Die Feldnerhütte ist eine Schutzhütte der Sektion Steinnelke des Österreichischen Alpenvereins in der Kreuzeckgruppe.
Lage Die Hütte liegt auf einer Höhe von am Glanzsee im Gemeindegebiet von Greifenburg. Der Kreuzeck-Höhenweg und die Alpenüberquerung Salzburg–Triest führen an der Hütte vorbei.
Geschichte Die Feldnerhütte wurde in den Jahren 1884 und 1885 von der Sektion Villach des DuOeAV erbaut. 1912/13 befand sie sich in Händen der Sektion Kärntner Oberland und wurde zur Bewirtschaftung eingerichtet. Die Sektion Kärntner Oberland verschenkte die Hütte 1923 an die Sektion Steinnelke. 1931 wurde die Hütte mit einem Aufwand von 10.822 öS ausgebaut, wovon 5.900 öS vom Gesamtverein kamen, und hatte danach 7 Betten und 15 Lagerplätze. 1982 entwickelten Techniker des Forschungszentrums Seibersdorf eine 2-kW-Wasserkraftanlage, die ausschließlich tragbare Komponenten benötigt, wie Feuerwehrschläuche als Druckleitung, und dadurch fast ohne Eingriffe in die Natur installiert werden konnte. Nach einem Brand wurde die Hütte von 1988 bis 1989 wieder aufgebaut.
Wege Zustiege von Gnoppnitz (), Gehzeit 5 Stunden von Greifenburg (), Gehzeit 6 Stunden von der Fischerhütte (), Gehzeit 2½ Stunden von Napplach-Teuchl-Alpenheim () , Gehzeit 6 Stunden vom Gaugenschutzhaus () , Gehzeit 4½ Stunden
Gipfelbesteigungen Kreuzeck (), Gehzeit 1¾ Stunden Hochkreuz (), Gehzeit 3 Stunden Tristen (), Gehzeit 3 Stunden Dechant (), Gehzeit 1¼ Stunden Emberger Alm, Gehzeit 4¼ Stunden
Übergänge Hugo-Gerbers-Hütte (), Gehzeit 6 Stunden Polinikhütte (), Gehzeit 11 Stunden Salzkofelhütte (), Gehzeit 6 Stunden
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Alpenhütte in Kärnten Kategorie:Bauwerk in Greifenburg Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren