zentriert|350x260pxBarbra Streisand erhält für Funny Girl den Golden Globe Award und den Oscar. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1969.
Ereignisse
26. Februar: Der Film Z, ein Politthriller des Regisseurs Costa-Gavras, wird erstmals in Frankreich aufgeführt. 8. Mai: Bei den Filmfestspielen von Cannes hat das von Dennis Hopper inszenierte Roadmovie Easy Rider mit Peter Fonda und Dennis Hopper in den Hauptrollen Premiere. Der Spielfilm führt zu zwiespältigen Reaktionen bei Kritik und Publikum. 9. August: Die US-amerikanische Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau des polnischen Filmregisseurs Roman Polański, wird hochschwanger gemeinsam mit vier Freunden von den Sektenmitgliedern der Charles-Manson-Family in ihrem Haus ermordet. 14. August: In den bundesdeutschen Filmtheatern läuft der Sergio-Leone-Western Spiel mir das Lied vom Tod an. Die Musik stammt von Ennio Morricone. 10. Oktober: Der Film Zwei Banditen mit Paul Newman und Robert Redford in den Hauptrollen wird als einer der ersten Vertreter des „New Hollywood“ in Deutschland uraufgeführt. 1. Dezember: In Frankreich hat Henri Verneuils Gangsterfilm Der Clan der Sizilianer Premiere. 13. Dezember: Der erste deutsche abendfüllende Zeichentrickfilm Die Konferenz der Tiere, basierend auf dem gleichnamigen Buch Erich Kästners, kommt in die bundesdeutschen Kinos. 19. Dezember: Der Spielfilm Easy Rider, von und mit Dennis Hopper und Peter Fonda, hat seine Erstaufführung in den Kinos der Bundesrepublik Deutschland. Die Premiere war am 8. Mai bei den Filmfestspielen in Cannes. Francis Ford Coppola und George Lucas gründen die Filmproduktionsfirma American Zoetrope. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1969: Kategorie – männlicher Filmstar: Gold Pierre Brice, Silber Robert Hoffmann, Bronze George Nader Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Uschi Glas, Silber Marie Versini, Bronze Senta Berger Die erfolgreichsten westdeutschen Filmproduktionen und Koproduktionen 1969:Die erfolgreichsten deutschen Filme seit 1968 bei insidekino.com Hurra, die Schule brennt! (Die Lümmel von der ersten Bank 4. Teil) (ca. 4 Millionen Zuschauer) Oswalt Kolle: Deine Frau, das unbekannte Wesen (ca. 3,5 Millionen Zuschauer) Oswalt Kolle: Zum Beispiel Ehebruch (ca. 3,5 Millionen Zuschauer) Heintje – Ein Herz geht auf Reisen (ca. 3,5 Millionen Zuschauer) Pepe, der Paukerschreck (Die Lümmel von der ersten Bank 3. Teil) (ca. 2,5 Millionen Zuschauer) Hilfe, ich liebe Zwillinge! (ca. 2,5 Millionen Zuschauer) Klassenkeile (ca. 2,5 Millionen Zuschauer)Joachim Kramp: Die Lümmel sind los! im Lümmel-Blog Reloaded Ich bin ein Elefant, Madame Unser Doktor ist der Beste
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 24. November 2018):
Platz Filmtitel Besucher 1. Spiel mir das Lied vom Tod 13.000.000 2. Ein toller Käfer 7.415.000 3. Easy Rider 5.000.000 4. Pippi Langstrumpf 4.456.000 5. James Bond 007 – Im Geheimdienst Ihrer Majestät 4.000.000 6. Hurra, die Schule brennt! 4.000.000 7. Oswalt Kolle: Deine Frau, das unbekannte Wesen 3.500.000 8. Oswalt Kolle: Zum Beispiel Ehebruch 3.500.000 9. Heintje – Ein Herz geht auf Reisen 3.500.000 10. Unsere Pauker gehen in die Luft 2.500.000
In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis.https://web.archive.org/web/20080615024132/http://www.boxofficereport.com/database/1969.shtml PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Butch Cassidy and the Sundance Kid29.200.0002.The Love Bug21.000.0003.Midnight Cowboy20.500.0004.Easy Rider16.900.0005.Hello, Dolly!15.000.0006.Bob & Carol & Ted & Alice14.600.0007.Paint Your Wagon14.500.0008.True Grit14.300.0009.Cactus Flower11.900.00010.Goodbye, Columbus10.500.000
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 24. Februar findet im Coconut Grove die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Der Löwe im Winter von Anthony Harvey Bestes Musical/Komödie: Oliver von Carol Reed Bester Schauspieler (Drama): Peter O’Toole in Der Löwe im Winter Beste Schauspielerin (Drama): Joanne Woodward in Die Liebe eines Sommers Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Ron Moody in Oliver Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Barbra Streisand in Funny Girl Bester Nebendarsteller: Daniel Massey in Star! Beste Nebendarstellerin: Ruth Gordon in Rosemaries Baby Bester Regisseur: Paul Newman für Die Liebe eines Sommers Beste Musik: Alex North für In den Schuhen des Fischers Cecil B. DeMille Award: Gregory Peck
Academy Awards
Die Oscarverleihung findet am 14. April im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt.
Bester Film: Oliver von Carol Reed Bester Hauptdarsteller: Cliff Robertson in Charly Beste Hauptdarstellerin: Barbra Streisand in Funny Girl und Katharine Hepburn in Der Löwe im Winter Bester Regisseur: Carol Reed für Oliver Bester Nebendarsteller: Jack Albertson in The Subject War Roses Beste Nebendarstellerin: Ruth Gordon in Rosemaries Baby Beste Musik: John Barry für Der Löwe im Winter Bester fremdsprachiger Film: Krieg und Frieden von Sergei Bondartschuk
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1969
Das Festival beginnt am 8. Mai und endet am 23. Mai. Die Jury unter Präsident Luchino Visconti wählt folgende Preisträger aus:
Goldene Palme: If … von Lindsay Anderson Bester Schauspieler: Jean-Louis Trintignant in Z Beste Schauspielerin: Vanessa Redgrave in Isadora Bester Regisseur: Glauber Rocha für Antonio das Mortes und Vojtěch Jasný für Alle guten Landsleute
Internationale Filmfestspiele Berlin 1969
Das Festival beginnt am 25. Juni und endet am 6. Juli. Die Jury unter Präsident Johannes Schaaf wählt folgende Preisträger aus:
Goldener Bär: Frühe Werke von Želimir Žilnik Silberne Bären für: Greetings von Brian De Palma, Ich bin ein Elefant, Madame von Peter Zadek und Made in Sweden von Johan Bergenstråhle
Deutscher Filmpreis
Bester Film: Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos Beste Regie: Peter Zadek für Ich bin ein Elefant, Madame Bester Hauptdarsteller: Walter Buschhoff für Scarabea – Wieviel Erde braucht der Mensch? und Michael Strixner für Jagdszenen aus Niederbayern
Society of Film and Television Arts Awards
Bester Film: Die Reifeprüfung von Mike Nichols Beste Regie: Mike Nichols für Die Reifeprüfung Bester Hauptdarsteller: Spencer Tracy für Rat mal, wer zum Essen kommt Beste Hauptdarstellerin: Katharine Hepburn für Rat mal, wer zum Essen kommt Bester Nebendarsteller: Ian Holm für Ereignisse beim Bewachen der Bofors-Kanone Beste Nebendarstellerin: Billie Whitelaw für Ein erfolgreicher Blindgänger und Teufelskreis Y
Étoile de Cristal
Bester Film: Z von Costa-Gavras Bester Darsteller: Jean-Pierre Léaud in Geraubte Küsse Beste Darstellerin: Françoise Rosay für ihr Gesamtwerk Bester ausländischer Film: Die Frau aus dem Nichts von Joseph Losey Bester ausländischer Darsteller: Dustin Hoffman in Die Reifeprüfung Beste ausländische Darstellerin: Mia Farrow und Elizabeth Taylor in Die Frau aus dem Nichts
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Z von Costa-Gavras Beste Regie: Costa-Gavras für Z Bester Hauptdarsteller: Jon Voight in Asphalt-Cowboy Beste Hauptdarstellerin: Jane Fonda in Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß Bester Nebendarsteller: Jack Nicholson in Easy Rider Beste Nebendarstellerin: Dyan Cannon in Bob & Carol & Ted & Alice
National Board of Review
Bester Film: Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß von Sydney Pollack Beste Regie: Alfred Hitchcock für Topas Bester Hauptdarsteller: Peter O’Toole in Goodbye, Mr. Chips Beste Hauptdarstellerin: Geraldine Page in Trilogy Bester Nebendarsteller: Philippe Noiret in Topas Beste Nebendarstellerin: Pamela Franklin in Die besten Jahre der Miß Jean Broadie Bester fremdsprachiger Film: Krieg und Frieden von Sergei Bondartschuk
