zentriert|350x260pxMichael Verhoeven (links) 1971 bei einem Empfang des deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt. 1970 sorgte sein Film o.k. für den größten Skandal in der Geschichte der Berlinale, der schließlich zum Abbruch des Festivals führte.

Ereignisse 5. März: Mit Airport kommt der erste einer Reihe von Katastrophenfilmen aus den 1970er Jahren in die Kinos, die sich auch durch ein großes Aufgebot bekannter Filmschauspieler auszeichnen. 27. September: Mit dem filmforum eröffnet das erste kommunale Kino in der Bundesrepublik Deutschland in Duisburg. 23. Oktober: Der erste Teil der Schulmädchen-Report-Reihe hat Premiere. Das IMAX Kino-System wird auf der EXPO 1970 in Osaka, Japan erstmals vorgestellt. Die Sieger der BRAVO Otto Leserwahl 1970: Kategorie – männlicher Filmstar: Gold Pierre Brice, Silber Joachim Fuchsberger, Bronze Hansi Kraus Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Uschi Glas, Silber Gila von Weitershausen, Bronze Marie Versini Die erfolgreichsten westdeutschen Filmproduktionen und Koproduktionen 1970:Die erfolgreichsten deutschen Filme seit 1968 bei insidekino.com Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten (ca. 7 Millionen Zuschauer) Oswalt Kolle: Dein Mann, das unbekannte Wesen (ca. 3,5 Millionen Zuschauer) Wenn die tollen Tanten kommen (ca. 3 Millionen Zuschauer) Wir hau’n die Pauker in die Pfanne (Die Lümmel von der ersten Bank 5. Teil) (ca. 2,5 Millionen Zuschauer) Dr. Fummel und seine Gespielinnen Hurra, unsere Eltern sind nicht da Josefine Mutzenbacher Liebestechnik für Fortgeschrittene Musik, Musik – da wackelt die Penne Nachbarn sind zum Ärgern da Nicht fummeln, Liebling Unsere Pauker gehen in die Luft Verbotene Sexualität

Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 24. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten 7.000.000 2. Asterix und Kleopatra 3.868.635 3. Oswalt Kolle: Dein Mann, das unbekannte Wesen 3.500.000 4. Flesh 3.000.000 5. Die Nonne von Monza 3.000.000 6. Wenn die tollen Tanten kommen 3.000.000 7. Wir hau’n die Pauker in die Pfanne 2.500.000 8. Liebesmarkt in Dänemark 2.500.000 9. Nicht fummeln, Liebling 2.000.000 10. Unsere Pauker gehen in die Luft 2.000.000

In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis.https://web.archive.org/web/20080615024137/http://www.boxofficereport.com/database/1970.shtml PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Love Story50.000.0002.Airport44.500.0003.M*A*S*H30.000.0004.Patton27.000.0005.Woodstock16.400.0006.Little Big Man15.000.0007.Tora! Tora! Tora!13.700.0008.Ryan’s Daughter13.400.0009.Catch-2212.300.00010.The Owl and the Pussycat11.500.000

Filmpreise

Golden Globe Award

Am 2. Februar findet im Coconut Grove die Golden-Globe-Verleihung statt.

Bestes Drama: Königin für tausend Tage von Charles Jarrott Bestes Musical/Komödie: Das Geheimnis von Santa Vittoria von Stanley Kramer Bester Schauspieler (Drama): John Wayne in Der Marshal Beste Schauspielerin (Drama): Geneviève Bujold in Königin für tausend Tage Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Peter O’Toole in Goodbye, Mr. Chips Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Patty Duke in Ich, Natalie Bester Nebendarsteller: Gig Young in Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß Beste Nebendarstellerin: Goldie Hawn in Die Kaktusblüte Bester Regisseur: Charles Jarrott für Königin für tausend Tage Beste Musik: Burt Bacharach für Zwei Banditen Cecil B. DeMille Award: Joan Crawford

Academy Awards

Die Oscarverleihung findet am 7. April im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt.

