Burkertshof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern. Burkertshof liegt in der Gemarkung Sindlbach.
Geografie Die Einöde liegt im Oberpfälzer Jura auf circa über dem linken Talhang des Sindelbachs ca. 3 km nordöstlich des Gemeindesitzes. Burkertshof ist über eine Gemeindeverbindungsstraße zu erreichen, die von der Kreisstraße NM 8 zwischen Langenthal und Litzlohe nach Westen abzweigt und nach Burkertshof den Gebertshof erreicht. Dort geht die Straße in einen Fuhrweg über, der zum Berger Gemeindeteil Haimburg führt.
Geschichte 1367 erhielt das Kloster Kastl den Burkertshof von den Gebrüdern Wilhelm und Heinrich die Loterbecken.Heinloth, S. 161 1427 kommt der Hof im Salbuch des Herzogs Johann als „Burkhartshoff“ und um 1550 im Salbuch des pfälzischen Amtes Haimburg als „Purgckhardshoff“ vor.Josef Breinl: Chronik der Grossgmeinde Berg. Mit Heimatgeschichte aller Ortsteile, Berg 1996, S. 137; Heinloth, S. 68 Als 1639 die herzogliche Regierung von Amberg von den ihr unterstellten Ämtern Berichte über die Belegungsfähigkeit in den einzelnen Orten für das Winterquartier von Truppen anforderte, gab das Amt Haimburg Burkertshof nicht an, wohl, weil er infolge des Dreißigjährigen Krieges öd lag.Verhandlungen, 84 (1934), S. 136 Später wurde er wieder besiedelt und geteilt: Gegen Ende des Alten Reiches, um 1800, bestand die Einöde aus zwei Halbhöfen, auf denen jeweils eine Familie Frauenknecht saß. Die Hochgerichtsbarkeit und die Niedergerichtsbarkeit übte das Pflegamt Haimburg aus, das zuletzt in Personalunion mit dem Pflegamt Pfaffenhofen geführt wurde.Heinloth, S. 291
Im Königreich Bayern (1806) gehörte Burkertshof dem Steuerdistrikt Sindlbach, bei der Gemeindebildung um 1810/20 der Ruralgemeinde Sindlbach an, die neben Sindlbach und Burkertshof noch Bischberg und Langenthal umfasste, seit 1. April 1939 auch Haimburg und den dem Burkertshof benachbarten Gebertshof. Diese Gemeinde war dem Landgericht Kastl im Bezirksamt Velburg unterstellt.Heinloth, S. 329
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Sindlbach und damit auch Burkertshof am 1. Mai 1978 nach Berg eingemeindet.
Als Alternative zur Milcherzeugung ist in Burkertshof im Jahr 2009 eine Biogasanlage des Jungbauern Robert Hirschmann entstanden. Projektdatenbank „Energie & Klima“
Einwohnerentwicklung 1830: 14 (2 Häuser)Karl Friedrich Hohn: Der Regenkreis des Königreichs Bayern, geographisch und statistisch beschrieben, Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1830, S. 107 1861: 26 (6 Gebäude) 1937: 14Franz Xaver Buchner: Das Bistum Eichstätt. II. Band, Eichstätt: Brönner & Däntler, 1938, S. 515 1961: 13 (2 Wohngebäude) 2015: 10 (6 männlich, 4 weiblich)Stand: 31. Dezember 2015; Mitteilungsblatt Gemeinde Berg vom Februar 2016, S. 8
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz