Die Playoffs um den Stanley Cup des Jahres 1981 begannen am 8. April 1981 und endeten am 21. Mai 1981 mit dem 4:1-Erfolg der New York Islanders über die Minnesota North Stars. Die Islanders gewannen somit bei ihrer zweiten Finalteilnahme ihren zweiten Stanley Cup verteidigten zugleich ihren Titel aus dem Vorjahr. Ferner erzielten sie mit 97 Toren sowie durchschnittlich 5,39 Treffern pro Spiel neue Playoff-Bestwerte, die bis heute (Stand: Playoffs 2025) nur 1985 übertroffen wurden. Außerdem stellten sie in Mike Bossy den Topscorer und in Butch Goring den mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichneten Most Valuable Player der post-season. Die unterlegenen Minnesota North Stars hingegen bestritten ihr erstes Stanley-Cup-Finale der Franchise-Geschichte.

Modus Die 16 für die Playoffs qualifizierten Teams wurden entsprechend ihrer Leistung in der regulären Saison (meiste Punkte; bei Gleichstand meiste Siege) gesetzt. In der ersten Runde traf die am höchsten gesetzte Mannschaft (1) auf die am niedrigsten gesetzte (16), dementsprechend die zweite auf die an Position 15 gesetzte usw. Nach diesem System wurden auch die Begegnungen der zweiten und dritten Runde bestimmt.

Die Serien der ersten Runde werden im Best-of-Five-, die Serien aller folgenden Runden im Best-of-Seven-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team ab der zweiten Runde vier Siege zum Weiterkommen benötigt; in der ersten Runde drei. Das höher gesetzte Team hat dabei in den ersten beiden Spielen Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselt das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hat die höher gesetzte Mannschaft in den Spielen 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime. Sie endet durch das erste erzielte Tor (Sudden Death).

Qualifizierte Teams (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9)    (10) (11) (12) (13) (14) (15) (16)

Playoff-Baum

Achtelfinale (1) New York Islanders – (16) Toronto Maple Leafs

(2) St. Louis Blues – (15) Pittsburgh Penguins

(3) Canadiens de Montréal – (14) Edmonton Oilers

(4) Los Angeles Kings – (13) New York Rangers

(5) Buffalo Sabres – (12) Vancouver Canucks

(6) Philadelphia Flyers – (11) Nordiques de Québec

(7) Calgary Flames – (10) Chicago Black Hawks

(8) Boston Bruins – (9) Minnesota North Stars

Viertelfinale (1) New York Islanders – (14) Edmonton Oilers

(2) St. Louis Blues – (13) New York Rangers

(5) Buffalo Sabres – (9) Minnesota North Stars

(6) Philadelphia Flyers – (7) Calgary Flames

Halbfinale (1) New York Islanders – (13) New York Rangers

(7) Calgary Flames – (9) Minnesota North Stars

Stanley-Cup-Finale (1) New York Islanders – (9) Minnesota North Stars

Stanley-Cup-Sieger Stanley-Cup-Sieger 80px|Logo der New York Islanders New York IslandersTorhüter: Roland Melanson, Billy Smith

Verteidiger: Gord Lane, Dave Langevin, Bob Lorimer, Mike McEwen, Ken Morrow, Stefan Persson, Denis Potvin (C), Jean Potvin

Angreifer: Mike Bossy, Bob Bourne, Billy Carroll, Clark Gillies, Butch Goring, Garry Howatt, Anders Kallur, Hector Marini, Wayne Merrick, Bob Nystrom, Duane Sutter, John Tonelli, Bryan Trottier

Cheftrainer: Al Arbour  General Manager: Bill Torrey

Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/− = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Team GP G A Pts +/− PIM Mike Bossy NY Islanders 18 17 18 35 +14 4 Bryan Trottier NY Islanders 18 11 18 29 +18 34 Steve Payne Minnesota 19 17 12 29 +2 6 Denis Potvin NY Islanders 18 8 17 25 +18 16 Bobby Smith Minnesota 19 8 17 25 +1 13 Dino Ciccarelli Minnesota 19 14 7 21 −2 25 Wayne Gretzky Edmonton 9 7 14 21 +10 4 Butch Goring NY Islanders 18 10 10 20 +6 6 Ken Linseman Philadelphia 12 4 16 20 +10 67 Al MacAdam Minnesota 19 9 10 19 +3 4 Ken Morrow von den New York Islanders erreichte die beste Plus/Minus-Statistik mit einem Wert von +20.

Beste Torhüter Die kombinierte Tabelle zeigt die jeweils drei besten Torhüter in den Kategorien Gegentorschnitt und Fangquote sowie die jeweils Führenden in den Kategorien Shutouts und Siege.

Abkürzungen: GP = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert; Sortiert nach Gegentorschnitt. Erfasst werden nur Torhüter mit 180 absolvierten Spielminuten. Spieler Team GP Min W L GA SO Sv% GAA Billy Smith NY Islanders 17 991:22 14 3 42 0 90,3 2,54 Rick St. Croix Philadelphia 9 537:26 4 5 27 1 89,2 3,01 Don Edwards Buffalo 8 497:13 4 4 28 0 88,7 3,38 Pat Riggin Calgary 11 627:15 6 4 37 0 90,4 3,54 Réjean Lemelin Calgary 6 365:32 3 3 22 0 89,6 3,61 Dan Bouchard Québec 5 285:33 2 3 19 1 87,9 3,99

Weblinks

Stanley-Cup-Playoffs 1981. hockey-reference.com Alle Boxscores der Playoffs (PDF; 1,3 MB) bigmouthsports.com

#1981 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 1981