Freidreschende Getreidearten sind Zuchtgetreide, deren Früchte beim Dreschen aus den Spelzen fallen. Dazu zählen Weizen, Roggen, Nacktgerste, Nackthafer.

Im Gegensatz dazu sind Dinkel, (Saat-)Hafer, Gerste, Emmer und Einkorn Spelzgetreidearten, bei denen die Samenkörner mit den Spelzen verwachsen sind. Sie sind wegen des bei Verwendung für menschliche Ernährungszwecke erforderlichen Entspelzvorgangesvgl. Schlipf, Handbuch der Landwirtschaft, 32. Aufl., Parey, Hamburg / Berlin, 1958, S. 150 betr. Dinkel aufwendiger in der Verarbeitung, aber resistenter gegen Schädlinge.

Literatur Wilfried Seibel (Hrsg.): Warenkunde Getreide, Agrimedia, 2005, ISBN 3-86037-257-2

Einzelnachweise

Kategorie:Getreide