Birgit Bockmann (* 1966 in Neumünster) ist eine deutsche Schauspielerin und Theaterregisseurin.

Leben Birgit Bockmann studierte nach dem Abitur von 1988 bis 1991 Schauspiel an der Pariser École internationale du théâtre des französischen Theaterpädagogen Jacques Lecoq. Danach kehrte sie nach Deutschland zurück und spielte bis 1997 an diversen Hamburger Theatern. Von 1998 bis 2002 belegte Bockmann das Studienfach „Szenisches Schreiben“ an der Berliner Universität der Künste und nahm in dem Zusammenhang an mehreren Workshops teil, unter anderem bei Simon McBurney und seinem Théâtre de Complicité. 2001 erhielt sie ein Stipendium des Berliner Senats für Dramatikerinnen auf Schloss Wiepersdorf.

Bockmann spielte in der Vergangenheit mehrfach am Hamburger Ohnsorg-TheaterBessen brilliert als grauer Fuchs, Hamburger Abendblatt vom 5. März 2008, abgerufen am 30. August 2017Monika Nelissen: Ohnsorg zum Wiehern, Die Welt vom 23. Februar 2016, abgerufen am 30. August 2017Wie ein Fernsehabend in den 70er Jahren, Badische Zeitung vom 12. Dezember 2011, abgerufen am 30. August 2017 und stand 2017 neben Heidi Mahler und Peter Millowitsch in der Rolle der Meta Boldt in dem Klassiker Tratsch im Treppenhaus auf der Bühne der Komödie Düsseldorf.Lars Wallerang: Komödianten aus altem Schrot und Korn, Westdeutsche Zeitung vom 23. März 2017, abgerufen am 30. August 2017 Daneben arbeitet Bockmann auch als Regisseurin und inszenierte unter anderem an der Niederdeutschen Bühne Flensburg,, Flensburger Tageblatt vom 5. September 2013, abgerufen am 30. August 2017 der Niederdeutschen Bühne Neumünster oder dem Lachmöwen-Theater,Webauftritt des Lachmöwen-Theaters abgerufen am 30. August 2017 ferner veranstaltet sie verschiedentlich Lesungen., abgerufen am 30. August 2017

Vor der Kamera erlangte Bockmann größere Popularität gegen Ende der 1980er-Jahre als Anwaltssekretärin Birgit in der 33-teiligen Vorabendserie Ein heikler Fall, die sie noch vor Beginn ihrer Schauspielausbildung drehte. Später war sie gastweise in verschiedenen Serien zu sehen, zuletzt bis 2004 in mehreren Folgen der Reihe Die Kinder vom Alstertal.

Filmografie 1985: Backfischliebe 1986–1988: Ein heikler Fall (33 Folgen als Birgit) 1990: Musik groschenweise 1994: Blankenese – Verzweifelte Suche 1996: Doppelter Einsatz – Jagdzeit 1996: Freunde fürs Leben (2 Folgen als Frau Hufschmidt) 1997: Guppies zum Tee 1997–2000: Großstadtrevier (3 Folgen) 1998: Der Pirat 1998: Heimatgeschichten – Alte Liebe 1998: Polizeiruf 110 – Katz und Kater 1998: Vorübergehend verstorben 1998–2004: Die Kinder vom Alstertal (14 Folgen als Claudia Hartung) 1999: Adelheid und ihre Mörder – Das große Los 1999: Doppeltes Spiel mit Anne 2000: Die Rettungsflieger (3 Folgen als Sabina) 2001: Die Kommissarin – Bitteres Ende 2002: Lilly unter den Linden 2002: Die Rosenkrieger 2003: Der Ermittler – Absender unbekannt 2004: Bella Block: Das Gegenteil von Liebe

Hörspiele 1992: Tödliche Therapie – Autorin: Sara Paretsky – Regie: Ferdinand Ludwig 1993: Katja will nich – Autor: Ernst Otto Schlöpke – Regie: Edgar Bessen 1996: Güstern is all meist vörbi – Autor: Hans-Hinrich Kahrs – Regie: Edgar Bessen 2016: Altes Land – Autorin: Dörte Hansen – Regie: Wolfgang Seesko

Theaterstücke Autobahn Seeleuchten De niege Baadstuuv (2025)

Weblinks

Birgit Bockmann Interview auf YouTube

Einzelnachweise

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