mini|Karin Hammer beim österreichischen Filmpreis 2015 Karin Hammer (* 1977 in Wien) ist eine österreichische Filmeditorin.

Leben und Werk Karin Hammer war von 1996 bis 2001 Redakteurin bei Radio Orange und dem ehemaligen privatem Wiener Stadtfernsehsender TIV. In dem Zeitraum stellte sie auch Imagefilme her, unter anderem für das Wien Museum und die Städtischen Büchereien Wien. Von 2001 bis 2009 studierte sie Filmschnitt an der Filmakademie Wien und an der Filmuniversität Babelsberg. Seit 2004 ist sie als Editorin für Spiel- und Dokumentarfilme tätig.

2015 wurde Hammer für ihre Montage des Films High Performance – Mandarinen lügen nicht für den Österreichischen Filmpreis nominiert und für Von jetzt an kein Zurück mit dem Diagonale-Preis Schnitt ausgezeichnet. Der von ihr montierte Spielfilm Murer – Anatomie eines Prozesses gewann 2019 den Österreichischen Filmpreis.

Neben ihrer Tätigkeit als Editorin unterrichtet Hammer auch am Filmcollege Wien und gibt Filmworkshops für Kinder und Jugendliche. Sie hat Ausstellungen in Wien und Polen organisiert und war „Artist in Residence“ in Jerewan, Armenien. Daraus entstand eine eigene Regiearbeit, der 2011 erschienene mittellange Dokumentarfilm Vielleicht existiert Armenien nur in meiner Vorstellung.

Karin Hammer ist Mitglied der Akademie des Österreichischen Films, und des Österreichischen Verband Filmschnitt (aea), dessen Vorstand sie angehört.

Filmografie (Auswahl) 2005: F.A.Q. – Ein Film über Kärnten (Kino-Dokumentarfilm) – Regie: Alexander Binder, Stefan Hafner 2008: Natasha (Kino-Dokumentarfilm) – Regie: Ulli Gladik 2010: Liebe.Geschichte (Kino-Dokumentarfilm) – Regie: Simone Bader, Jo Schmeiser (Klub Zwei) 2011: Anfang 80 (Kino-Spielfilm) – Regie: Gerhard Ertl, Sabine Hiebler 2011: Login2life (Dokumentarfilm mit Spielhandlung) – Regie: Daniel Moshel 2014: Von jetzt an kein Zurück (Kino-Spielfilm) – Regie: Christian Frosch 2014: High Performance – Mandarinen lügen nicht (Kino-Spielfilm) – Regie: Johanna Moder 2016: Deckname Holec (Kino-Spielfilm) – Regie: Franz Novotny 2018: Murer – Anatomie eines Prozesses (Kino-Spielfilm) – Regie: Christian Frosch 2019: Kaviar (Kino-Spielfilm) – Regie: Elena Tikhonova 2019: Wiener Blut (TV-Spielfilm) – Regie: Barbara Eder 2019: Waren einmal Revoluzzer (Kino-Spielfilm) – Regie: Johanna Moder 2021: Landkrimi – Steirerrausch (Fernsehreihe) – Regie: Wolfgang Murnberger 2022: Geschichten vom Franz (Kino-Spielfilm) – Regie: Johannes Schmid 2022: Landkrimi – Steirergeld (Fernsehreihe) – Regie: Wolfgang Murnberger 2023: Schnee (Fernsehserie) 2023: Neue Geschichten vom Franz 2024: School of Champions (Fernsehserie) 2024: Zeit zu beten. Ein Krimi aus Passau (Fernsehreihe) 2024: Landkrimi – Steirergift (Fernsehreihe) – Regie: Wolfgang Murnberger 2026: Das Vergessen – Spurlos im Moor (Fernsehserie)

Auszeichnungen 2009: Internationales Studentenfilmfestival der Filmakademie Wien – Bester Schnitt für den Kurzfilm Parental GuiDance. 2013: Internationales Studentenfilmfestival der Filmakademie Wien – Bester Schnitt für den mittellangen Spielfilm Blackstory 2015: Österreichischer Filmpreis 2015 – Nominierung Bester Schnitt für High Performance – Mandarinen lügen nicht 2015: Diagonale-Preis Schnitt für Von jetzt an kein Zurück 2015: Schnitt-Preis Spielfilm des Festival Filmplus – Nominierung für Von jetzt an kein Zurück 2015: Preis der deutschen Filmkritik – Nominierung Bester Schnitt für Von jetzt an kein Zurück

Weblinks

Karin Hammer Profil beim Österreichischen Verband Filmschnitt (aea)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmeditor Kategorie:Mitglied der Akademie des Österreichischen Films Kategorie:Person (Wien) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Frau