John E. Murtaugh (* 30. Oktober 1927 in Minneapolis; † 2017) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Arrangement, Komposition).
Leben und Wirken Murtaugh arbeitete in der New Yorker Musikszene als Musiker, Arrangeur oder Komponist ab den frühen 1950er-Jahren mit Jackie Paris, Urbie Green (Urbie Green Sextett, Blue Note, 1954), Les Elgart („Harlem Nocturne“),Bei Les Elgart bildete er mit dessen Bruder Larry, sowie mit Charlie Albertine, Wally Bettman und Sam Morowitz die Saxophone section. Vgl. Lawrence McClellan: The Later Swing Era, 1942 to 1955. Westport, Connecticut, Greenwood Press, 2004, S. 50. Hubert Laws, Les McCann, Benny Goodman, Dizzy Gillespie, Eddie Higgins, Bobby Scott (Bobby Scott and Two Horns, 1956) und Grady Tate („Movin’ Day“, mit Spencer Michlin). Unter eigenem Namen legte er 1970 sein einziges Album, die Fusion-orientierte Produktion Blues Current (Polydor) vor, auf der Murtaugh auch Moog-Synthesizer spielte und an dem Herbie Hancock, Gerald Jemmott (Bass) und Bernard Purdie mitgewirkt hatten. Zu seinen weiteren Kompositionen zählt „Easy Going“.Catalog of Copyright Entries: Third series, 1960 Bei der Session der Sängerin Marion Williams mit dem John Murtaugh Orchestra waren 1971 u. a. auch Keith Jarrett, Willie Bobo und Bernard Purdie beteiligt.Keith Jarrett Diskografie bei jazzdiscography.com Im Bereich des Jazz war er zwischen 1952 und 1971 an 17 Aufnahmesessions beteiligt.Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 7. Oktober 2017) In späteren Jahren leitete er mit Hal Grant die Musikproduktionsfirma Grant and Murtaugh Productions, die u. a. für Mel Lewis arbeitete.Chris Smith: The View from the Back of the Band: The Life and Music of Mel Lewis. Denton (Texas): University of North Taxas Press, 2014.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Saxophonist Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Arrangeur Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann