Chiuiești [] () ist eine Gemeinde im Kreis Cluj, in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Der Ort ist auch unter den rumänischen Bezeichnungen Chiuești, Chiulești und Tiuiești, und der ungarischen Pechetzege bekannt.Chiuiești bei arcanum.hu.
Geographische Lage mini|links|Lage der Gemeinde Chiuiești im Kreis Cluj Die Gemeinde Chiuiești liegt nordwestlich des Siebenbürgischen Beckens in den Dealurile Ciceului und ist die nördlichste Gemeinde im Kreis Cluj. Am Bach Sălătruc – ein rechter Zufluss des Someș (Somesch) – und dem Drum național 18B befindet sich das Gemeindezentrum 19 Kilometer nördlich von der Stadt Dej (Deesch) und etwa 75 Kilometer nördlich von der Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) entfernt.
Geschichte Chiuiești wurde erstmals 1467 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter waren im Ort rumänische Kleinadlige angesiedelt und er gehörte wie auch der Weiler Valea lui Opriș zu Ocna Dejului (Salzdorf).
Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Dés in der Gespanschaft Szolnok-Doboka, anschließend dem historischen Kreis Someș und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj an.
Bevölkerung Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt: VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1850 2982 2786 22 – 174 1920 3866 3711 11 4 140 1956 4040 3989 4 – 47 2002 2769 2767 – – 32 2011 2332 2265 3 – 64 (Roma 25) 2021 2082 1968 2 – 112 (Roma 4) Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und gleichzeitig die der Rumänen 1956 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (39) 1941, die der Roma (52) 1850 und die der Rumäniendeutschen wurde 1920 registriert.
Sehenswürdigkeiten Die Holzkirche Sfânta Cruce des Klosters Strâmbu, Ende des 18. Jahrhunderts errichtet, steht unter Denkmalschutz.Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch). Im eingemeindeten Dorf Strâmbu (ung. Horgospataka) die Kirche Sf. ArhangheliAngaben zur Kirche Sf. Arhangheli in Strâmbu bei biserici.org (rumänisch) abgerufen am 29. September 2017. im 17. Jahrhundert und die Holzkirche Sf. Apostoli Petru și PavelAngaben zur Holzkirche Sf. Apostoli Petru și Pavel in Strâmbu bei biserici.org (rumänisch) abgerufen am 29. September 2017. im 18. Jahrhundert errichtet, stehen unter Denkmalschutz. Im eingemeindeten Dorf Valea Cășeielului das Nonnenklosters Cășiel und dessen Holzkirche Inălțarea Sf. Cruci.Angaben zur Holzkirche Inălțarea Sf. Cruci in Valea Cășeielului bei biserici.org (rumänisch) abgerufen am 29. September 2017.
Persönlichkeiten
Grigore Pintea (1670–1703),Büste des Volkshelden Grigore Pintea. in Măgoaja (ungarisch Hollómező) geboren, rumänischer Volksheld.Der tapfere Pintea – die Wahrheit hinter der Legende und der Film Pintea bei istorie-pe-scurt.ro (rumänisch) abgerufen am 26. September 2017. Ioan Giurgiu Patachi (1682–1727), in Strâmbu (ungarisch Horgospataka) geboren, war rumänisch-griechisch-katholischer Bischof des Bistums Fogarasch.
Weblinks
Chiuiești bei ghidulprimariilor.ro Chiuiești auf der Website des Kreisrates von Cluj
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1467