Lawrence J. „Larry“ Black (* 20. Juli 1951 in Miami, Florida; † 8. Februar 2006 ebenda) war ein US-amerikanischer Sprinter und Olympiasieger.

Black war Student der North Carolina Central University und gewann in dieser Zeit 1971 die NCAA-Meisterschaft über 220 Yards.

Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er am 4. September die Silbermedaille im 200-Meter-Lauf in 20,19 s, hinter Walerij Borsow aus der Sowjetunion (20,00 s) und vor dem Italiener Pietro Mennea (20,30 s). Am 10. September siegte er in der 4-mal-100-Meter-Staffel zusammen mit seinen Teamkollegen Robert Taylor, Gerald Tinker und Eddie Hart in 38,19 s (womit sie den nationalen Rekord egalisierten), vor den Teams aus der Sowjetunion (38,50 s) und der Bundesrepublik Deutschland (38,79 s).

Er starb am 8. Februar 2006 an einem Aneurysma.

Bestzeiten 100 Yards: 9,3 s, 30. März 1974, Raleigh 200 m: 20,19 s, 4. September 1972, München (handgestoppt: 20,0 s, 2. Juni 1972, Billings)

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