Bester Film: Asphalt-Cowboy von John Schlesinger Bester Hauptdarsteller: John Wayne in Der Marshal Beste Hauptdarstellerin: Maggie Smith in Die besten Jahre der Miss Jean Brodie Bester Regisseur: John Schlesinger für Asphalt-Cowboy Bester Nebendarsteller: Gig Young in Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß Beste Nebendarstellerin: Goldie Hawn in Die Kaktusblüte Beste Kamera: Conrad L. Hall für Zwei Banditen Beste Musik und bester Song: Burt Bacharach für Zwei Banditen; Song: Raindrops keep falling on my head Bester fremdsprachiger Film: Z von Constantin Costa-Gavras Ehrenoscar: Cary Grant

Vollständige Liste der Preisträger

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1970

Das Festival beginnt am 2. Mai und endet am 16. Mai. Die Jury unter Präsident Miguel Angel Asturias wählt folgende Preisträger:

Goldene Palme: M.A.S.H von Robert Altman Bester Schauspieler: Marcello Mastroianni in Eifersucht auf italienisch Beste Schauspielerin: Ottavia Piccolo in Metello Bester Regisseur: John Boorman für Leo der Letzte

Internationale Filmfestspiele Berlin 1970

Das Festival beginnt am 26. Juni und endet am 7. Juli. Der Wettbewerbsbeitrag o. k. von Michael Verhoeven, der den Vietnamkrieg zum Thema hat, löst den größten Skandal in der Geschichte des Festivals aus. Der amerikanische Jurypräsident George Stevens spricht sich gegen den Film aus, was durch andere Jurymitglieder an die Öffentlichkeit getragen wird. Es kommt zum Streit zwischen der Festivalleitung und der Jury. Am 5. Juli tritt die Jury zurück und das Festival wird abgebrochen. Es werden keine Preise durch die Jury vergeben.

Deutscher Filmpreis

Bester Film: Katzelmacher von Rainer Werner Fassbinder und Malatesta von Peter Lilienthal Beste Hauptdarstellerin: Das weibliche Ensemble des Antiteaters für die Filme: Götter der Pest, Katzelmacher und Liebe ist kälter als der Tod Bester Hauptdarsteller: Klaus Löwitsch für Mädchen mit Gewalt

Society of Film and Television Arts Awards

Bester Film: Asphalt-Cowboy von John Schlesinger Beste Regie: John Schlesinger für Asphalt-Cowboy Bester Hauptdarsteller: Dustin Hoffman für Asphalt-Cowboy und John und Mary Beste Hauptdarstellerin: Maggie Smith für Die besten Jahre der Miss Jean Brodie Bester Nebendarsteller: Laurence Olivier für Oh! What a Lovely War Beste Nebendarstellerin: Celia Johnson für Die besten Jahre der Miss Jean Brodie

Étoile de Cristal

Bester Film: Plötzliches Verlangen von Bernard Paul Bester Darsteller: Lino Ventura in Armee im Schatten Beste Darstellerin: Marina Vlady in Plötzliches Verlangen Bester ausländischer Film: Zwei Banditen von George Roy Hill Bester ausländischer Darsteller: Dennis Hopper in Easy Rider Beste ausländische Darstellerin: Irma Rausch in Andrej Rubljow

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst von Bob Rafelson Beste Regie: Bob Rafelson für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst Bester Hauptdarsteller: George C. Scott in Patton – Rebell in Uniform Beste Hauptdarstellerin: Glenda Jackson in Liebende Frauen Bester Nebendarsteller: Dan George in Little Big Man Beste Nebendarstellerin: Karen Black in Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst

National Board of Review

Bester Film: Patton – Rebell in Uniform von Franklin J. Schaffner Beste Regie: François Truffaut für Der Wolfsjunge Bester Hauptdarsteller: George C. Scott in Patton – Rebell in Uniform Beste Hauptdarstellerin: Glenda Jackson in Liebende Frauen Bester Nebendarsteller: Frank Langella in Tagebuch eines Ehebruchs und Zwölf Stühle Beste Nebendarstellerin: Karen Black in Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst Bester fremdsprachiger Film: Schande von Ingmar Bergman

Laurel Award

Bestes Action-Drama: Zwei Banditen von George Roy Hill Beste Action-Darstellung: John Wayne in Der Marshal Bestes Drama: Asphalt-Cowboy von John Schlesinger Bester dramatischer Darsteller: Dustin Hoffman in Asphalt-Cowboy Beste dramatische Darstellerin: Katharine Hepburn in Der Löwe im Winter Beste Komödie: Zum Teufel mit der Unschuld von Larry Peerce Bester komödiantischer Darsteller: Jack Lemmon in Ein Frosch in Manhattan Beste komödiantische Darstellerin: Barbra Streisand in Funny Girl Bestes Musical: Oliver! von Carol Reed Bester Unterhaltungsfilm: Der Marshal von Henry Hathaway

