Bellmund (in einheimischer Mundart Bäumung []; frz. Belmont)Andres Kristol: Bellmund BE (Nidau). In: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5, und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S. 136 f. ist ein Dorf und eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Biel/Bienne des Schweizer Kantons Bern.
Geographie Bellmund liegt auf einer Terrasse zwischen dem Jäiss- oder Jensberg und dem Oberholz südlich von Biel/Bienne. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Port, Jens, Merzligen, Hermrigen, Sutz-Lattrigen und Ipsach.
Geschichte Erste Spuren der Besiedlung stammen aus römischer Zeit, eine mittelalterliche Befestigung, Chnebelburg genannt, liegt oben auf dem Jäissberg. In jüngster Zeit wurden am Hohlenweg auch Grundmauern einer Kirche gefunden, daher der Abtstab im Wappen. 1107 wurde das Priorat des Klosters Cluny apud Bellum Montem ‹am schönen Berg› erweitert, dann aber noch vor 1127 auf die St. Petersinsel verlegt.
Bevölkerung Die Agglomerationsgemeinde hat Einwohner (Stand ) und ist zu 89,93 % deutschsprachig. 6,5 % der Einwohner sind französischsprachig.
Politik Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2023 betrugen: SVP 26,5 % (−1,7 %), glp 15,9 % (+4,1 %), FDP 14,6 % (−2,3 %), SP 13,3 % (+0,1 %), Mitte 11,3 % (−1,3 %), GPS 7,5 % (−0,5 %), EVP 5,1 % (+0,8 %), EDU 1,9 % (+1,1 %).
Versorgung Wasser Bellmund ist eine Verbandsgemeinde der Seeländischen Wasserversorgung.
Sehenswürdigkeiten
Literatur Christoph Zürcher (Red.): Bellmund. Unsere Gemeinde. Bellmund 1992.
Weblinks
Offizielle Website der Gemeinde Bellmund
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kanton Bern Kategorie:Schweizer Gemeinde