mini|links| Landesstraße 32 in Strykowo Strykowo ist ein Dorf in der Wojewodschaft Großpolen im Powiat Poznański in der Gemeinde Stęszew. Der Ort liegt 6 km westlich von Stęszew, 27 km südwestlich von Posen und hat ca. 1.300 Einwohner.

Geschichte (Auszug) Von 1887 bis 1918 gehörte Strykowo zum Kreis Posen-West in der preußischen Provinz Posen. Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Versailles wurde dieser Kreis Posen-West auch offiziell an die Zweite Polnische Republik abgegeben.

Im Ort befanden sich vor 1860 zwei Güter, die des Rittergutsbesitzer Wilhelm Petzel-Dobrojewo und des Justizrat Moritz in Posen.J. Niederstetter (Hrsg./Red.): Verzeichniss sämmtlicher Ritter- und anderer selbstständigen grösseren Güter der Provinz Posen mit Angabe ihrer Besitzer. E. S. Mittler (A. E. Döpner), Posen 1859, S. 12. In Strykowo lebten damals 360 Einwohner.Chr. Sandler, F. Berggold (Hrsg.): Deutschlands Handel und Industrie. Neuestes Repertorium. I. Abt.: Königreich Preußen. 1. Band. U. a.: Westfalen, Pommern, Posen. Selbstverlag Berggold, Berlin 1866, S. 336. Später ist nur noch ein Gutsbesitz nachgewiesen und wurde von der von Adelsfamilie von Treskow betrieben, die in der näheren Region schon mehrere Güter besaß.Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1908. 2. Jg., Justus Perthes, Gotha 1907, S. 909 f. Bekannt wurde, dass der Oberleutnant a. D. Hans von Treskow (1866–1931), aus Owinsk stammend und verheiratet mit Johanna Richter (1870–1953), den Besitz Strykowo lange betreute. Nach ihm galt seine Schwester Margarete von Treskow-Owinsk (1868–1947) als Inhaberin. Sie wohnte lange in BerlinGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil B (Briefadel) 1939. 31. Jg. Justus Perthes, Gotha Herbst 1938, S. 615–616. und dann im Schloss, mit ihrem Ehemann, den Generalmajor a. D. Wilhelm von Lewinski (1867–1942).Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen Thiedicke von Flotow-Stuer, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1959. Band IV, Band 20 der Gesamtreihe GHdA. Hrsg. Deutsches Adelsarchiv. C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1959, , S. 517–521. Zeitweilig war der Ortsname, beweislich ohne Zutun der Gutsbesitzerfamilie, eingedeutscht, 1939–1943 in Ährenfeld und 1943–1945 Ährensee.Amtsbezirk Seenbrück-Land, In: Rolf Jehke (Hrsg.): Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874-1945. Herdecke. Zuletzt geändert am 10. Mai 2009.-Stand: 2025. Ortsumbenennungen.

Im Dorf befindet sich die katholische Maximilian-Kolbe-Kirche. Sehenswert in Strykowo ist das Schloss von Treskow.

Verkehr Durch den Ort verläuft die Landesstraße 32. Seit 2024 hat Strykowo eine Umgehungsstraße.

Weblinks Strykowo im geographischen Lexikon des Königreiches Polen uns anderer slawischen Staaten Band XI (auf Polnisch)

Einzelnachweise

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