Karl Berthold Marquard Askan Maximilian Otto Franz Joseph Freiherr von Pfetten-Arnbach (* 11. Juni 1934 in RegensburgKarl Berthold Marquard Askan Maximilian Otto Franz Joseph von Pfetten-Arnbach. In: geneall.net. Abgerufen am 29. September 2017.; † 1. Juli 2023Traueranzeige im Münchner Merkur vom 8. Juli 2023, abgerufen am 8. Juli 2023 in IffeldorfNachruf des Auswärtigen Amts vom 24. Juli 2023) war ein deutscher Diplomat aus der Familie von Pfetten-Arnbach.
Werdegang Nach einer Lehre 1952/53 bei der Bayerischen Hypobank schloss Berthold von Pfetten-Arnbach 1957 ein Wirtschaftsstudium an der Universität München ab. Es folgten zwei Jahre als Auszubildender in Genf bei der Bank Darier & Cie. Ab 1959 arbeitete er für das Auswärtige Amt in Bonn. 1962 wechselte von Pfetten-Arnbach als zweiter Sekretär ins deutsche Generalkonsulat nach Karatschi, Pakistan. Wiederum vier Jahre später wurde er in der deutschen Botschaft im ugandischen Kampala erster Sekretär. 1969 wurde er Berater in der deutschen Botschaft Paris, bevor er 1972 ins Auswärtige Amt zurückkehrte.Karl Berthold Von Pfetten-Arnbach. In: prabook.com. Abgerufen am 29. September 2017.
1975 kaufte Berthold von Pfetten-Arnbach einen ehemaligen Bauernhof auf dem Heuwinkl in Iffeldorf, der ihm als deutscher Wohnsitz diente.Kornelia Bukovec, Karl Exner: Iffeldorf. Geschichte eines Dorfes. Hrsg.: Gemeinde Iffeldorf. Selbstverlag, Iffeldorf 1994, S. 55. Im selben Jahr besuchte er als Fellow die Harvard University, bis er 1976 in der Deutschen Botschaft Washington als Berater tätig wurde. Auf zwei Jahre (1978–1980) als Berater in Jakarta, Indonesien, folgte die erneute Rückkehr ins Auswärtige Amt, wo er zehn Jahre als Vortragender Legationsrat Erster Klasse blieb. Von 1990 bis 1995 war er deutscher Botschafter in Thailand, anschließend von 1995 bis 1999 in Finnland.Seppo Hentilä: Neutral zwischen den beiden deutschen Staaten. Finnland und Deutschland im Kalten Krieg. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2010. ISBN 978-3-8305-2355-0, S. 243 (). Daraufhin kehrte er nach Deutschland zurück.
Von 2001 bis 2011 war von Pfetten-Arnbach Kreisbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.Fest für neuen Kreisbeauftragten des Malteser Hilfsdienstes Garmisch-Partenkirchen. In: Merkur.de, 13. Oktober 2011. Abgerufen am 29. September 2017.
Privates Berthold von Pfetten-Arnbach heiratete am 24. Oktober 1959 Gerty Wilmar, sie haben zwei Töchter.
Ehrungen 50px Ritter der französischen Ehrenlegion Ehren- und Devotionsritter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Oboedienz Weißer Elefantenorden 1986: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1989: 50px Großoffizier vom Orden des Infanten Dom Henrique 2015: Ehrenzeichen für Verdienste um den Malteser Hilfsdienst des Landkreises Garmisch-PartenkirchenLRA Garmisch-Partenkirchen: . In: bayregio.de, 11. August 2015. Abgerufen am 29. September 2017.
Werke 2001: Kinderszenen aus unordentlichen Jahren – 1943–1949. Langewiesche-Brandt, München. ISBN 978-3-7846-1223-2. 2014: Nah- und Fernreisen von ihm zu ihr. Doyen Verlag, Saarbrücken. ISBN 978-3-8417-0076-6.
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Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Botschafter in Finnland Kategorie:Deutscher Botschafter in Thailand Kategorie:Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Großoffizier) Kategorie:Obedienz-Ehren- und Devotions-Ritter des Malteserordens Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Berthold Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1934 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Mann