mini|Fensterband an der Villa Savoy (Le Corbusier, fertiggestellt 1931, Foto 2015) Ein Fensterband bezeichnet in der Architektur eine Reihe mehrerer unmittelbar nebeneinander liegender Fenster.Hans Koepf, Günther Binding: Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar. (= Kröners Taschenausgabe. Band 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X (, abgerufen am 8. April 2026), S. 174: Fensterband.
Beschreibung Die bandartig streng aneinandergereihte Fenster sind nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen. Die einzelnen Fenster sind dabei in serieller Art gleich gestaltet, können aber rhythmisch in ihrer Breite sowie im Wechsel von Festverglasungen und Öffnungsflügeln variieren.
In der Regel verlaufen Fensterbänder horizontal, doch gibt es ebenso senkrechte Fensterbänder, beispielsweise im Bereich von Treppenhäusern.
Fensterbänder wurden innerhalb der Architekturgeschichte erstmals von Architekten der Klassischen Moderne verwendet. Die eigentliche Tragstruktur des Gebäudes tritt in den Hintergrund, ist also innen liegend, kann aber durch das laufende Fensterband sichtbar in der Fenstereinteilung integriert sein. Die Stütze befindet sich dann hinter einem geschlossenen Fensterteil.
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Einzelnachweise
Kategorie:Bauteil (Bauwesen) Kategorie:Fassadengliederung Kategorie:Fenster (Bauteil)