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen David di Donatello: Mit Pistolen fängt man keine Männer, Spiel mir das Lied vom Tod (Bester italienischer Film) und 2001: Odyssee im Weltraum (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Curt Linda Directors Guild of America Award: Anthony Harvey für Der Löwe im Winter Ernst-Lubitsch-Preis: Jacob Sisters und Insterburg & Co. für Quartett im Bett von Ulrich Schamoni Louis-Delluc-Preis: Die Dinge des Lebens von Claude Sautet Nastro d’Argento: Romeo und Julia von Franco Zeffirelli, Marat/Sade von Peter Brook und Mouchette von Robert Bresson National Society of Film Critics Award: Schande von Ingmar Bergman Preis der deutschen Filmkritik: Katzelmacher von Rainer Werner Fassbinder und Die Unterdrückung der Frau ist vor allem an dem Verhalten der Frauen selber zu erkennen von Hellmuth Costard Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Liebe niemals einen Fremden von Francis Ford Coppola (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Frühling für Hitler (Bestes Original-Drehbuch), Funny Girl (Bestes Musical), Der Löwe im Winter (Bestes Drama), Ein seltsames Paar (Beste Komödie)
Geburtstage Januar bis März mini|125px|Morris Chestnut (* 1. Januar) mini|125px|Jason Bateman (* 14. Januar) mini|125px|Michael Sheen (* 5. Februar) mini|125px|Jennifer Aniston (* 11. Februar) mini|125px|Cornelius Obonya (* 29. März)
Januar 1. Januar: Morris Chestnut, US-amerikanischer Schauspieler 1. Januar: Sarah Parish, britische Schauspielerin 1. Januar: Yvonne Sciò, italienische Schauspielerin 1. Januar: Verne Troyer, US-amerikanischer Schauspieler († 2018) 2. Januar: Tommy Morrison, US-amerikanischer Boxer und Schauspieler († 2013) 3. Januar: Benjamin Reding, deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Produzent 5. Januar: Chuck Campbell, kanadischer Schauspieler 5. Januar: Heather Paige Kent, US-amerikanische Schauspielerin 6. Januar: Vincenzo Natali, US-amerikanischer Regisseur 6. Januar: Norman Reedus, US-amerikanischer Schauspieler 14. Januar: Jason Bateman, US-amerikanischer Schauspieler 15. Januar: Meret Becker, deutsche Schauspielerin 17. Januar: Naveen Andrews, britischer Schauspieler 17. Januar: Lukas Moodysson, schwedischer Regisseur 18. Januar: Jesse L. Martin, US-amerikanischer Schauspieler 19. Januar: Oliver Mommsen, deutscher Schauspieler 21. Januar: John Ducey, US-amerikanischer Schauspieler 21. Januar: Karina Lombard, US-amerikanische Schauspielerin 22. Januar: Olivia d’Abo, britische Schauspielerin 23. Januar: Ariadna Gil, spanische Schauspielerin 24. Januar: Hilmir Snær Guðnason, isländischer Schauspieler 26. Januar: George Tillman, Jr., US-amerikanischer Regisseur 28. Januar: Kathryn Morris, US-amerikanische Schauspielerin 29. Januar: Thomas Jane, US-amerikanischer Schauspieler
Februar 1. Februar: Bahman Ghobadi, kurdisch-iranischer Regisseur 1. Februar: Brian Krause, US-amerikanischer Schauspieler 3. Februar: Elisabeth Scharang, österreichische Regisseurin und Radiomoderatorin 4. Februar: Brandy Ledford, US-amerikanische Schauspielerin 4. Februar: Claudia Michelsen, deutsche Schauspielerin 5. Februar: Michael Sheen, walisischer Schauspieler 6. Februar: Daniel Lind Lagerlöf, schwedischer Regisseur († 2011) 8. Februar: Mary McCormack, US-amerikanische Schauspielerin 9. Februar: Neil Cross, britischer Drehbuchautor 11. Februar: Jennifer Aniston, US-amerikanische Schauspielerin 12. Februar: Darren Aronofsky, US-amerikanischer Regisseur 13. Februar: Andrew Bryniarski, US-amerikanischer Schauspieler 17. Februar: Stephen Mirrione, US-amerikanischer Filmeditor 20. Februar: Danis Tanović, bosnischer Regisseur 21. Februar: Aunjanue Ellis, US-amerikanische Schauspielerin 24. Februar: Dirk Borchardt, deutscher Schauspieler 28. Februar: Robert Sean Leonard, US-amerikanischer Schauspieler
März 5. März: Raimund Wallisch, österreichischer Schauspieler 6. März: Amy Pietz, US-amerikanische Schauspielerin 10. März: Paget Brewster, US-amerikanische Schauspielerin 10. März: Dave Sheridan, US-amerikanischer Schauspieler