Der Eidgenössische Frauenschwingverband (EFSV) wurde 1992 gegründet. Der EFSV macht die populärste traditionelle Sportart der Schweiz, das Schwingen, den Frauen und Mädchen zugänglich und baut dabei auf deren Traditionen auf. Geschichte Das erste Frauenschwingfest wurde unter anderem von Dora Hari mit organisiert und fand 1980 in Aeschi bei Spiez mit mehr als 70 Schwingerinnen und über 10'000 Besuchern statt. Der Eidgenössische Frauenschwingverband (EFSV) wurde erst im Jahr 1992 von Jakob Roggenmoser in Aeschi gegründet. Der EFSV ist die Dachorganisation, der auf Gemeinde oder regionaler Ebene organisierten Vereine.Frauenschwingclub Steinhuserberg und Umgebung Der EFSV zählt heute (2019) rund 180 aktive Schwingerinnen, wovon etwa die Hälfte Mädchen.
Es findet jedes Jahr ein Eidgenössisches Frauen- und Meitlischwingfest statt. Bei den Frauen wird am Eidgenössischen jedes Jahr eine Schwingerkönigin aufgrund ihrer Leistung bei allen Schwingfesten während der ganzen Saison gekrönt.
Bei den Mädchen wird in den drei Kategorien «Zwergli» (6–9 Jahre), «Meitli 2» (10–12 Jahre) und «Meitli 1» (13–15 Jahre) der Titel «Jahresbeste» vergeben.EFSV: Geschichte des Frauenschwingens
Am 23. September 2017 fand das «Eidgenössische» in Schachen im Kanton Luzern mit einem Teilnehmerrekord von 126 Schwingerinnen sowie 1100 Zuschauern statt. Der Saisonabschluss für die Schwingerinnen wurde vom Frauenschwingclub Steinhuserberg und dem Schwingklub Wolhusen gemeinsam mit dem Komitee Eidgenössisches Frauen- und Meitlischwingfest 2017 organisiert.Eidg. Frauenschwingfest Schachen LU
Das Eidgenössische der Frauen am 29. September 2019 in Menznau LU brach alle Rekorde. So wurden erstmals 154 Teilnehmerinnen gemeldet. Das Geschehen wurde von ca. 3000 Zuschauern verfolgt und Brunner Michelle wurde zur Schwingerkönigin gekürt.
Wegen der Covid-19-Pandemie konnten im Jahr 2020 keine Wettkämpfe durchgeführt werden und somit gab es auch keine Schwingerkönigin.
Festsiegerinnen und Schwingerköniginnen seit 1989 mini|Frauenschwingen mini|Frauen im Sägemehl
1989: Helene Schürpf, Schwyz SZ 1990: Eva Holenstein, Nesslau SG 1991: Pia Arnold, Unterschächen UR (3 ×) 1992: Pia Arnold 1993: Ruth Wüthrich, Trubschachen BE 1994: Melissa Varone, Savièse VS (2 ×) 1995: Pia Hofer, Buttisholz LU 1996: Melissa Varone 1997: Pia Arnold 1998: Franziska Lacher, Kaltbrunn SG (2 ×) 1999: Erika Hautle, Gommiswald SG 2000: Eveline Fankhauser, Eggiwil BE (2 ×) 2001: Eveline Fankhauser 2002: Jeanette Arnold, Hochdorf LU (4 ×) 2003: Jeanette Arnold 2004: Jeanette Arnold 2005: Jeanette Arnold 2006: Brigitte Kunz, Trubschachen BE (5 ×) 2007: Brigitte Kunz 2008: Brigitte Kunz 2009: Franziska Lacher 2010: Brigitte Kunz 2011: Brigitte Kunz 2012: Sonia Kälin, Egg/Einsiedeln SZ (4 ×) 2013: Margrit Vetter-Fankhauser, Escholzmatt LU (2 ×) 2014: Margrit Vetter-Fankhauser 2015: Sonia Kälin 2016: Sonia Kälin 2017: Sonia Kälin 2018: Diana Fankhauser, Chesalles-sur-Oron VD (2 ×) 2019: Michelle Brunner, Benken SG 2020: – (wegen Covid-19) 2021: – (wegen Covid-19) 2022: Diana Fankhauser 2023: Angela Riesen, Rüeggisberg BE 2024: Isabel Egli, Menzberg LU 2025: Jasmin Gäumann, Wichtrach BE (2 x) 2026: Jasmin Gäumann
Weblinks
Offizielle Website des Eidgenössischen Frauenschwingverbandes Tele Züri vom 24. September 2016: Frauenschwingfest bricht Rekorde Heini Hofmann: Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse werden Königin
Einzelnachweise
Kategorie:Schwingen Kategorie:Nationaler Sportverband (Schweiz) Kategorie:Verbandsgründung 1992