Vom Roten Fort nach Lalukhet (Urdu: لال قلعے سے لالوکھیت تک), d. h. vom Roten Fort in der nordindischen Stadt Delhi – der Festungs- und Palastanlage aus der Epoche des Mogulreiches in Indien – nach LalukhetLalukhet ist ein Viertel in Liaquatabad Town (nach Liaquat Ali Khan benannt, dem pakistanischen Politiker und ersten Premierminister des unabhängigen Pakistan)., dem Flüchtlingslager in Karatschi in Sindh, Pakistan, ist ein Urdu-Theaterstück von Khwaja Muinuddin (1924–1971)Auch in den Schreibungen Khwajah Moinuddin, Khawaja Moinuddin, Khvajah Mu'inuddin u. a..

Das Drama behandelt das Schicksal der muslimischen Flüchtlinge, der Mohajirs, nach der Teilung Indiens (am 14. August 1947) am Beispiel der Tragödie einer geflüchteten Familie.

Die deutsche Orientalistin Annemarie Schimmel merkte dazu an, dass viele dieser Flüchtlinge „zu der intellektuellen Elite der indischen Muslime gehörten, die den Pakistan-Gedanken am begeistertsten aufgegriffen hatten, die aber jetzt für Jahre zu einem elenden Flüchtlingsdasein verdammt warenAnnemarie Schimmel: Der Islam im indischen Subkontinent. WBG, Darmstadt 1983, S. 134.“. __NOTOC__

Literatur

Mu'inuddin, Khvajah: Lal qal'e se Lalukhe. Karachi : Shu'bah-yi Talif, Dramah Gild, 1975 (catalog.hathitrust.org) James R. Brandon (Hrsg.): The Cambridge Guide to Asian Theatre. 1997 (Online-Teilansicht)

Weblinks Death of Khawaja Moin ud din (Urdu) Khawaja Maininuddin (Urdu)

Einzelnachweise und Fußnoten

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