mini|Haupthalle Das Suma-dera () ist ein buddhistischer Tempel der Suwa-Richtung des Shingon in der Stadt Kōbe in der Präfektur Hyōgo, Japan.
Geschichte Der Tempel wurde im Jahr 886 auf Wunsch des Kaisers Kōkō von Priester Monkyō () errichtet. 1946 hat sich der Tempel als selbstständige Richtung des Shingon deklariert.
Anlage Man betritt den Tempel durch das Niō-Tor (). Es soll im 12. Jahrhundert von Minamoto no Yorimasa wiederhergestellt worden sein. Die beiden schützenden Ritterfiguren () in den Seitenflügeln sollen von Unkei und Kaikei geschnitzt worden sei. In der Haupthalle () wird verehrt eine sitzende Kannon, die ursprünglich aus dem Hoppō-ji () vom Egeyama () stammt. Sie ist als Wichtiges Kulturgut Japans registriert.
Ursprünglich handelte es sich um eine große Tempelanlage, aber am Ende der Edo-Zeit hatten nur noch das Niō-Tor, die Haupthalle und die Taishi-Halle () existiert. Ab der Meiji-Zeit wurden nach und nach die Haupthalle, die Taishi-Halle, das Niō-Tor, die Goma-Halle () und darüber hinaus die dreistöckige Pagode (, Sanjū-no-tō) wieder hergestellt. In der Taishi-Halle neben der Haupthalle wird ein Bild des Kōbō Taishi unter der Bezeichnung „Verehrter Herr Taishi von Suma“ () verehrt.
Zu den Untertempeln gehören das Shōkaku-in (), das Ōjū-in () und das Renshō-in ().
Zum Tempel gehört der „Garten der Gempei“ (), da er mit den Minamoto (Gen) und den Taira (Hei) in Verbindung steht. Im Garten finden sich die Glocke des Benkei, die Kiefer, an die sich Minamoto no Yoshitsune gelehnt hat, der Teich, in dem der Kopf des Taira no AtsumoriTaira no Atsumori (; 1169–1184) war einer der letzten Taira, er fiel 1184. gewaschen wurde. Viele Dichter besuchten diesen Garten, darunter Matsuo Bashō, Yosa Buson, Masaoka Shiki.
Schätze Zu den Tempelschätzen gehören eine Basis für eine Buddha-Figur () und ein Altar () aus dem Jahr 1368, die beide als wichtiges Kulturgut registriert sind. Weitere wichtige Kulturgüter sind eine elfgesichtige Kannon () aus der Kamakura-Zeit, ein Gemälde der Fugen mit zehn begleitenden Frauen () aus der Muromachi-Zeit. Außerdem besitzt der Tempel Bilder und Gegenstände, die als wichtiges Kulturgut der Präfektur eingestuft sind.
Bilder
Anmerkungen
Literatur Hyōgo-ken no rekishi sampo henshu iinkai (Hrsg.): Suma-dera. In: Hyogo-ken no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 2012, ISBN 978-4-634-24628-7.
Weblinks
Kategorie:Buddhistischer Tempel in der Präfektur Hyōgo Kategorie:Erbaut in den 800er Jahren Kategorie:Bauwerk in Kōbe Kategorie:Religion (Kōbe)