zentriert|350x260pxAm 13. Mai 1961 stirbt der US-amerikanische Schauspieler Gary Cooper. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1961.
Ereignisse
20. Januar – Die Ehe zwischen Marilyn Monroe und Arthur Miller wird nach 4½ Jahren Ehe geschieden. 1. Februar – Uraufführung von Misfits – Nicht gesellschaftsfähig (Regie: John Huston). Für diese nach einem Drehbuch von Arthur Miller entstandene Produktion standen sowohl Marilyn Monroe als auch Clark Gable zum letzten Mal vor der Kamera. Gable erlebte die Premiere nicht mehr. 17. April – Bei der Oscarverleihung ist Billy Wilders Spielfilm Das Appartement mit Jack Lemmon und Shirley MacLaine mit fünf Academy Awards der große Gewinner. Er erhält unter anderem den Oscar für den besten Film und die beste Regie. 18. Mai – Bei den 14. Internationalen Filmfestspielen von Cannes wird Luis Buñuels Spielfilm Viridiana, der drei Tage später im franquistischen Spanien verboten wird, mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. 20. Dezember – Uraufführung von Scheidung auf italienisch (Regie: Pietro Germi), des ersten Films der Commedia all’italiana. Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1961: Kategorie – männlicher Filmstar: Gold O. W. Fischer, Silber Hansjörg Felmy, Bronze Rock Hudson Kategorie – weiblicher Filmstar: Gold Ruth Leuwerik, Silber Sabine Sinjen, Bronze Liselotte Pulver
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen:
Platz Besucher 1. Unsere tollen Tanten 6.481.000 2. Via Mala 5.761.000 3. Mariandl 5.074.000 4. Die Abenteuer des Grafen Bobby 4.806.000 5. Der fliegende Pauker 4.485.000 6. Saison in Salzburg 4.228.000 7. Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn 3.694.000 8. Die glorreichen Sieben 3.598.000 9. Adieu, Lebewohl, Goodbye 3.568.000 10 Das Geheimnis der gelben Narzissen 3.500.000
In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. Platz Filmtitel Einspielergebnis in US-Dollar 1. West Side Story 19.645.000 2. Die Kanonen von Navarone 13.000.000 3. El Cid 12.000.000 4. Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt 9.300.000 5. Der fliegende Pauker 9.000.000 6. König der Könige 8.000.000 7. Ein Pyjama für zwei 7.625.000 8. 101 Dalmatiner 6.200.000 9. Das süße Leben 6.000.000 10. Happy End im September 5.772.000
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 16. März findet im Beverly Hilton Hotel die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Spartacus von Stanley Kubrick Bestes Musical: Nur wenige sind auserwählt von Charles Vidor und George Cukor Beste Komödie: Das Appartement von Billy Wilder Bester Schauspieler (Drama): Burt Lancaster in Elmer Gantry Beste Schauspielerin (Drama): Greer Garson in Sunrise at Campobello Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Jack Lemmon in Das Appartement Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Shirley MacLaine in Das Appartement Bester Nebendarsteller: Sal Mineo in Exodus Beste Nebendarstellerin: Janet Leigh in Psycho Bester Regisseur: Jack Cardiff für Söhne und Liebhaber Cecil B. DeMille Award: Fred Astaire
Academy Awards
Die Oscarverleihung findet am 17. April im Santa Monica Civic Auditorium in Santa Monica statt. Moderator ist Bob Hope.
