Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings ist ein essayistischer Dokumentarfilm des Schweizer Filmemachers Thomas Haemmerli aus dem Jahr 2017.

Synopsis Der Schweizer Thomas Haemmerli nähert sich in seinem humorvollen Dokumentar-Essay Themen wie Stadtentwicklung, Wohnungsmarkt, Architektur, „Dichtestress“, Fremdenfeindlichkeit und Gentrifizierung. Dabei verschreibt sich das Projekt einem autobiografischen Zugriff: Der grosse Bogen sind diverse Wohnsituationen des Autors, begonnen mit der Kindheit im Villenquartier Zürichberg, über besetzte Häuser, WGs und Yuppie-Wohnungen, bis hin zu Behausungen in Grossstädten wie Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt.Filmfest Hamburg 2017: NZZ: 4. Oktober 2017

Letztlich ist der Autor das Paradebeispiel eines Gentrifizierers in Form eines modisch alten Vaters, der Zürichs Aufwertung durch den Kauf einer grossen Wohnung vorantreibt. Verspottet werden aber auch Nationalkonservative, die behaupten, wegen der Zuwanderung werde der Lebensraum knapp, sowie die Linke, die sich gegen die architektonische Moderne und energische Verdichtung der Städte sträubt.

Hintergrund Der Film hatte seine Uraufführung im Rahmen des internationalen Dokumentarfilmwettbewerbs des Zürich Film Festivals 2017.Zürich Film Festival 2017: ZFF ProgrammTagesanzeiger: 8. Oktober 2017

Auszeichnungen „Honorable Mention“ am Zürich Film Festival 2017Zürich Film Festival 2017: Zürcher Filmpreis 2018

Weblinks Offizielle Website

Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings auf swissfilms.ch Trailer auf youtube.com Ist Zürich noch ganz dicht? auf srf.ch in der Schweizer Illustrierten Review auf filmexplorer.ch

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2017 Kategorie:Schweizer Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Architektur im Film