Brzózki Małe () war ein Dorf in Ostpreußen im Gebiet der heutigen polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Die Ortsstelle gehört jetzt zur Gmina Biała Piska (Stadt- und Landgemeinde Bialla, 1938–1945 Gehlenburg) im Powiat Piski (Kreis Johannisburg).
Geographische Lage Die fast unkenntliche Ortsstelle von Brzózki Małe liegt im südlichen Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 22 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Pisz (). Sie ist von den Nachbarorten Kowalewo (Kowalewen, 1938–1945 Richtwalde) und Kózki (Kosken) aus über Landwege erreichbar.
Geschichte Im Jahre 1471 wurde das einstige Brossken, um 1540 Broscken, um 1593 Brzoske Negstes und bis 1930 Klein Brzosken,Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Birkental durch den Deutschen Ritterorden gegründetKlein Brzosken – Birkental bei Familienforschung Sczuka.
1874 wurde das Dorf in den neu errichteten Amtsbezirk Morgen eingegliedert.Rolf Jehke: Amtsbezirk Kumilsko/Morgen
72 Einwohner zählte Klein Brzosken im Jahr 1910.
Am 28. Juli 1930 wurde das Dorf in Birkental umbenannt. Die Einwohnerzahl stieg bis 1933 auf 79 und verringerte sich bis 1939 auf 65.
1945 kam das Dorf in Kriegsfolge mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform Brzózki Małe. In den nachfolgenden Jahren verliert sich jedoch seine Spur, so dass die Ortsstelle zum 1. Januar 2015 amtlich aufgegeben wurdelegeo.pl: und heute als Wüstung gilt.
Religionen Klein Brzosken war bis 1945 in die evangelische Kirche BiallaWalther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente. Göttingen 1968, S. 491. in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union sowie in die römisch-katholische Kirche Johannisburg im Bistum Ermland eingepfarrt.
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1471 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Biała Piska Kategorie:Wüstung in Polen