Bester Film: Das Appartement von Billy Wilder Bester Hauptdarsteller: Burt Lancaster in Elmer Gantry Beste Hauptdarstellerin: Elizabeth Taylor in Telefon Butterfield 8 Bester Regisseur: Billy Wilder für Das Appartement Bester Nebendarsteller: Peter Ustinov in Spartacus Beste Nebendarstellerin: Shirley Jones in Elmer Gantry Bestes Originaldrehbuch: Billy Wilder und I. A. L. Diamond für Das Appartement Bestes Drehbuch nach einer literarischen Vorlage: Richard Brooks für Elmer Gantry Beste Musik: Ernest Gold für Exodus Bester fremdsprachiger Film: Die Jungfrauenquelle von Ingmar Bergman
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1961
Das Festival in Cannes findet vom 3. Mai bis zum 18. Mai statt. Die Jury unter Präsident Jean Giono wählt folgende Preisträger aus:
Goldene Palme: Noch nach Jahr und Tag von Henri Colpi und Viridiana von Luis Buñuel Bester Schauspieler: Anthony Perkins in Lieben Sie Brahms? Beste Schauspielerin: Sophia Loren in Und dennoch leben sie Bester Regisseur: Julija Solntsewa für Flammende Jahre Jury Spezialpreis: Mutter Johanna von den Engeln von Jerzy Kawalerowicz
Internationale Filmfestspiele Berlin 1961
Das Festival in Berlin findet vom 23. Juni bis zum 4. Juli statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:
Goldener Bär: Die Nacht von Michelangelo Antonioni Bester Schauspieler: Peter Finch in Und morgen alles Beste Schauspielerin: Anna Karina in Eine Frau ist eine Frau Bester Regisseur: Bernhard Wicki für Das Wunder des Malachias
Filmfestspiele von Venedig
Das Festival in Venedig findet vom 20. August bis zum 3. September statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:
Goldener Löwe: Letztes Jahr in Marienbad von Alain Resnais Bester Schauspieler: Toshirō Mifune in Yojimbo – Der Leibwächter Beste Schauspielerin: Suzanne Flon in Der Kriegsverweigerer
British Film Academy Award
Bester Film: Das Appartement von Billy Wilder Bester britischer Darsteller: Peter Finch für Der Mann mit der grünen Nelke Bester ausländischer Darsteller: Jack Lemmon für Das Appartement Beste britische Darstellerin: Rachel Roberts für Samstagnacht bis Sonntagmorgen Beste ausländische Darstellerin: Shirley MacLaine für Das Appartement
Étoile de Cristal
Bester Film: Lola, das Mädchen aus dem Hafen von Jacques Demy Bester Darsteller: Jean-Paul Belmondo in Außer Atem Beste Darstellerin: Anouk Aimée in Das süße Leben Bester ausländischer Film: Die mit der Liebe spielen von Michelangelo Antonioni Bester ausländischer Darsteller: Anthony Perkins in Psycho Beste ausländische Darstellerin: Monica Vitti in Die mit der Liebe spielen
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: West Side Story von Robert Wise Beste Regie: Robert Rossen für Haie der Großstadt Bester Hauptdarsteller: Maximilian Schell in Urteil von Nürnberg Beste Hauptdarstellerin: Sophia Loren in Und dennoch leben sie Bester ausländischer Film: Das süße Leben von Federico Fellini
National Board of Review
Bester Film: Frage Sieben von Stuart Rosenberg Beste Regie: Jack Clayton für Schloß des Schreckens Bester Hauptdarsteller: Albert Finney in Samstagnacht bis Sonntagmorgen Beste Hauptdarstellerin: Geraldine Page in Sommer und Rauch Bester Nebendarsteller: Jackie Gleason in Haie der Großstadt Beste Nebendarstellerin: Ruby Dee in Ein Fleck in der Sonne Bester fremdsprachiger Film: Die Brücke von Bernhard Wicki
Laurel Award
Bestes Action-Drama: Alamo von John Wayne Bester Action-Darsteller: John Wayne in Alamo Bestes Drama: Elmer Gantry von Richard Brooks Bester dramatischer Darsteller: Burt Lancaster in Elmer Gantry Beste dramatische Darstellerin: Shirley MacLaine in Das Appartement Beste Komödie: Das Appartement von Billy Wilder Bester komödiantischer Darsteller: Jack Lemmon in Das Appartement Beste komödiantische Darstellerin: Janet Leigh in Pepe – Was kann die Welt schon kosten Bestes Musical: Pepe – Was kann die Welt schon kosten von George Sidney Bester Unterhaltungsfilm: The AbsentMinded Professor von Robert Stevenson
