Waldhof (auch Schnackenbacher-Hof genannt; mainfränkisch: WoldhoufW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 208. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wåldhouf“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Waldhof liegt in der Gemarkung Hellmitzheim.
Geografische Lage Die Einöde liegt im Osten des Iphöfer Gemeindegebiets an einem unbenannten Bibartzufluss. Nördlich befindet sich ein ausgedehntes Waldgebiet, ein Teil des erweiterten Iphöfer Stadtwaldes mit den Wüstungen Mönchshütte und Schnackenbach. Ein Wirtschaftsweg führt zur Bundesstraße 8 (0,2 km südwestlich) bzw. am Bruckhof vorbei zur Bundesstraße 286 (1,4 km nordöstlich).
Geschichte Waldhof ist einer der jüngeren Orte im Landkreis Kitzingen. Den Namen erhielt der Hof von seinem Erbauer, während im Volksmund noch längere Zeit der Name Schnackenbach von der ehemaligen Henkerswohnung in der Nähe geläufig war. Im Jahr 1809 errichtete die Standesherrschaft der Grafen von Rechteren-Limpurg den Waldhof als landwirtschaftliches Anwesen. Noch 1818 nannte man die Anlage auch Schnackenbacher-Hof.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 209.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Waldhof dem Steuerdistrikt Hellmitzheim und der Ruralgemeinde Hellmitzheim zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Waldhof am 1. Januar 1972 nach Iphofen eingegliedert.
Baudenkmäler Gutshaus mit Bauernhaus, Fachwerkscheune und Schafstall
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 12 9 19 14 11 10 11 17 11 8 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 3 3Quelle
Religion Waldhof ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Hellmitzheim gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kitzingen Kategorie:Ortsteil von Iphofen Kategorie:Erbaut in den 1800er Jahren