Ben-Ghou-Bey (* 23. April 1931 in La Verpilliére, Isère als Léon Goubet; † 20. Dezember 1990 in Asunción, Paraguay) war ein französischer Fakir und Schauspieler.
Biografie In der Nähe von Lyon geboren, wurde er als Junge schon Fakir und zog mehr als 30 Jahre durch die Welt, mit Durchbohr-Kreuzigungen und Lebendbegräbniskunststücken. 1979 interessierte sich Wolfgang Larbig, ein deutscher Arzt, für ihn und verfasste ein Buch Schmerz, welches seine eigenen Erprobungen mit dem Fakir erzählt.
Ben-Ghou-Beys Leben endete in Paraguay durch Gehirnblutung.
Rekorde Ben-Ghou-Bey hält den Weltrekord in diesen Kunststücken: 4 Tage mit der genagelten Zunge 700 Mal ließ er sich im Verlauf seines Lebens kreuzigen, wofür er von einer Fakirvereinigung am 30. März 1964 einen „Weltmeistertitel“ erhielt. 1963 ließ er sich in Nizza für eine halbe Stunde beerdigen.
In den Medien Paris Interdit ist ein Film von Jean-louis Van Belle aus dem Jahr 1969.
Der Journalist und Schriftsteller Jean-Luc Coatalem nahm Ben-Ghou-Bey zum Vorbild für sein Buch Fakirssohn.
Sein Sohn Jean-Luc Goubet schrieb zwei Bücher über ihn: Ben-Ghou-Bey. Mon père, ce fakir. („Ben-Ghou-Bey, mein Vater, dieser Fakir.“) Le Secret d'un fakir, Ben-Ghou-Bey l’homme. („Einesfakirsgeheimis, Ben-Ghou-Bey, der Mann.“)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Sufi Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1931 Kategorie:Gestorben 1990 Kategorie:Mann