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Astor de Oro: Samstagnacht bis Sonntagmorgen von Karel Reisz Deutscher Kritikerpreis: Boy Gobert Directors Guild of America Award: Billy Wilder für Das Appartement, Frank Borzage (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Gert Fröbe für Der Gauner und der liebe Gott Louis-Delluc-Preis: Mit meinen Augen von François Reichenbach Nastro d’Argento: Rocco und seine Brüder von Luchino Visconti und Das siebente Siegel von Ingmar Bergman Photoplay Award: Fieber im Blut von Elia Kazan (Bester Film), Troy Donahue (populärster männlicher Star), Connie Stevens (populärster weiblicher Star) Preis der deutschen Filmkritik: Das Spukschloß im Spessart von Kurt Hoffmann Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Der Besessene von Marlon Brando (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Anruf genügt – komme ins Haus (Bestes Musical), Elmer Gantry (Bestes Drama), Das Appartement (Beste Komödie), George Seaton (Lebenswerk)
Geburtstage Januar bis März mini|125px|Nastassja Kinski (* 24. Januar) mini|125px|Alexander Payne (* 10. Februar) mini|125px|Michael Winterbottom (* 29. März)
Januar 7. Januar: Roland Suso Richter, deutscher Regisseur 8. Januar: Stephan Baumecker, deutscher Schauspieler 10. Januar: Evan Handler, US-amerikanischer Schauspieler 13. Januar: Julia Louis-Dreyfus, US-amerikanische Schauspielerin 17. Januar: Brian Helgeland, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur 19. Januar: Paul McCrane, US-amerikanischer Schauspieler 20. Januar: Janey Godley, britische Komikerin, Schauspielerin und Drehbuchautorin († 2024) 24. Januar: Nastassja Kinski, deutsche Schauspielerin 26. Januar: Julia Kent, deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin 30. Januar: Dexter Scott King, US-amerikanischer Dokumentarfilmer und Schauspieler († 2024)
Februar 1. Februar: Gabrielle Carteris, US-amerikanische Schauspielerin 2. Februar: Lauren Lane, US-amerikanische Schauspielerin 3. Februar: Keith Gordon, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur 5. Februar: Dietmar Bär, deutscher Schauspieler sowie Synchron- und Hörbuchsprecher 10. Februar: Alexander Payne, US-amerikanischer Regisseur 11. Februar: Carey Lowell, US-amerikanische Schauspielerin 16. Februar: Eric Red, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor 17. Februar: Gabriele Binder, deutsche Kostümbildnerin 21. Februar: Christopher Atkins, US-amerikanischer Schauspieler 24. Februar: Kasi Lemmons, US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin 28. Februar: Rae Dawn Chong, kanadische Schauspielerin
März 4. März: Steven Weber, US-amerikanischer Schauspieler 5. März: Jelena Jakowlewa, russische Schauspielerin 5. März: Dirk Schäfer, deutscher Regisseur und Dokumentarfilmer 8. März: Camryn Manheim, US-amerikanische Schauspielerin 11. März: Elias Koteas, kanadischer Schauspieler 14. März: Penny Johnson Jerald, US-amerikanische Schauspielerin 17. März: Casey Siemaszko, US-amerikanischer Schauspieler 18. März: Geoffrey Owens, US-amerikanischer Schauspieler 20. März: Maja Maranow, deutsche Schauspielerin 24. März: Nina Hoger, deutsche Schauspielerin 25. März: John Stockwell, US-amerikanischer Regisseur 28. März: Barbara Wussow, österreichische Schauspielerin 29. März: Amy Sedaris, US-amerikanische Schauspielerin 29. März: Michael Winterbottom, britischer Regisseur
April bis Juni mini|125px|Eddie Murphy (* 3. April) mini|125px|Dirk Bach (* 23. April) mini|125px|George Clooney (* 6. Mai) mini|125px|Michael J. Fox (* 9. Juni)
April 2. April: Christopher Meloni, US-amerikanischer Schauspieler 3. April: Elizabeth Gracen, US-amerikanische Schauspielerin 3. April: Eddie Murphy, US-amerikanischer Schauspieler 5. April: Andrea Arnold, britische Regisseurin 5. April: Lisa Zane, US-amerikanische Schauspielerin 11. April: Laurent Cantet, französischer Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann († 2024) 14. April: Robert Carlyle, britischer Schauspieler 18. April: Jane Leeves, britische Schauspielerin 19. April: Serge Falck, belgisch-österreichischer Schauspieler 19. April: Catherine Lloyd Burns, US-amerikanische Schauspielerin 20. April: Konstantin Lawronenko, russischer Schauspieler 23. April: Dirk Bach, deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Moderator und Komiker († 2012) 26. April: Joan Chen, chinesisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin 29. April: Michael Roll, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
Mai 2. Mai: Stephen Daldry, britischer Regisseur 6. Mai: George Clooney, US-amerikanischer Schauspieler 9. Mai: John Corbett, US-amerikanischer Schauspieler 10. Mai: Johanna ter Steege, niederländische Schauspielerin