mini|Beschreibung Lutz Bachers; In Memory of My Feelings, 1990
Lutz Bacher (* 21. September 1943; † 14. Mai 2019 in Manhattan, New York City, New York)Holland Cotter: Lutz Bacher, Conceptual Artist Who Hid Much About Herself, Dies at 75. In: The New York Times, 26. Mai 2019. Abgerufen am 28. Mai 2019. war eine US-amerikanische Künstlerin, die seit den 1970er Jahren wirkte. Sie stammte aus Berkeley in Kalifornien und lebte in New York. Der Name Lutz Bacher ist ein Pseudonym. In den 1970er Jahren war auch ihr Geschlecht der Öffentlichkeit unbekannt. Sie lehrte eine Zeit lang an der UCLA, wo unter anderem Trisha Donnelly bei ihr studierte.Caoimhin Mac Giolla Léith: Lutz Bacher, Disjecta Membra. Nachwort, 2013, ohne Seitenangabe Sie galt lange Zeit als Kultfigur in der Kunstszene, seit Beginn der 2010er Jahre gewann sie aber auch bei einem größeren Publikum Beachtung.
Themen Bachers Werk umfasst Videos, Fotografien und Skulpturen. Viele dieser Arbeiten enthalten Elemente der Populärkultur, persönliche Artefakte und gefundene Objekte. Ihr Werk sträubt sich gegen Wiedererkennbarkeit und Kategorisierungen und behandelt Fragen rund um Identität, Sexualität und Körper.
Ausstellungen In ihrer über 40-jährigen Karriere hat Bacher ihre Werke weltweit in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, wie beispielsweise im Berkeley Art Museum und der Ratio 3 Galerie in San Francisco. Museale Einzelausstellungen fanden in der Secession, Wien (2016); Aspen Art Museum, Colorado (2014); National Museum of Denmark, Kopenhagen (2014); und Contemporary Art Museum, St. Louis (2008) statt.
Weitere Einzelausstellungen fanden im Portikus in Frankfurt, Deutschland am Institute of Contemporary Arts in London, UK und in der Kunsthalle Zürich statt. Diese drei Institutionen veröffentlichten die erste monografische Publikation zu Bachers umfassendem Œuvre. Im Jahr 2009 wurden ihre Multimedia-Arbeiten in MY SECRET LIFE im P.S.1 MoMA in New York City gezeigt, welches auch ihre erste Retrospektive war.
Sammlungen Lutz Bachers Arbeiten sind in verschiedenen Sammlungen vertreten: Museum of Modern Art, New York Art Institute of Chicago, Chicago UC Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive, Berkeley Metropolitan Museum of Art, New York San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco Walker Art Center, Minneapolis Whitney Museum of American Art, New York evn sammlung, Maria Enzersdorf, Österreich
Schriften Lutz Bacher – Snow. On the occasion of three distinct exhibitions, Lutz Bacher, 9. Februar – 14. April 2013, Portikus, Frankfurt; Lutz Bacher: Black Beauty, 25. September – 17. November 2013, Institute of Contemporary Arts, London; Lutz Bacher: Snow, 23. November 2013 – 2. Februar 2014, Kunsthalle Zürich, Bacher, Lutz (Ill.); Ruf, Beatrix (Hrsg.); Exhibition Lutz Bacher 2013 Frankfurt am Main; Exhibition Lutz Bacher: Black Beauty 2013 London; Exhibition Lutz Bacher: Snow 2013–2014. Mit einem Nachwort von Caoimhin Mac Giolla Léith: Lutz Bacher, Disjecta Membra (en, de). Zürich. 2013
Weblinks Lutz Bacher auf Greene Naftali Lutz Bacher in der Galerie Buchholz Do You Love Me?, Künstlerbuch Lutz Bacher, Website, Präsentation von Objekten Franz Boas, bei Lutz Bacher
Einzelnachweise
Kategorie:Bildender Künstler (Vereinigte Staaten) Kategorie:Pseudonym Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1943 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Frau