Henriette Thimig (* 1947. Abgerufen am 10. September 2017.) ist eine österreichische Schauspielerin.
Leben Henriette Thimig wurde als Tochter des Schauspielers Hans Thimig (1900–1991) und von Helene Rauch geboren.Hans Thimig: Neugierig wie ich bin. Erinnerungen. Amalthea, Wien 1983. Abgerufen am 10. September 2017.
Nach einer Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien hatte sie von 1975 bis 1981 ein erstes Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus. In den Folgejahren war sie am Hamburger Thalia Theater, am Münchner Residenztheater, den Städtische Bühnen Frankfurt, am Berliner Schillertheater und am Staatstheater Stuttgart engagiert. Von 1995 bis 2000 war sie Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, wo sie unter anderem in Der Widerspenstigen Zähmung, Glückliche Tage und Macbeth zu sehen war. 2001 spielte sie in Haarmann am Staatstheater Hannover und von 2005 bis 2009 beispielsweise in Nathan der Weise und Liliom am Grillo-Theater in Essen.
Ab 2011 war sie erneut am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Schauspielhaus Bochum, etwa in Wie es euch gefällt, Onkel Wanja oder Kleiner Mann, was nun?. In der Saison 2017/18 ist sie in einer verschränkten Inszenierung von Iphigenie in Aulis mit Stefano Massinis zeitgenössischem Drama Occident Express am Wiener Volkstheater unter der Regie von Anna Badora zu sehen.diepresse.com: Iphigenie ist nur das erste Opfer des Kriegs. Artikel vom 9. September 2017, abgerufen am 10. September 2017.Volkstheater Wien: Iphigenie in Aulis | Occident Express. Abgerufen am 10. September 2017.
In der Fernsehserie Vater wider Willen verkörperte sie die Rolle der Clara Rehder, in den drei Teilen von Die Musterknaben (1997–2003) spielte sie Dockers Mutter.
Filmografie (Auswahl) 1969: Der Talisman 1997: Die drei Mädels von der Tankstelle 1997: Die Musterknaben 1999: Die Musterknaben 2 1999: Waschen, schneiden, legen 2000: Nie mehr zweite Liga 2001: Stiller Sturm 2001: Mondscheintarif 2001: Wir bleiben zusammen 2002: Siska – Der Mann im Garten 2002: Der Alte – Mord auf Bestellung 2001–2002: Vater wider Willen 2002: So schnell du kannst 2003: Die Sitte – Tod am Teich 2003: Die Musterknaben 3 – 1000 und eine Nacht 2004: Edel & Starck – Knastbruder Felix 2007: R. I. S. – Die Sprache der Toten – Mohnblume 2015: SOKO Donau – Asche zu Asche 2021: Die Toten von Salzburg – Treibgut
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Henriette Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1947 Kategorie:Frau