zentriert|350x260pxDie Veröffentlichung des Oberhausener Manifests markiert die Geburtsstunde des „Jungen deutschen Films“ und damit auch den Beginn der gesellschaftspolitischen Trendwende der bundesdeutschen Filmkultur nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ereignisse 16. Januar: In Jamaika beginnen die Dreharbeiten des ersten James-Bond-Films: James Bond – 007 jagt Dr. No. 21. Februar: Der Bayerische Rundfunk sendet mit „Spuk in der Werkstatt“ die erste Folge der Hörspielreihe Meister Eder und sein Pumuckl. Die typische Pumuckl-Stimme stammt von Hans Clarin. 28. Februar: Die Veröffentlichung des Oberhausener Manifests markiert die Geburtsstunde des „Jungen deutschen Films“ und damit auch den Beginn der gesellschaftspolitischen Trendwende der bundesdeutschen Filmkultur nach dem Zweiten Weltkrieg. 19. Mai: Auf einer Geburtstagsgala für den US-Präsidenten John F. Kennedy im Madison Square Garden in New York hat Marilyn Monroe ihren letzten Auftritt in der Öffentlichkeit. Anlässlich seines Geburtstages singt die Schauspielerin ein selbstgeschriebenes Lied, mit dem Titel Happy Birthday, Mr. President. 8. Juni: Marilyn Monroe wird aus der Produktion von Something’s Got to Give fristlos entlassen. 19. Juni: Der Howard-Hawks-Film Hatari! wird in den Vereinigten Staaten uraufgeführt. 5. August: Die Filmschauspielerin Marilyn Monroe wird in ihrer Wohnung in Los Angeles leblos aufgefunden. Die am selben Tag durchgeführte Autopsie ergibt als Todesursache eine tödliche Medikamentenvergiftung. Der erste James-Bond-Film Dr. No startet am 5. Oktober in den englischen und am 25. Januar 1963 in den deutschen Kinos. Mit Der Schatz im Silbersee kommt am 12. Dezember der erste von der Rialto Film produzierte Karl-May-Film in die Kinos. Die Filmmusik des deutschen Komponisten Martin Böttcher für diesen Film wurde prägend für die weiteren Karl-May-Verfilmungen. Sieger der BRAVO Otto Leserwahl 1962: Kategorie – männlicher Filmstar: Gold O. W. Fischer, Silber Rock Hudson, Bronze Anthony Perkins Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Ruth Leuwerik, Silber Christine Kaufmann, Bronze Sophia Loren
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen:
Platz Besucher 1. Der Schatz im Silbersee 10.048.900 2. Kohlhiesels Töchter 6.668.000 3. Der längste Tag 5.020.100 4. Die siegreichen Drei 5.050.000 5. Die Fledermaus 4.788.000 6. Das schwarz-weiß-rote Himmelbett 4.302.000 7. Ein Pyjama für zwei 4.059.000 8. Taras Bulba 3.825.000 9. Das Gasthaus an der Themse 3.600.000 10. Frühstück bei Tiffany 3.415.000
In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. Platz Filmtitel Einspielergebnis in US-Dollar 1. The Longest Day 15.250.000 2. Lawrence of Arabia 15.000.000 3. The Music Man 8.000.000 4. That Touch of Mink 7.942.000 5. Mutiny on the Bounty 7.410.000 6. To Kill a Mockingbird 7.112.000 7. Hatari! 7.000.000 8. Gypsy 6.000.000 9. Bon Voyage! The Interns 5.000.000 10. Die Abenteuer des Kapitän Grant 4.900.000 Filmpreise Golden Globe Award Am 5. März findet im Beverly Hilton Hotel die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Die Kanonen von Navarone von J. Lee Thompson Bestes Musical: West Side Story von Robert Wise Beste Komödie: A Majority of One von Mervyn LeRoy Bester Schauspieler (Drama): Maximilian Schell in Urteil von Nürnberg Beste Schauspielerin (Drama): Geraldine Page in Summer and Smoke Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Glenn Ford in Die unteren Zehntausend Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Rosalind Russell in A Majority of One Bester Nebendarsteller: George Chakiris in West Side Story Beste Nebendarstellerin: Rita Moreno in West Side Story Bester Regisseur: Stanley Kramer für Urteil von Nürnberg Cecil B. DeMille Award: Judy Garland
Academy Awards Die Oscarverleihung findet am 9. April im Santa Monica Civic Auditorium in Santa Monica statt. Moderator ist Bob Hope.
