Anton Pardatscher (* 2. Juli 1869 in GriesTaufbuch der Pfarre Gries, Bd V 1815-1877 S. 235 (online); † 12. Juni 1922 in Meran) war ein österreichischer Architekt, der hauptsächlich in Meran tätig war. Seine Gebäude stehen teilweise unter Denkmal- und Ensembleschutz.

Leben Ab 1893 arbeitete Pardatscher für die Firma Musch & Lun. In deren Auftrag plante er etliche Gebäude. 1905 machte er sich selbstständig.

Gebäude (Auswahl) Bild Name Erbaut Ort Sonstiges 150px Villa Tirolerhaus in Meran 1896 Meran, St.-Georgen-Straße 28 Die Villa wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt. 150px Villa Ultenhof 1899 Meran, Winkelweg 71 Die Villa wurde 1981 unter Denkmalschutz gestellt. 150px RathausMaiser Wochenblatt vom 27. April 1912 1912 Tscherms, Gampenstraße 17 150px Pfarrwidum bei St. Georgen 1913 Meran, St.Georgen-Straße 2–4 Das Widum wurde 1981 unter Denkmalschutz gestellt. 150px Villa Altenburg 1914 Meran, Karl-Wolf-Straße 65 Die Villa wurde 2014 unter Ensembleschutz gestellt. 150px Ansitz Reichenbach Meran, Reichenbachgasse 2–4 Umfangreiche Restaurierung 1903 für den neuen Besitzer Hermann von Tappeiner durch Musch & Lun, Planung Anton Pardatscher.Meraner Zeitung vom 29. Juli 1903

Der Ansitz wurde 1951 unter Denkmalschutz gestellt. 150px Deutschordenkonvent 1856/57 Lana, Erzherzog-Eugen-Straße Das Gebäude wurde 1911/14 im neubarocken Stil umgebautWeingartner, S. 501 und 1979 unter Denkmalschutz gestellt. 150px St. Georg Meran, Cavourstraße 1914 wurde die Kirche um zwei Joche verlängert und das südliche Seitenschiff angebaut.Weingartner, S. 588 Die Kirche wurde 1980 unter Denkmalschutz gestellt. 150px Villa Baumgartner 1914 Meran, Alpinistraße 48 Die Villa wurde 2005 unter Denkmalschutz gestellt.

Literatur Häuserplan des Kurortes Meran: Verzeichnis der Straßen, Plätze und Promenaden, Villen, Häuser und Gehöfte im Kurbezirke Meran. Meran: Pötzelberger 1922. Anna Pixner Pertoll: Ins Licht gebaut: die Meraner Villen, ihre Gärten und die Entwicklung der Stadt (1860–1920). Ed. Raetia, Bozen 2009, ISBN 978-88-7283-355-1 Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. 7. Auflage, Athesia, Bozen 1991.

Weblinks

Cassian Dapoz: Nachruf in Der Tiroler vom 4. Juli 1922, Digitalisat der Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“

Einzelnachweise

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