Joachim Sproß (* 6. Juli 1966 in EmsdettenKühlmann, Thomas: „Milo“-Wunsch erfüllt: Neuer Sproß bei GWD. Linksaußen aus Dormagen erhält Zweijahres-Vertrag. In: Mindener Tageblatt, Nr. 82, 9. April 1994, S. 33.) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler und heutiger -trainer. Der 1,91 m große Linksaußen spielte für den TSV Bayer Dormagen, den TSV GWD Minden und den TuS Nettelstedt in der Bundesliga. Vereinzelt wurde er auch auf der Position des linken Rückraumspielers eingesetzt.

Karriere Sproß spielte zunächst bis 1989 für den TV Emsdetten und von 1989 bis 1991 für den OSC Dortmund in der 2. Bundesliga. Danach wechselte er zum TSV Bayer Dormagen in die Bundesliga. Mit Dormagen erreichte er 1993 das DHB-Pokal-Finale und das Finale des IHF-Pokals. 1994 wechselte er zum Zweitligisten TSV GWD Minden und feierte dort im ersten Jahr den Bundesliga-Aufstieg und in der darauffolgenden Saison den Klassenerhalt. Danach wechselte er zum TuS Nettelstedt, mit dem er den Euro-City-Cup gewann. Sein Vertrag wurde jedoch nach einem Jahr wieder aufgelöst.pla/dpa: Vertrag mit Joachim Sproß wird zum 30. Juni aufgelöst. SG Hameln verpflichtet Weltmeister Christian Gaudin. In: Mindener Tageblatt, Nr. 52, 3. März 1997, S. 27. Im Sommer 1997 erwarb Sproß die Trainer-B-Lizenzo. V.: B-Lizenz für Piller, Sproß, Bohrmann und Beuchler. In: Mindener Tageblatt, Nr. 135, 14. Juni 1997, S. 34., wechselte zum Verbandsligisten HCE Bad OeynhausenKnicker, Jürgen: HCE holt auch Joachim Sproß. Hahler Pfannenschmidt wechselt nach Mennighüffen. In: Mindener Tageblatt, Nr. 101, 1. Mai 1997, S. 33., stieg 1998 in die OberligaKrüger, Jürgen: HCE Oeynhausen machte vor Osterpause alles klar: Oberliga, wir kommen. In: Mindener Tageblatt, Nr. 77, 1. April 1998, S. 25. auf und übernahm dort ab 1999 das Amt des Spielertrainersfufu: Sproß wird HCE-Spielertrainer. Kohl bringt Eidinghausen in die Erfolgsspur zurück. In: Mindener Tageblatt, Nr. 68, 22. März 1999, S. 25.. Ab 2003 übte er bei der ersten Mannschaft nur noch das Traineramt aus und spielte parallel für die zweite Mannschaft in der Bezirksliga. Es folgte ein 10-monatiges Engagement bei der zweiten Mannschaft von GWD Minden in der Regionalliga und ein 5-monatiges beim Zweitligisten TuS Spenge. Durch seinen berufsbedingten Umzug nach Süddeutschland entwickelten sich Kontakte zur schweizerischen Handballszene. Er trainierte einige Jahre die U-15-Regionalauswahl der Nordwestschweiz, wurde 2012 Co-Trainer des Erstligisten RTV 1879 Basel und im Oktober 2013 Trainer des Zweitligisten TV Möhlinhandball-world.news: Ein Westfale in der Schweiz: Joachim Spross will mit Möhlin angreifen. 23. Januar 2014, Stand 6. November 2017.. In der Schweiz erwarb er auch die Lizenz "Eidgenössischer Berufstrainer für Leistungssport". Seit 2014 ist er ohne Anstellung als Trainer.

Erfolge Euro-City-Cup-Sieger 1997 Aufstieg in die Bundesliga 1995 Aufstieg in die Oberliga 1998 Vize-DHB-Pokalsieger 1993 Vize-IHF-Pokalsieger 1993

Privates und Sozialmanagement Sproß ist Diplom-Sozialarbeiter und war unter anderem von 1995 bis 2002 Schuldnerberater des Sozialdienstes katholischer Frauen in Mindeno. V.: Antwort für Schuldner und Verbraucher. Experten beraten heute von 16 bis 18 Uhr. In: Mindener Tageblatt, Nr. 24, 29. Januar 2002, S. 5., von 2002 bis 2008 Geschäftsführer des VAB e.V. (Verein für soziale Arbeit und Beratung), von September 2008 bis April 2015 Geschäftsführer der Dieter-Kaltenbach-Stiftungbadische-Zeitung.de: Zentrum der Kaltenbach-Stiftung mit neuer Leitung. 1. September 2008, Stand 8. November 2017. und von Juni 2015 bis August 2017 Leiter des Fachbereichs Jugend, Schulen und Sport der Stadtverwaltung Lörrachbadische-Zeitung.de: Sproß verlässt das Rathaus. Neue Stelle in Freiburg. 25. März 2017, Stand 8. November 2017.. Seit September 2017 bis 2025 war er Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke in Freiburg im Breisgau.

Seit dem Oktober 2025 ist er Stiftungsdirektor bei der StiftungsverwaltungStiftungsverwaltung Freiburg.

Er ist verheiratetHeine, Cord: Krankenhaus statt Siegesfeier – Sproß „wütend und enttäuscht“. GWD-Spieler erinnert sich an Schrecksekunde / Keine Operation nach Bänderriß. In: Mindener Tageblatt, Nr. 76, 29. März 1996, S. 21. und hat zwei Töchter (* 1994 und 1998–2017)badische-zeitung.de: Die Lörracher Abiturientin Kira Sproß ist gestorben. Stand 6. November 2017. und einen Sohn, Felix (* 1997), der ebenfalls Handballspieler isthandball-world.news: Auf den Spuren des Vaters: Der 19-jährige Felix Sproß möchte über Kirchzell in die Bundesliga. 3. Juni 2016, Stand 6. November 2017..

Einzelnachweise

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