Bester Film: West Side Story von Robert Wise Bester Hauptdarsteller: Maximilian Schell in Urteil von Nürnberg Beste Hauptdarstellerin: Sophia Loren in Und dennoch leben sie Bester Regisseur: Robert Wise und Jerome Robbins für West Side Story Bester Nebendarsteller: George Chakiris in West Side Story Beste Nebendarstellerin: Rita Moreno in West Side Story Bester Song: Henry Mancini für Moon River in Frühstück bei Tiffany Beste Musik: Henry Mancini für Frühstück bei Tiffany Bester fremdsprachiger Film: Wie in einem Spiegel von Ingmar Bergman Irving G. Thalberg Memorial Award: Stanley Kramer
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1962 Das Festival in Cannes findet vom 7. Mai bis zum 23. Mai statt.
Goldene Palme: Fünfzig Stufen zur Gerechtigkeit von Anselmo Duarte Bester Schauspieler: Dean Stockwell, Jason Robards und Ralph Richardson in Long Day's Journey Into Night und Murray Melvin in Bitterer Honig Beste Schauspielerin: Katharine Hepburn in Long Day's Journey Into Night und Rita Tushingham in Bitterer Honig
Internationale Filmfestspiele Berlin 1962 Das Festival in Berlin findet vom 22. Juni bis zum 3. Juli statt. Die Jury unter Präsident King Vidor wählt folgende Preisträger aus:
Goldener Bär: Nur ein Hauch Glückseligkeit von John Schlesinger Bester Schauspieler: James Stewart in Mr. Hobbs macht Ferien Beste Schauspielerin: Rita Gam und Viveca Lindfors in No Exit Bester Nebendarsteller: Pierre Brice in Los Atracadores Bester Regisseur: Francesco Rosi für Wer erschoss Salvatore G.?
Filmfestspiele von Venedig Das Festival in Venedig findet vom 25. August bis zum 8. September statt.
Goldener Löwe: Tagebuch eines Sünders von Valerio Zurlini und Iwans Kindheit von Andrej Tarkowski Bester Schauspieler: Burt Lancaster in Der Gefangene von Alcatraz Beste Schauspielerin: Emmanuelle Riva in Thérèse Desqueyroux
Deutscher Filmpreis Bester Film: Das Brot der frühen Jahre Beste Hauptdarstellerin: Vera Tschechowa für Das Brot der frühen Jahre Bester Hauptdarsteller: Richard Münch für Das Wunder des Malachias Bester Nebendarsteller: Walter Giller für Zwei unter Millionen
British Film Academy Award Bester Film: Die Ballade vom Soldaten von Grigori Tschuchrai und Haie der Großstadt von Robert Rossen Bester britischer Darsteller: Peter Finch für Und morgen alles Bester ausländischer Darsteller: Paul Newman für Haie der Großstadt Beste britische Darstellerin: Dora Bryan für Bitterer Honig Beste ausländische Darstellerin: Sophia Loren für Und dennoch leben sie
Étoile de Cristal Bester Film: Jules und Jim von François Truffaut Bester Darsteller: Alain Delon in Halt mal die Bombe, Liebling Beste Darstellerin: Jeanne Moreau in Jules und Jim Bester ausländischer Film: Viridiana von Luis Buñuel Bester ausländischer Darsteller: Albert Finney in Samstagnacht bis Sonntagmorgen Beste ausländische Darstellerin: Lucyna Winnicka in Mutter Johanna von den Engeln
National Board of Review Bester Film: Der längste Tag von Ken Annakin, Andrew Marton, Bernhard Wicki Beste Regie: David Lean für Lawrence von Arabien Bester Hauptdarsteller: Jason Robards in Eines langen Tages Reise in die Nacht und Zärtlich ist die Nacht Beste Hauptdarstellerin: Anne Bancroft in Licht im Dunkel Bester Nebendarsteller: Burgess Meredith in Sturm über Washington Beste Nebendarstellerin: Angela Lansbury in Botschafter der Angst Bester fremdsprachiger Film: Sonntage mit Sybill von Serge Bourguignon
Laurel Award Bestes Action-Drama: El Cid von Anthony Mann Bester Action-Darsteller: John Wayne in Die Comancheros Bestes Drama: Die Kanonen von Navarone von J. Lee Thompson Bester dramatischer Darsteller: Paul Newman in Haie der Großstadt Beste dramatische Darstellerin: Shirley MacLaine in Infam Beste Komödie: Ein Pyjama für zwei von Delbert Mann Bester komödiantischer Darsteller: Bob Hope in Junggeselle im Paradies Beste komödiantische Darstellerin: Doris Day in Ein Pyjama für zwei Bestes Musical: West Side Story von Robert Wise Bester Unterhaltungsfilm: Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt von David Swift
