mini|Arthur Brown 2025 während seiner Live Show mit The Crazy World Of Arthur Brown. Noch immer kommt sein Feuerhelm zum Einsatz. Arthur Brown (* 24. Juni 1942 in Whitby, England) ist ein britischer Rocksänger. Er verfügt über eine mehrere Oktaven umfassende Stimme.

Biografie mini|Arthur Brown, 2009 mini|Arthur Brown, 2014 Arthur Brown tauchte Ende der 1960er Jahre auf internationalen Rockbühnen auf. Er machte durch exzentrische Vorführungen auf sich aufmerksam, mit brennendem Helm, Tanz und verschiedenen kreativen Elementen. Sein nach seiner damaligen Band benanntes Debütalbum The Crazy World of Arthur Brown war 1968 beiderseits des Atlantiks ein Überraschungserfolg, und sowohl die Single "Fire" als auch das Album selbst gelangte international in die Album- und Single-Charts.

Brown gilt als großer Einfluss für Musiker wie Alice Cooper, Ian Gillan, David Bowie und Peter Gabriel und Bruce Dickinson. Ian Gillan sagte im Bezug auf die Inspiration Browns’ - "He changed my life".

Er trat auf den gleichen Festivals und Konzerten wie The Who, Jimi Hendrix, Frank Zappas The Mothers Of Invention, The Doors, The Small Faces und Joe Cocker auf.Das weiß ich von Arthur Brown direkt

An der Aufnahme waren Carl Palmer (Schlagzeug, später Emerson, Lake and Palmer), Vincent Crane (Keyboard, später Atomic Rooster) und Pete Townshend (von The Who) als Produzent beteiligt. Die Single Fire wurde ein weltweiter Erfolg.

In den 1970ern brachte Brown drei Alben unter dem Namen Arthur Brown’s Kingdom Come heraus: Galactic Zoo Dossier, Kingdom Come und Journey. Letzteres war möglicherweise das erste Album, auf dem eine Drum Machine zu hören ist.

1975 veröffentlichte er sein Album Dance, 1977 Chisholm In My Bosom.

Er wirkte zudem bei der Verfilmung der Rockoper Tommy mit, zusammen mit The Who, Eric Clapton, Tina Turner und Elton John.

Später nahm Brown mehrere Soloalben auf und sang die Hauptstimme des Stücks The Tell Tale Heart auf dem Konzeptalbum Tales of Mystery and Imagination des Alan Parsons Project, das auf Erzählungen von Edgar Allan Poe basierte. 1978/79 nahm er mit Klaus Schulze die Alben Dune und Time Actor (Richard Wahnfried) auf und begleitete ihn auch auf Tour (zu hören auf dem Track Dymagic auf Live).

In den 1980er Jahren veröffentlichte er zudem die Alben Requiem und SpeakNoTech.

1994 erlitt Brown während eines Konzerts einen Schlaganfall, von dem er sich nur mühsam erholte. 1997 produzierte er mit der deutschen Band Die Krupps eine Neuaufnahme seines Hits Fire.

Die Kingdom-Come-Alben wurden oft mit der Musik von Hawkwind verglichen. Brown war auch mit den meisten damaligen Mitgliedern von Hawkwind an dem Album Captain Lockheed and the Starfighters von Robert Calvert beteiligt. 2001 und 2002, 2018 und 2023 trat Brown einige Male mit Hawkwind auf, wobei die Band teilweise auch Songs von Brown aufführte, unter anderem auch solche der Kingdom-Come-Alben. Auch tauchte Arthur Brown immer wieder im Umfeld der Pretty Things auf und trat auch häufig mit ihnen auf. Bei der Live-Aufführung der Rockoper S. F. Sorrow der Pretty Things mit David Gilmour im Jahr 1998 war Brown als Erzähler zu sehen und zu hören.

Unter der Leitung von Arthur Brown ist die Band The Crazy World Of Arthur Brown weiterhin aktiv, tourt und nimmt neue Alben auf. Seit 2019 arbeitet Brown mit Claire Waller zusammen, die als Creative Director der Band fungiert. Gemeinsam haben sie eine neue Form von „The Crazy World of Arthur Brown“ entwickelt – eine multimediale Bühnenshow, die Licht, Kostüme, Bewegung, Tanz und visuelle Elemente verbindet und so Browns beständige Verbindung von Musik, Theater und Performance-Kunst widerspiegelt.

Arthur Brown ist auch im Jahre 2026 noch international mit seiner Band The Crazy World Of Arthur Brown auf Tour.

Diskografie (Auswahl)

Arthur-Brown-Set 1966 – The Game Is Over (Soundtrack)

The Crazy World of Arthur Brown 1968 – The Crazy World of Arthur Brown 1989 – Strangelands (aufgenommen 1969) 1993 – Order from Chaos 2000 – Tantric Lover 2003 – Vampire Suite 2013 – Zim Zam Zim 2019 – Gypsy Voodoo

Arthur Brown’s Kingdom Come 1971 – Galactic Zoo Dossier 1972 – Kingdom Come 1973 – Journey 1994 – Jam (aufgenommen 1970)

Solo 1975 – Dance 1977 – Chisholm in My Bosom 1982 – Requiem 1983 – Speak No Tech 2002 – The Legboot Album - Arthur Brown on Tour 2007 – Voice of Love 2022 - Long Long Road 2022 - Monster’s Ball 2026 - Nature

Mit anderen Musikern 1976 – Tales of Mystery and Imagination (mit The Alan Parsons Project) 1979 – Dune (mit Klaus Schulze) 1979 – La Vie Electronique 7 (mit Klaus Schulze) (Wiederveröffentlichung 2010) 1979 – Time Actor (mit Richard Wahnfried) 1980 – Faster Than the Speed of Light (mit Vincent Crane) 1980 – ...Live.... (mit Klaus Schulze) 1984 – The Complete Tapes of Atoya (mit Craig Leon) 1988 – Brown Black and Blue (mit Jimmy Carl Black) 1998 – The Chemical Wedding (mit Bruce Dickinson) 2000 – Curly's Airships (mit Judge Smith) 2007 – Fifteen Years After (mit All Living Fear)

Kompilationen 1976 – Lost Ears (als Arthur Brown’s Kingdom Come) 2003 – Fire – The Story Of

Weblinks

Offizielle Website Arthur Brown Gig History – Liste aller Auftritte von Arthur Brown

Einzelnachweise

Kategorie:Musiker (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Rockmusiker Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Mann Kategorie:Progressive-Rock-Sänger