mini|hochkant|Römisch-katholische Kirche Szentháromság Borsfa [] () ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Letenye im Komitat Zala.

Geografische Lage Borsfa liegt 38 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Zalaegerszeg, 9 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Letenye, 11 Kilometer von der Grenze zu Kroatien entfernt, an dem Fluss Borsfai-patak.

Geschichte Borsfa wurde 1392 erstmals urkundlich erwähnt und war ein ständig bewohnter Ort. Eine Kirche gab es nicht. Der zentrale Ort der Gegend war Bánokszentgyörgy. 1889 wurde eine Schule eröffnet. Eine Kapelle mit Glockenstuhl wurde 1896 gebaut.

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 130 Häuser und 741 Einwohner auf einer Fläche von 2061 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Letenye im Komitat Zala.

Nach dem Zweiten Weltkrieg litt der Ort unter der Abwanderung. Ende der 1960er Jahre stabilisierte sich die Lage, die Schule wurde neu eröffnet. Seit 1973 gibt es einen Kindergarten. In den 1990er Jahren erlebte der Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Im Ort ist eine Bürgerwehr aktiv.

Sehenswürdigkeiten Landhaus Berg (Berg-kúria), erbaut Ende des 18. Jahrhunderts Römisch-katholische Kirche Szentháromság, erbaut 1896, im Ortsteil Alsóborsfa Römisch-katholische Kapelle Rózsafüzér Királynője, erbaut 1925, im Ortsteil Felsőborsfa Szent-László-Statue Weltkriegsdenkmal (Hősök emlékműve), auf dem Friedhof

Verkehr Durch Borsfa verläuft die Landstraße Nr. 7536, sechs bzw. sieben Kilometer südlich der Gemeinde verlaufen die Hauptstraße Nr. 7 und die Autobahn M7. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich südöstlich in der Stadt Nagykanizsa.

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