Das Ludwig-Katz-Haus im Wallhalber Ortsteil Oberhausen im Landkreis Südwestpfalz wurde um 1800 errichtet. Das Wohnhaus an der Zweibrücker Straße 2–4 ist ein geschütztes Kulturdenkmal.
Geschichte Der Krüppelwalmdachbau wurde 1904 vom jüdischen Viehhändler Ludwig Katz erworben, der 1940 von den Nationalsozialisten enteignet wurde. Ludwig Katz wurde 1940 mit seiner Frau Elsa ins französische Lager Gurs deportiert. Im August 1942 wurde das Ehepaar in Auschwitz ermordet.
Das Gebäude wurde nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am 7. September 1987 als Begegnungsstätte der Gemeinde eingeweiht.
Verkehrsanbindung Am Haus vorbei führt die zweite Etappe der Rheinland-Pfalz-Radroute.
Weblinks
in Pfälzischer Merkur vom 15. März 2016 Jüdische Gemeinde Wallhalben bei Alemannia Judaica
Kategorie:Wohngebäude in Rheinland-Pfalz Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Erbaut in den 1800er Jahren Kategorie:Bauwerk in Wallhalben Kategorie:Kulturdenkmal in Wallhalben Kategorie:Judentum in Wallhalben