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen David di Donatello: Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger, Metello (Bester italienischer Film) und Der Löwe im Winter (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Eberhard Fechner Directors Guild of America Award: John Schlesinger für Asphalt-Cowboy, Fred Zinnemann (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Werner Enke und May Spils für Nicht fummeln, Liebling Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Kes von Ken Loach Louis-Delluc-Preis: Claires Knie von Éric Rohmer National Society of Film Critics Award: Z von Costa-Gavras Nastro d’Argento: Die Verdammten von Luchino Visconti und Asphalt-Cowboy von John Schlesinger Writers Guild of America Award: Zwei Banditen (Bestes Original-Drehbuch-Drama), Bob & Carol & Ted & Alice (Bestes Original-Drehbuch-Komödie), Asphalt-Cowboy (Bestes adaptiertes Drehbuch-Drama), Zum Teufel mit der Unschuld (Bestes adaptiertes Drehbuch-Komödie), Dalton Trumbo (Lebenswerk)

Geburtstage Januar bis März mini|125px|Heather Graham (* 29. Januar)

Januar 2. Januar: Inna Gomes, russische Schauspielerin 2. Januar: Heather Juergensen, US-amerikanische Schauspielerin 3. Januar: Matt Ross, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur 7. Januar: Doug E. Doug, US-amerikanischer Schauspieler 20. Januar: Branka Katić, serbische Schauspielerin 20. Januar: Kerri Kenney-Silver, US-amerikanische Schauspielerin 20. Januar: Skeet Ulrich, US-amerikanischer Schauspieler 21. Januar: Ken Leung, US-amerikanischer Schauspieler 23. Januar: Tracey Cherelle Jones, US-amerikanische Schauspielerin 24. Januar: Matthew Lillard, US-amerikanischer Schauspieler 26. Januar: Tracy Middendorf, US-amerikanische Schauspielerin 28. Januar: Julia Jäger, deutsche Schauspielerin 29. Januar: Heather Graham, US-amerikanische Schauspielerin 31. Januar: Minnie Driver, britische Schauspielerin

Februar 3. Februar: Warwick Davis, britischer Schauspieler 4. Februar: Gabrielle Anwar, britische Schauspielerin 8. Februar: Roman Knižka, deutscher Schauspieler 10. Februar: Marco Girnth, deutscher Schauspieler 12. Februar: Nicolai Albrecht, deutscher Regisseur und Drehbuchautor 14. Februar: Simon Pegg, britischer Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor 17. Februar: Dominic Purcell, australischer Schauspieler 18. Februar: Laure Marsac, französische Schauspielerin 19. Februar: Bellamy Young, US-amerikanische Schauspielerin 23. Februar: Marie-Josée Croze, kanadische Schauspielerin 26. Februar: Meeno Peluce, US-amerikanischer Schauspieler 27. Februar: Matthias Lechner, deutscher Artdirector und Animationsfilmer

März 1. März: Miho Nakayama, japanische Sängerin, Schauspielerin und Musikerin († 2024) 3. März: Julie Bowen, US-amerikanische Schauspielerin 5. März: Lisa Robin Kelly, US-amerikanische Schauspielerin († 2013) 7. März: Rachel Weisz, britisch-US-amerikanische Schauspielerin, Filmregisseurin und ehemaliges Model 9. März: Yoon Je-moon, südkoreanischer Schauspieler 13. März: Tim Story, US-amerikanischer Regisseur 14. März: Meredith Salenger, US-amerikanische Schauspielerin 18. März: Queen Latifah, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin 20. März: Michael Rapaport, US-amerikanischer Schauspieler 22. März: Anja Kling, deutsche Schauspielerin 24. März: Lara Flynn Boyle, US-amerikanische Schauspielerin 25. März: Elke Winkens, deutsche Schauspielerin 27. März: Elizabeth Mitchell, US-amerikanische Schauspielerin 28. März: Vince Vaughn, US-amerikanischer Schauspieler

April bis Juni mini|125px|Uma Thurman (* 29. April) mini|125px|Joseph Fiennes (* 27. Mai) mini|125px|Paul Thomas Anderson (* 26. Juni) April 1. April: Sung Hi Lee, US-amerikanische Schauspielerin 4. April: Barry Pepper, kanadischer Schauspieler 5. April: Valérie Bonneton, französische Schauspielerin 10. April: Christophe Honoré, französischer Regisseur und Drehbuchautor