischer Schauspieler 3. April: Adam Scott, US-amerikanischer Schauspieler 5. April: Élodie Bouchez, französische Schauspielerin 6. April: Lori Heuring, US-amerikanische Schauspielerin 8. April: Emma Caulfield, US-amerikanische Schauspielerin 11. April: Jennifer Esposito, US-amerikanische Schauspielerin 10. April: Guillaume Canet, französischer Schauspieler und Regisseur 14. April: Adrien Brody, US-amerikanischer Schauspieler 16. April: Constanze Lindner, deutsche Schauspielerin, Kabarettistin und Synchronsprecherin 21. April: Nadeshda Brennicke, deutsche Schauspielerin 24. April: Damon Lindelof, US-amerikanischer Drehbuchautor und Produzent 28. April: Elisabeth Röhm, deutsch-amerikanische Schauspielerin
Mai 1. Mai: Susanne Wolff, deutsche Schauspielerin 2. Mai: Florian Henckel von Donnersmarck, deutscher Regisseur 3. Mai: Jennifer Tung, US-amerikanischer Schauspieler 11. Mai: James Haven Voight, US-amerikanischer Schauspieler 17. Mai: Sasha Alexander, US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin 22. Mai: Nikolaj Lie Kaas, dänischer Schauspieler 25. Mai: Molly Sims, US-amerikanische Schauspielerin