mini|hochkant|Susanne Fürst (2026) Susanne Fürst (* 3. Mai 1969 in Linzmeineabgeordneten.at: Susanne Fürst. Abgerufen am 20. Oktober 2017.) ist eine österreichische Rechtsanwältin und Politikerin der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Sie wurde am 9. November 2017 als Abgeordnete zum Nationalrat angelobt.Oberösterreichische Nachrichten: ÖVP fixiert Mandate: Jüngste Abgeordnete ist 22. Artikel vom 20. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017.
Leben Ausbildung und Beruf Susanne Fürst besuchte die Volksschule Mozartschule Linz und das Bundesrealgymnasium Linz Fadingerstraße.FPÖ Parlamentsklub: Dr. Susanne Fürst. Abgerufen am 8. November 2017. Nach der Matura begann sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), das sie 1991 als Magistra iuris abschloss. Von 1994 bis 1998 war sie an der JKU Universitätsassistentin am Institut für Staatsrecht und Politische Wissenschaften.
Seit 1999 ist sie in einer Rechtsanwaltskanzlei in Wels tätig, seit 2002 als Rechtsanwältin und Partner.. Abgerufen am 20. Oktober 2017. 2001 promovierte sie mit einer Dissertation zum Thema Auf dem Weg zum modernen Gleichheitssatz: eine Untersuchung der rechtlichen Zulässigkeit von Quotenregelungen aus feministischer Sicht zur Doktorin der Rechtswissenschaften. Dissertation, Universität Linz 2011. Abgerufen am 20. Oktober 2017.. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Politik 2014/2015 wurde sie vom Freiheitlichen Parlamentsklub für die parlamentarische Enquete-Kommission betreffend Stärkung der Demokratie in Österreich als ständiges nicht stimmberechtigtes Mitglied als Expertin hinzugezogen.Bericht der parlamentarischen Enquete-Kommission betreffend Stärkung der Demokratie in Österreich. Abgerufen am 20. Oktober 2017. Ab 2016 vertrat sie die FPÖ im ORF-Publikumsrat, wo sie Mitglied im Finanz- und im Qualitätsausschuss war.. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
Bei der Nationalratswahl 2017 kandidierte sie auf der FPÖ-Bundesliste auf dem siebenten Listenplatz. Am 9. November 2017 wurde sie als Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat angelobt. Im Zuge der Regierungsbildung der Bundesregierung Kurz I nach der Nationalratswahl 2017 verhandelte sie auf FPÖ-Seite in der Untergruppe für Medien.derStandard.at: Kurz-Sprecher verhandelt Medienpolitik von ÖVP und FPÖ mit. Artikel vom 9. November 2017, abgerufen am 9. November 2017. In der XXVI. Gesetzgebungsperiode war sie Mitglied im Verfassungsausschuss, im Immunitätsausschuss, im Ausschuss für Menschenrechte, im Geschäftsordnungsausschuss sowie im Gleichbehandlungsausschuss und FPÖ-Bereichssprecherin für Menschenrechte.Parlament: Klubs. Abgerufen am 16. Mai 2018.
Im ORF-Stiftungsrat folgte ihr Barbara Nepp, die Ehefrau von Dominik Nepp, nach.Barbara Nepp wird ORF-Stiftungsrätin. Artikel vom 4. Jänner 2018, abgerufen am 5. Jänner 2018. Der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates Norbert Steger übergab ihr die Arbeiten an einem neuen ORF-Gesetz.derStandard.at: Nach Steger-Wahl: Neuer Fraktionschef für die FPÖ-Stiftungsräte im ORF. Artikel vom 18. Mai 2018, abgerufen am 18. Mai 2018.
Bei der Nationalratswahl 2019 kandidierte sie auf dem fünften Listenplatz der FPÖ-Bundesliste;Nationalratswahl: Norbert Hofer und Herbert Kickl führen FPÖ-Bundesliste an. OTS-Meldung vom 27. Juni 2019, abgerufen am 27. Juni 2019. im Landeswahlkreis Oberösterreich war sie FPÖ-Spitzenkandidatin. Vor Beginn der XXVII. Gesetzgebungsperiode wurde sie am 22. Oktober 2019 zur Klubobmann-Stellvertreterin gewählt. Im FPÖ-Parlamentsklub fungiert sie in der XXVII. Gesetzgebungsperiode als Bereichssprecherin für die Verfassung und die Geschäftsordnung. Neben Christian Hafenecker wurde sie Mitglied der FPÖ-Delegation des im Jänner 2020 eingesetzten Untersuchungsausschusses zur mutmaßlichen Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung (Ibiza-Untersuchungsausschuss). Im Dezember 2021 wurde sie Mitglied im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss.
Nach dem Rücktritt von Axel Kassegger als außenpolitischer Sprecher im September 2023 wurde Fürst als dessen Nachfolgerin designiert. Für die Nationalratswahl 2024 wurde sie hinter Spitzenkandidat Herbert Kickl auf Platz zwei der FPÖ-Bundesliste gereiht. Neben Herbert Kickl, Michael Schnedlitz, Christian Hafenecker, Norbert Nemeth, Reinhard Teufel und Arnold Schiefer wurde sie nach der Nationalratswahl Teil des Verhandlungsteams der FPÖ zur Bildung einer Regierung.
Im Juni 2021 stellte sie „aus rein privaten und beruflichen Gründen“ einen Antrag für die ungarische Staatsbürgerschaft. Fürst ist auch als Autorin für die rechtsextreme Zeitschrift Info-Direkt tätig. Im Juni 2024 schlug FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker vor, den Posten eines Remigrationskommissars zu schaffen und diesen für Österreich in die EU-Kommission zu entsenden, dieser Posten solle mit Fürst besetzt werden.
Weblinks
Susanne Fürst auf meineabgeordneten.at
Susanne Fürst auf den Seiten der FPÖ-Parlamentsklubs
Einzelnachweise
Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Österreich Kategorie:Rechtsanwalt (Österreich) Kategorie:Absolvent der Universität Linz Kategorie:FPÖ-Mitglied Kategorie:Österreicher Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau