zentriert|350x260pxAm 22. Juni 1965 stirbt der US-amerikanische Filmproduzent David O. Selznick. Sein größter Erfolg war die Verfilmung von Vom Winde verweht. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1965.

Ereignisse

5. März: Vier Monate nach der Uraufführung in Rom kommt Sergio Leones stilbildender Italowestern Für eine Handvoll Dollar mit dem Hauptdarsteller Clint Eastwood auch in die bundesdeutschen Kinos. 4. September: Der Kurzfilm Film nach einem Drehbuch von Samuel Beckett mit dem Hauptdarsteller Buster Keaton hat bei den Filmfestspielen in Venedig Premiere. Der Schwarzweißfilm ohne Dialoge und Begleitmusik erhält gemischte Kritiken. 22. Dezember: Der Film Doktor Schiwago von David Lean und Carlo Ponti wird in New York City uraufgeführt. Das American Film Institute wird gegründet. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1965: Kategorie – männlicher Filmstar: Gold Pierre Brice, Silber Thomas Fritsch, Bronze Lex Barker Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Marie Versini, Silber Sophia Loren, Bronze Doris Day

Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 25. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. James Bond 007 – Feuerball 11.250.000 2. James Bond 007 – Goldfinger 10.250.000 3. Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten 7.500.000 4. Winnetou 3. Teil 4.500.000 5. Angélique, 2. Teil 4.300.000 6. Mary Poppins 4.006.488 7. Unser Mann aus Istanbul 3.750.000 8. Mohn ist auch eine Blume 3.750.000 9. Dr. med. Hiob Prätorius 3.500.000 10. Schüsse aus dem Geigenkasten 3.500.000

In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.The Sound of Music72.000.0002.Doctor Zhivago43.000.0003.Thunderball27.000.0004.Those Magnificent Men in their Flying Machines14.000.0005.The Great Race11.400.0006.That Darn Cat!9.500.0007.Cat Ballou9.300.0008.What's New Pussycat?8.469.0009.Shenandoah7.771.00010.Von Ryan's Express7.700.000

Filmpreise

Golden Globe Award

Am 8. Februar findet im Coconut Grove die Golden-Globe-Verleihung statt.

Bestes Drama: Becket von Peter Glenville Bestes Musical/Komödie: My Fair Lady von George Cukor Bester Schauspieler (Drama): Peter O’Toole in Becket Beste Schauspielerin (Drama): Anne Bancroft in Schlafzimmerstreit Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Rex Harrison in My Fair Lady Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Julie Andrews in Mary Poppins Bester Nebendarsteller: kein Preisträger Beste Nebendarstellerin: Agnes Moorehead in Hush... Hush, Sweet Charlotte Bester Regisseur: George Cukor für My Fair Lady Cecil B. DeMille Award: James Stewart

Academy Awards

Die Oscarverleihung findet am 5. April im Santa Monica Civic Auditorium statt. Moderator ist Bob Hope.

Bester Film: My Fair Lady von George Cukor Bester Hauptdarsteller: Rex Harrison in My Fair Lady Beste Hauptdarstellerin: Julie Andrews in Mary Poppins Bester Regisseur: George Cukor für My Fair Lady Bester Nebendarsteller: Peter Ustinov in Topkapi Beste Nebendarstellerin: Lila Kedrova in Alexis Sorbas Beste Schwarz-Weiß Kamera: Walter Lassally für Alexis Sorbas Bester fremdsprachiger Film: Gestern, heute und morgen von Vittorio De Sica

Vollständige Liste der Preisträger

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1965

Das Festival findet vom 12. Mai bis zum 28. Mai statt. Die Jury unter Präsidentin Olivia de Havilland vergibt folgende Preise:

Goldene Palme: Der gewisse Kniff von Richard Lester Bester Schauspieler: Terence Stamp in Der Fänger Beste Schauspielerin: Samantha Eggar in Der Fänger Bester Regisseur: Liviu Ciulei für Der Wald der Erhängten

Internationale Filmfestspiele Berlin 1965

Das Festival findet vom 25. Juni bis zum 6. Juli statt. Die Jury vergibt folgende Preise:

Goldener Bär: Lemmy Caution gegen Alpha 60 von Jean-Luc Godard Bester Schauspieler: Lee Marvin in Cat Ballou Beste Schauspielerin: Madhur Jaffrey in Shakespeare-Wallah Bester Regisseur: Satyajit Ray für Charulata Sonderpreis der Jury: Roman Polański für Ekel

Filmfestspiele von Venedig

Das Festival findet vom 24. August bis zum 6. September statt. Die Jury vergibt folgende Preise:

Goldener Löwe: Sandra von Luchino Visconti Bester Schauspieler: Toshirō Mifune in Akahige Beste Schauspielerin: Annie Girardot in Drei Zimmer in Manhattan

Deutscher Filmpreis

Bester Film: Das Haus in der Karpfengasse Beste Regie: Kurt Hoffmann für Das Haus in der Karpfengasse Beste Hauptdarstellerin: Jana Brejchová für Das Haus in der Karpfengasse Bester Hauptdarsteller: Wolfgang Kieling für Polizeirevier Davidswache Beste Nebendarstellerin: Tilla Durieux für Verdammt zur Sünde Bester Nebendarsteller: Rudolf Forster für Wälsungenblut

British Film Academy Award

Bester Film: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben von Stanley Kubrick Bester britischer Darsteller: Richard Attenborough für Schüsse in Batasi und An einem trüben Nachmittag Bester ausländischer Darsteller: Marcello Mastroianni für Gestern, heute und morgen Beste britische Darstellerin: Audrey Hepburn für Charade Beste ausländische Darstellerin: Anne Bancroft für Schlafzimmerstreit

Étoile de Cristal

Bester Film: Preis nicht vergeben Bester Darsteller: Jean-Louis Trintignant in Mata Hari, Agent H.21 Beste Darstellerin: Sylvie in Die unwürdige Greisin Bester ausländischer Film: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben von Stanley Kubrick Bester ausländischer Darsteller: Peter O’Toole in Becket Beste ausländische Darstellerin: Stefania Sandrelli in Verführung auf italienisch

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Darling von John Schlesinger Beste Regie: John Schlesinger für Darling Bester Hauptdarsteller: Oskar Werner in Das Narrenschiff Beste Hauptdarstellerin: Julie Christie in Darling Bester ausländischer Film: Julia und die Geister von Federico Fellini

National Board of Review

Bester Film: The Eleanor Roosevelt Story von Richard Kaplan Beste Regie: John Schlesinger für Darling Bester Hauptdarsteller: Lee Marvin in Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming und Das Narrenschiff Beste Hauptdarstellerin: Julie Christie in Doktor Schiwago Bester Nebendarsteller: Harry Andrews in Michelangelo – Inferno und Ekstase und Ein Haufen toller Hunde Beste Nebendarstellerin: Joan Blondell in Cincinnati Kid

Laurel Award

Bestes Action-Drama: Goldfinger von Guy Hamilton Beste Action-Darstellung: Sean Connery in Goldfinger Bestes Drama: Die Unersättlichen von Edward Dmytryk Bester dramatischer Darsteller: Richard Burton in Becket Beste dramatische Darstellerin: Bette Davis in Wiegenlied für eine Leiche Beste Komödie: Der große Wolf ruft von Ralph Nelson Bester komödiantischer Darsteller: Jack Lemmon in Wie bringt man seine Frau um? Beste komödiantische Darstellerin: Doris Day in Schick mir keine Blumen Bestes Musical: Goldgräber-Molly von Charles Walters Bester Musical-Darsteller: Rex Harrison in My Fair Lady Beste Musical-Darstellerin: Julie Andrews in Mary Poppins

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Bodil: Gertrud von Carl Theodor Dreyer Directors Guild of America Award: George Cukor für My Fair Lady, Jack L. Warner (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Rainer Erler für Seelenwanderung Louis-Delluc-Preis: Leben im Schloss von Jean-Paul Rappeneau Nastro d’Argento: Das 1. Evangelium – Matthäus von Pier Paolo Pasolini und Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben von Stanley Kubrick Photoplay Award: Meine Lieder – meine Träume von Robert Wise (Bester Film), Robert Vaughn (populärster männlicher Star), Dorothy Malone (populärster weiblicher Star) Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Die 27. Etage von Edward Dmytryk und Zlatá reneta von Otakar Vávra (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Mary Poppins (Bestes Musical), Becket (Bestes Drama), Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Beste Komödie), Sidney Buchman (Lebenswerk)

Geboren Januar/Februar

1. Januar: Lisa Roberts Gillan, US-amerikanische Schauspielerin 4. Januar: Yvan Attal, französischer Schauspieler und Regisseur

mini|hochkant=0.6|Julia Ormond (* 4. Januar) 4. Januar: Julia Ormond, britische Schauspielerin 8. Januar: Michelle Forbes, US-amerikanische Schauspielerin 9. Januar: Rhoda Griffis, US-amerikanische Schauspielerin 9. Januar: Joely Richardson, britische Schauspielerin 14. Januar: Désirée Nosbusch, luxemburgische Moderatorin und Schauspielerin 17. Januar: D. J. Caruso, US-amerikanischer Regisseur

mini|hochkant=0.6|alt=Diane Lane auf dem roten Teppich der Berlinade 2012 lächelt leicht und schaut zur Seite. Sie hat lange, wellige, braune Haare und trägt ein dunkles Kleidungsstück. Sie hat eine Kette mit einem kleinen Anhänger um den Hals. Im Hintergrund des Bildes kann man wartende Personen, die unscharf im Hintergrund zu erkennen sind. Der Fokus liegt auf den Haaren, der Kleidung und den Accessoires von Diane Lane, die am wartenende Fotografen vorbei geht.|Diane Lane (* 22. Januar) 22. Januar: Diane Lane, US-amerikanische Schauspielerin 22. Januar: Brian McCardie, schottischer Schauspieler († 2024)

mini|hochkant=0.6|Julia Stemberger (* 29. Januar) 29. Jänner: Julia Stemberger, österreichische Schauspielerin 30. Januar: Julie McCullough, US-amerikanische Schauspielerin

1. Februar: Sherilyn Fenn, US-amerikanische Schauspielerin 3. Februar: Maura Tierney, US-amerikanische Schauspielerin 6. Februar: Dana Eskelson, US-amerikanische Schauspielerin 6. Februar: Wolfgang Pissecker, österreichischer Schauspieler 6. Februar: Jan Svěrák, tschechischer Regisseur 7. Februar: Jason Gedrick, US-amerikanischer Schauspieler 7. Februar: Chris Rock, US-amerikanischer Schauspieler 8. Februar: Mathilda May, französische Schauspielerin 9. Februar: Darren Dalton, US-amerikanischer Schauspieler 9. Februar: Julie Warner, US-amerikanische Schauspielerin 12. Februar: Christine Elise, US-amerikanische Schauspielerin 12. Februar: Ewa Karlström, schwedisch-deutsche Produzentin 15. Februar: Romuald Karmakar, deutscher Regisseur 20. Februar: Ron Eldard, US-amerikanischer Schauspieler 22. Februar: Scott Lowell, US-amerikanischer Schauspieler 23. Februar: Kristin Davis, US-amerikanische Schauspielerin 23. Februar: Sérgio Tréfaut, portugiesischer Regisseur 24. Februar: Alessandro Gassmann, italienischer Schauspieler 26. Februar: Nicolas Böll, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher 27. Februar: Noah Emmerich, US-amerikanischer Schauspieler

März/April

3. März: Eric Da Re, US-amerikanischer Schauspieler 4. März: Paul W. S. Anderson, US-amerikanischer Regisseur 7. März: Inka Friedrich, deutsche Schauspielerin 11. März: Wallace Langham, US-amerikanischer Schauspieler 12. März: Roswitha Schreiner, deutsche Schauspielerin 14. März: Aamir Khan, indischer Schauspieler und Regisseur 14. März: Kevin Williamson, US-amerikanischer Drehbuchautor und Produzent 16. März: Belén Rueda, spanische Schauspielerin 23. März: Richard Grieco, US-amerikanischer Schauspieler 24. März: Peter Jacobson, US-amerikanischer Schauspieler

mini|hochkant=0.6|Sarah Jessica Parker (* 25. März) 25. März: Sarah Jessica Parker, US-amerikanische Schauspielerin 29. März: Lara Wendel, US-amerikanische Schauspielerin 30. März: Juliet Landau, US-amerikanische Schauspielerin 31. März: Jacqueline Kim, US-amerikanische Schauspielerin 31. März: William McNamara, US-amerikanischer Schauspieler

1. April: Jane Adams, US-amerikanische Schauspielerin 1. April: Thomas Schmuckert, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher 7. April: Ralf Wengenmayr, deutscher Komponist 4. April: Robert Downey Jr., US-amerikanischer Schauspieler 9. April: Mark Pellegrino, US-amerikanischer Schauspieler 16. April: Jon Cryer, US-amerikanischer Schauspieler 16. April: Martin Lawrence, US-amerikanischer Schauspieler