zentriert|350x260pxAm 15. Dezember 1966 starb der US-amerikanische Filmproduzent und Trickfilmzeichner Walt Disney. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1966.
Ereignisse 18. Juni: Nur drei Tage nach der Uraufführung am 15. Juni wird die DEFA-Produktion Spur der Steine (Regie: Frank Beyer) wegen angeblicher „antisozialistischer Tendenzen“ aus dem Programm der DDR-Kinos genommen. Seine Aufführung in der DDR war anschließend erst wieder im Oktober 1989 möglich. 17. September – Willy Brandt eröffnet mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin die erste Filmhochschule der Bundesrepublik Deutschland. 23. Dezember: In Italien kommt Sergio Leones Film Zwei glorreiche Halunken (Originaltitel Il buono, il brutto, il cattivo) in die Kinos. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1966: Kategorie – männlicher Filmstar: Gold Pierre Brice, Silber Sean Connery, Bronze Thomas Fritsch Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Marie Versini, Silber Sophia Loren, Bronze Liselotte Pulver
Erfolgreichste Filme Top 10 in Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 25. November 2018):
Platz Filmtitel Besucher 1. Doktor Schiwago 12.750.000 2. Die gefürchteten Vier 3.750.000 3. Angélique und der König 3.000.000 4. Die Nibelungen 3.000.000 5. Winnetou und das Halbblut Apanatschi 2.750.000 6. Für ein paar Dollar mehr 2.640.010 7. Es 2.500.000 8. Mohn ist auch eine Blume 2.302.823 9. Onibaba – Die Töterinnen 2.500.000 10. Der Bucklige von Soho 2.500.000
Top 10 in den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Hawaii15.600.0002.The Bible: In the Beginning...15.000.0003.Who’s Afraid of Virginia Woolf?14.500.0004.The Sand Pebbles13.500.0005.A Man for All Seasons12.800.0006.The Russians Are Coming, the Russians Are Coming9.800.0007.Grand Prix9.300.0008.The Professionals8.800.0009.Alfie8.500.00010.Georgy Girl7.600.000
Erfolgreichste Filme in Asien LandFilmtitelEinspielergebnis (umgerechnet in $)SowjetunionKrieg und Frieden15.600.000IndienPhool Aur Patthar11.790.000
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 28. Februar findet im Coconut Grove die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Doktor Schiwago von David Lean Bestes Musical/Komödie: Meine Lieder – meine Träume von Robert Wise Bester Schauspieler (Drama): Omar Sharif in Doktor Schiwago Beste Schauspielerin (Drama): Samantha Eggar in Der Fänger Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Lee Marvin in Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Julie Andrews in Meine Lieder – meine Träume Bester Nebendarsteller: Oskar Werner in Der Spion, der aus der Kälte kam Beste Nebendarstellerin: Ruth Gordon in Verdammte, süße Welt Bester Regisseur: David Lean für Doktor Schiwago Beste Musik: Maurice Jarre für Doktor Schiwago Cecil B. DeMille Award: John Wayne
Academy Awards
Die Oscarverleihung findet am 18. April im Santa Monica Civic Auditorium statt. Moderator ist Bob Hope. Zum ersten Mal wird die Verleihung im Fernsehen in Farbe zu sehen sein.
Bester Film: Meine Lieder – meine Träume von Robert Wise Bester Hauptdarsteller: Lee Marvin in Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming Beste Hauptdarstellerin: Julie Christie in Darling Bester Regisseur: Robert Wise für The Sound of Music Bester Nebendarsteller: Martin Balsam in A Thousand Clowns Beste Nebendarstellerin: Shelley Winters in Träumende Lippen Bester fremdsprachiger Film: Das Geschäft in der Hauptstraße von Jan Kádár
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1966
Das Festival findet vom 5. Mai bis zum 20. Mai statt. Die Jury unter Präsidentin Sophia Loren vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Aber, aber, meine Herren… von Pietro Germi und Ein Mann und eine Frau von Claude Lelouch Bester Schauspieler: Per Oscarsson in Hunger Beste Schauspielerin: Vanessa Redgrave in Protest Bester Regisseur: Sergei Jutkewitsch für Lenin in Polen
Internationale Filmfestspiele Berlin 1966
Das Festival findet vom 24. Juni bis zum 5. Juli statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:
Goldener Bär: Wenn Katelbach kommt… von Roman Polański Bester Schauspieler: Jean-Pierre Léaud in Masculin féminin Beste Schauspielerin: Lola Albright in Lord Love a Duck Bester Regisseur: Carlos Saura für La caza
Filmfestspiele von Venedig
Das Festival findet vom 28. August bis zum 10. September statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:
Goldener Löwe: Schlacht um Algier von Gillo Pontecorvo Bester Schauspieler: Jacques Perrin in La Busca und Un Uomo a Metà Beste Schauspielerin: Natalja Arinbassarowa in Perwy utschitel
Deutscher Filmpreis
Bester Film: Der junge Törless Beste Regie: Ulrich Schamoni für Es und Volker Schlöndorff für Der junge Törless Beste Hauptdarstellerin: Sabine Sinjen für Es Beste Nebendarstellerin: Edda Seippel für Schonzeit für Füchse
British Film Academy Award
Bester Film: My Fair Lady von George Cukor Bester britischer Darsteller: Dirk Bogarde für Darling Bester ausländischer Darsteller: Lee Marvin für Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming Beste britische Darstellerin: Julie Christie für Darling Beste ausländische Darstellerin: Patricia Neal für Erster Sieg
Étoile de Cristal
Bester Film: Der Krieg ist vorbei von Alain Resnais Bester Darsteller: Yves Montand in Der Krieg ist vorbei Beste Darstellerin: Brigitte Bardot in Viva Maria! Bester ausländischer Film: Die Liebe einer Blondine von Miloš Forman Bester ausländischer Darsteller: Oskar Werner in Das Narrenschiff Beste ausländische Darstellerin: Vivien Leigh in Das Narrenschiff
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Ein Mann zu jeder Jahreszeit von Fred Zinnemann Beste Regie: Fred Zinnemann für Ein Mann zu jeder Jahreszeit Bester Hauptdarsteller: Paul Scofield in Ein Mann zu jeder Jahreszeit Beste Hauptdarstellerin: Lynn Redgrave in Georgy Girl und Elizabeth Taylor in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Bester ausländischer Film: Das Geschäft in der Hauptstraße von Ján Kadár und Elmar Klos
National Board of Review
Bester Film: Ein Mann zu jeder Jahreszeit von Fred Zinnemann Beste Regie: Fred Zinnemann für Ein Mann zu jeder Jahreszeit Bester Hauptdarsteller: Paul Scofield in Ein Mann zu jeder Jahreszeit Beste Hauptdarstellerin: Elizabeth Taylor in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Bester Nebendarsteller: Robert Shaw in Ein Mann zu jeder Jahreszeit Beste Nebendarstellerin: Vivien Merchant in Der Verführer läßt schön grüßen Bester fremdsprachiger Film: Julia und die Geister von Federico Fellini
Laurel Award
Bestes Action-Drama: James Bond 007 – Feuerball von Terence Young Beste Action-Darstellung: Sean Connery in James Bond 007 – Feuerball Bestes Drama: Doktor Schiwago von David Lean Bester dramatischer Darsteller: Richard Burton in Der Spion, der aus der Kälte kam Beste dramatische Darstellerin: Julie Christie in Darling Beste Komödie: Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming von Elliot Silverstein Bester komödiantischer Darsteller: Lee Marvin in Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming Beste komödiantische Darstellerin: Jane Fonda in Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming Bestes Musical: Dominique – Die singende Nonne von Henry Koster Bester Musical-Darsteller: Elvis Presley in Cowboy-Melodie Beste Musical-Darstellerin: Julie Andrews in Meine Lieder – meine Träume
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Bodil: Kaliber 7,65 – Diebesgrüße aus Kopenhagen von Erik Balling Deutscher Kritikerpreis: Alexandra Kluge Directors Guild of America Award: Robert Wise für Meine Lieder – meine Träume, William Wyler (Lebenswerk) Louis-Delluc-Preis: Der Krieg ist vorbei von Alain Resnais Nastro d’Argento: Ich habe sie gut gekannt von Antonio Pietrangeli und Der Diener von Joseph Losey Photoplay Award: Die Russen kommen! Die Russen kommen! von Norman Jewison (Bester Film), David Janssen (populärster männlicher Star), Barbara Stanwyck (populärster weiblicher Star) Festival Internacional de Cine de San Sebastián: Hier war ich glücklich von Desmond Davis Writers Guild of America Award: Meine Lieder – meine Träume (Bestes Musical), Der Pfandleiher (Bestes Drama), Tausend Clowns (Beste Komödie), Isobel Lennart (Lebenswerk)
Geburtstage Januar bis März mini|125px|Karin Viard (* 24. Januar) mini|125px|Ben Miller (* 24. Februar) mini|125px|Billy Zane (* 24. Februar) mini|125px|Téa Leoni (* 25. Februar)
Januar 1. Januar: Su Turhan, deutsch-türkischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent 3. Januar: Thomas M. Meinhardt, deutscher Schauspieler, Sprecher und Dozent († 2023) 6. Januar: Jesse Dylan, US-amerikanischer Regisseur 8. Januar: Lilly Forgách, deutsche Schauspielerin († 2024) 12. Januar: Alice Brauner, deutsche Journalistin und Filmproduzentin 13. Januar: Patrick Dempsey, US-amerikanischer Schauspieler 14. Januar: Dan Schneider, US-amerikanischer Drehbuchautor und Produzent 19. Januar: Antoine Fuqua, US-amerikanischer Regisseur 20. Januar: Rainn Wilson, US-amerikanischer Schauspieler 24. Januar: Karin Viard, französische Schauspielerin 27. Januar: Tamlyn Tomita, US-amerikanische Schauspielerin 31. Januar: Dexter Fletcher, britischer Schauspieler
Februar 3. Februar: Frank Coraci, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler 5. Februar: Vivian Wu, chinesische Schauspielerin 9. Februar: Christoph Maria Herbst, deutscher Schauspieler, Komödiant, Sprecher und Autor 11. Februar: Laurence Côte, französische Schauspielerin 11. Februar: Kai Scheve, deutscher Schauspieler in Fernsehen und Theater sowie Sänger 11. Februar: Johan Söderqvist, schwedischer Komponist 12. Februar: Lochlyn Munro, kanadischer Schauspieler 13. Februar: Neal McDonough, US-amerikanischer Schauspieler 14. Februar: Kristen Dalton, US-amerikanische Schauspielerin 15. Februar: Kim Myers, US-amerikanische Schauspielerin 18. Februar: Guy Ferland, US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur 19. Februar: Justine Bateman, US-amerikanische Schauspielerin 24. Februar: Ben Miller, britischer Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor 24. Februar: Billy Zane, US-amerikanischer Schauspieler 25. Februar: Alexis Denisof, US-amerikanischer Schauspieler 25. Februar: Téa Leoni, US-amerikanische Schauspielerin 26. Februar: Jennifer Grant, US-amerikanische Schauspielerin 27. Februar: Baltasar Kormákur, isländischer Schauspieler 28. Februar: Ed Shearmur, britischer Filmmusik-Komponist
März 1. März: Zack Snyder, US-amerikanischer Regisseur 3. März: Detlef Altenbeck, deutscher Regisseur 4. März: Daniela Amavia, griechische Schauspielerin 5. März: Frank Godt, deutscher Szenenbildner 5. März: Aasif Mandvi, US-amerikanischer Schauspieler indisch-britischer Herkunft 13. März: Vana Barba, griechische Schauspielerin 14. März: Gary Anthony Williams, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur 15. März: Johannes Steck, deutscher Schauspieler 23. März: Marin Hinkle, US-amerikanische Schauspielerin 24. März: Valérie Lang, französische Schauspielerin († 2013) 26. März: Michael Imperioli, US-amerikanischer Schauspieler
April bis Juni mini|125px|Robin Wright (* 8. April) mini|125px|Greg Wise (* 15. Mai) mini|125px|Helena Bonham Carter (* 26. Mai) April 4. April: Ann-Kathrin Kramer, deutsche Schauspielerin und Autorin 4. April: Sandra Nettelbeck, deutsche Regisseurin und Drehbuchautorin 8. April: Robin Wright, US-amerikanische Schauspielerin 9. April: Cynthia Nixon, US-amerikanische Schauspielerin 10. April: Brad William Henke, US-amerikanischer Schauspieler († 2022) 16. April: Kai Wiesinger, deutscher Schauspieler 18. April: Catrin Striebeck, deutsche Schauspielerin 22. April: Jeffrey Dean Morgan, US-amerikanischer Schauspieler
Mai 1. Mai: Anne Fletcher, US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Choreografin 6. Mai: Christoph Fälbl, österreichischer Schauspieler