Isabella Bartdorff (* 1975 in Regensburg, Bayern) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Ausbildung und Theater Bartdorff wuchs in der Nähe von Regensburg auf. Nach einem Umzug nach Berlin machte sie ihr Abitur an der Fichtenberg-Oberschule Berlin-Steglitz und studierte anschließend Anglistik und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. 1998 nahm sie ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf, das sie 2002 mit Auszeichnung abschloss. In der Folge arbeitete sie an verschiedenen Theatern in Deutschland, u. a. am Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Essen, Schauspiel Bonn, Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Braunschweig, Theater Innsbruck und auf Kampnagel Hamburg. Sie arbeitete dabei z. B. mit Karin Beier, Michael Gruner, Thomas Krupa, Cesare Lievi, Joachim Schloemer. Seit 2012 war sie wiederholt im Bereich Performance tätig: seit 2014 als freies Mitglied des Performance-Kollektivs OFF deluxe in Freiburg i.Br. und 2015 als Gast bei subbotnik, Köln.Isabelle Bartdorff auf Castforward. Abgerufen am 4. Oktober 2017.
Fernsehen 2016 wurde Bartdorff von Hans-Christian Schmid in der 8-teiligen ARD-Miniserie Das Verschwinden besetzt. Daraufhin wirkte sie 2017 unter Regie von Robert Thalheim im Schwarzwald-Tatort "Goldbach" mit. auf spiel-kind.com. Abgerufen am 4. Oktober 2017.
Filmographie (Auswahl) 2003: Die Glücklichen (Kurzfilm) 2004: Garbsen (Kurzfilm) 2005: Nachtlichter (Kurzfilm) 2012: The State is a Lady (Kurzfilm) 2015: Weather a Charm (Kurzfilm) 2017: Tatort: Goldbach 2017: Das Verschwinden 2019: Morden im Norden (Fernsehserie, Folge: Klassenkampf) 2020: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (Fernsehserie, Folge: Blickwinkel) 2020: Tatort: Unklare Lage 2021: Die Bestatterin – Die unbekannte Tote 2021: Marie Brand und der Tote im Trikot 2023: SOKO Leipzig (Fernsehserie, Folge Keine Rettung) 2023: Unter anderen Umständen: Mütter und Söhne 2025: In aller Freundschaft (Fernsehserie, Folge Alles für ein Kind) 2026: Paradeisa
Theater (Auswahl) 2001–2002: Kampnagel Hamburg / Schauspiel Frankfurt: Blaubart-Hoffnung der Frauen – Regie: Anna Schildt 2003–2004: Theater Bonn: Das Weite Land – Regie: Bruno Klimek 2003–2004: Staatstheater Darmstadt: Rocky Horror Show – Regie: Michael Gruner 2003–2005: Nibelungenfestspiele Worms: Die Nibelungen – Regie: Karin Beier 2005–2006: Staatstheater Braunschweig: Schöne Bescherungen – Regie: Thomas Goritzki 2006: Theater Innsbruck: Ein Sportstück – Regie: Thomas Oliver Niehaus 2008: Theater Freiburg: Corpus Delicti – Regie: Sandra Strunz 2008–2009: Theater Freiburg: Tango la Queen – Regie: Joachim Schloemer 2011: PVC Tanz / Theater Freiburg: Labyrinth – Regie: Tommy Noonan 2013–2014: Theater Aachen: Der Vorname – Regie: Wolfgang Hagemann 2014–2015: E-Werk Freiburg: Von einem Glück aus Sinken und Gefahr – R: Tom Schneider/OFF deluxe 2015: FFT Düsseldorf: Traum eines lächerlichen Menschen – Regie: subbotnik 2015: Theater Aachen: Sieben Sonette – Regie: Philip Stemann 2015: OFF deluxe: Rauschen – Regie: OFF deluxe 2017: E-Werk Freiburg/tanzhaus Zürich: George – Regie: Tom Schneider/OFF deluxe 2017: Theater Kaiserslautern: Geächtet – Regie: Harald Demmer
Hörspiele und Hörbücher (Auswahl) Seit 2002 spricht Bartdorff für arte, Deutschlandradio, den Hessischen Rundfunk und vor allem für den Südwestrundfunk. 2010: Birding Babylon – Regie: Iris Drögekamp 2014: Der Erste Weltkrieg – Regie: Helge Heynold 2016: Little Men and Little Miss – Regie: Iris Drögekamp
Privates Bartdorff lebt in Freiburg im Breisgau. Sie spricht fließend Spanisch, Französisch und Englisch.
Weblinks
Isabella Bartdorff bei Castforward Isabella Bartdorff bei der Agentur Hansen Management
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Frau