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Astor de Oro: I Giorni Contati von Elio Petri Directors Guild of America Award: Robert Wise für West Side Story Ernst-Lubitsch-Preis: Gustav Knuth für Der Lügner Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Neun Tage eines Jahres von Michail Romm Louis-Delluc-Preis: Unsterbliche von Alain Robbe-Grillet und Auf Freiersfüßen von Pierre Étaix Nastro d’Argento: Die Nacht von Michelangelo Antonioni und Urteil von Nürnberg von Stanley Kramer Photoplay Award: Licht im Dunkel von Arthur Penn, Richard Chamberlain (populärster männlicher Star), Bette Davis (populärster weiblicher Star) Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Insel der verbotenen Liebe von Damiano Damiani (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: West Side Story (Bestes Musical), Haie der Großstadt (Bestes Drama), Frühstück bei Tiffany (Beste Komödie), Philip Dunne (Lebenswerk)
Geburtstage Januar bis März mini|hochkant=0.65|Jim Carrey (* 17. Januar) mini|hochkant=0.65|Jennifer Jason Leigh (* 5. Februar) mini|hochkant=0.65|Josef Hader (* 14. Februar) mini|hochkant=0.65|Matthew Broderick (* 21. März)
Januar 1. Januar: Carlos Gómez, US-amerikanischer Schauspieler 5. Januar: Suzy Amis, US-amerikanische Schauspielerin 15. Januar: Margherita Buy, italienische Schauspielerin 17. Januar: Jim Carrey, kanadischer Schauspieler 19. Januar: Conrad Goode, US-amerikanischer Schauspieler 21. Januar: Peter Lohmeyer, deutscher Schauspieler 21. Januar: Marie Trintignant, französische Schauspielerin 22. Januar: Choi Min-sik, koreanischer Schauspieler 22. Januar: Eric Schaeffer, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur 23. Januar: David Arnold, britischer Komponist 23. Januar: Richard Roxburgh, australischer Schauspieler 24. Januar: Edward Atterton, britischer Schauspieler 24. Januar: Uwe Bohm, deutscher Schauspieler († 2022) 25. Januar: Don Mancini, US-amerikanischer Drehbuchautor 28. Januar: Tyra Ferrell, US-amerikanische Schauspielerin 30. Januar: Michou Friesz, österreichische Schauspielerin
Februar 5. Februar: Jennifer Jason Leigh, US-amerikanische Schauspielerin 10. Februar: Wolfram Koch, deutscher Schauspieler 13. Februar: Heikko Deutschmann, österreichischer Schauspieler 14. Februar: Angela Schanelec, deutsche Regisseurin 14. Februar: Josef Hader, österreichischer Kabarettist, Schauspieler, Autor und Filmregisseur 15. Februar: Kurt McKinney, US-amerikanischer Schauspieler 16. Februar: Alexa Kenin, US-amerikanische Schauspielerin 17. Februar: Lou Diamond Phillips, US-amerikanischer Schauspieler 18. Februar: Julie Strain, US-amerikanische Schauspielerin († 2021) 22. Februar: Ethan Wayne, US-amerikanischer Schauspieler 24. Februar: Outi Mäenpää, finnische Schauspielerin 27. Februar: Adam Baldwin, US-amerikanischer Schauspieler 27. Februar: Grant Show, US-amerikanischer Schauspieler
März 4. März: Miriam Díaz Aroca, spanische Schauspielerin 5. März: Simon Abkarian, französischer Schauspieler 8. März: Leon Robinson, US-amerikanischer Schauspieler 11. März: Jeffrey Nordling, US-amerikanischer Schauspieler 17. März: Mark Pellington, US-amerikanischer Regisseur 20. März: Stephen Sommers, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor 21. März: Matthew Broderick, US-amerikanischer Schauspieler 21. März: Rosie O’Donnell, US-amerikanische Schauspielerin 22. März: Katarzyna Figura, polnische Schauspielerin 23. März: Günther Paal, österreichischer Schauspieler 25. März: Marcia Cross, US-amerikanische Schauspielerin 26. März: Marion von Stengel, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
April bis Juni mini|hochkant=0.65|Tony Leung Chiu Wai (* 27. Juni)
April 3. April: Jennifer Rubin, US-amerikanische Schauspielerin 9. April: Isabel Coixet, spanische Regisseurin und Drehbuchautorin 10. April: Mark Livolsi, US-amerikanischer Filmeditor († 2018)