Kansaneläkelaitos (schwedisch Folkpensionsanstalten, abgekürzt Kela bzw. Fpa) ist die finnische Sozialversicherungsanstalt.

Ursprünglich als Pensionskasse gegründet, übernahm Kela im Laufe der Jahre immer mehr Aufgaben der Sozialversicherung und ist heute die wichtigste finnische Behörde zur Organisation des Wohlfahrtsstaats.

Geschichte

mini|Kela-Filiale im Stadtteil Leppävaara in Espoo bei Helsinki Kela wurde am 16. Dezember 1937 gegründet und war ursprünglich eine Pensionskasse. Ebenfalls von Anfang an wurde das Mutterschaftspaket (finnisch: Äitiyspakkaus) vergeben, zunächst an bedürftige Familien, ab 1949 an alle werdenden Mütter. Mit dem Krankenversicherungsgesetz von 1963 übernahm Kela ab 1964 auch eine ergänzende Krankenversicherung, seit den 1980er-Jahren wurde die Behörde für weitere Sozialleistungen zuständig, von denen manche später in eigene Behörden ausgegliedert wurden.

Kela organisierte und finanzierte von 2017 bis 2019 ein Experiment zum bedingungslosen Grundeinkommen, bei dem 2000 zufällig ausgewählte Arbeitslose für zwei Jahre monatlich 560 Euro erhielten, was allerdings auf andere Sozialleistungen angerechnet wurde. kela.fi, abgerufen am 5. Februar 2026.Universal basic income seems to improve employment and well-being. In: New Scientist, 6. Mai 2020.

Generaldirektoren

1937–1944: Eero Rydman 1944–1945: Atte Arola 1946–1954: Eino E. Louhio 1954–1971: Vieno Sukselainen 1971–1993: Jaakko Pajula 1993–2000: Pekka Tuomisto 2000–2010: Jorma Huuhtanen 2010–2016: Liisa Hyssälä seit 2017: Elli Aaltonen

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Einzelnachweise

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